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Ersetzen bald Brennstoffzellen Akkus in MacBooks, iPhones und iPads?

Veröffentlicht am Samstag, 19. Juli 2014, um 13:24 Uhr von Patrick Bieri

Apple arbeitet angeblich mit einem britischen Unternehmen an der Entwicklung von Brennstoffzellen, die in kommenden elektronischen Geräten eingesetzt werden könnten. Bis ein entsprechendes Produkt auf den Markt kommt, dürfte es allerdings noch mehrere Jahre dauern.

Einem Bericht der Zeitung The Daily Mail zufolge kooperieren Apple und das britische Unternehmen Intelligent Energy im Verborgenen miteinander.

Intelligent Energy hat sich auf die Entwicklung von Brennstoffzellen spezialisiert. In diesem Bereich hält das Unternehmen über 500 Patente. Brennstoffzellen können im Gegensatz zu einer Batterie Strom erzeugen, solange die chemischen Elemente Wasserstoff und Sauerstoff vorhanden sind.

Apple soll sich von dieser Partnerschaft die Entwicklung von Brennstoffzellen erhoffen, die in mobilen elektronischen Geräten eingesetzt werden können. Mit diesen Brennstoffzellen könnten in Zukunft die MacBooks oder auch die iOS-Geräte mit Energie versorgt werden.

Hat Apple beim Kauf von Patenten geholfen?

Erst vor kurzem hat Intelligent Energy mehrere Patente für mobile Brennstoffzellen erworben. Das Unternehmen hat die Patente nicht alleine erworben, sondern in Partnerschaft mit einem «internationalen Elektronik-Konzern». Von Intelligent Energy gibt es keinen offiziellen Kommentar zum Partnerunternehmen. Einer «mit der Sache vertrauten Person» zufolge handelt es sich beim Partnerunternehmen um Apple.

Ehemaliger Apple-Manager ist operativer Chef von Intelligent Energy

Der Patentkauf wäre, falls er tatsächlich mit Apple durchgeführt worden wäre, nicht die einzige Verbindung zwischen Intelligent Energy und dem iPhone-Hersteller. Joe O’Sullivan wurde im Jahr 2011 als operativer Leiter von Intelligent Energy eingesetzt. Der Manager arbeitete zuvor während 15 Jahren bei Apple. In dieser Zeit leitete er unter anderem die Lancierung des iMacs.

Nutzt Apple Liquidmetal-Patente für Brennstoffzellen?

Im letzen Jahr gewährte das europäische Patentamt Apple ein Patent, welches im Zusammenhang mit der Entwicklung von Brennstoffzellen stehen könnte. Das Patent beschreibt das Herstellungsverfahren für die Legierung Liquidmetal. Diese Legierung darf in der IT-Industrie exklusiv von Apple genutzt werden.

Das oben beschriebene Patent erläutert auch den Einsatz von Liquidmetal in Brennstoffzellen. Die Legierung Liquidmetal hat die Eigenschaft, einen Raum luft- und wasserdicht abzuschliessen. Damit hat die Legierung ideale Eigenschaften, um für den Bau einer Brennstoffzelle eingesetzt zu werden.

Momentan nutzt Apple Liquidmetal für die SIM-Nadel beim iPhone und iPad. Seit langem wird gerätselt, was Apple sonst noch mit Liquidmetal anstellen könnte. Von Gehäusen aus der Legierung für iPhones und Macs bis hin zur «iWatch» wurde spekuliert. Möglicherweise hat sich Apple aber die Exklusiv-Rechte an Liquidmetal auch gesichert, um die Legierung in Zukunft für Brennstoffzellen einzusetzen.

Brennstoffzelle zum Laden von mobilen Geräten

Intelligent Energy hat mit dem Produkt «Upp» bereits eine erste Brennstoffzelle für mobile elektronische Geräte entwickelt. Beim «Upp» handelt es sich um eine Brennstoffzelle, die als mobiles Ladegerät dient. Über einen USB-Anschluss kann das angeschlossene elektronische Gerät geladen werden.

Die Brennstoffzelle ist allerdings noch deutlich grösser als ein Smartphone. Demzufolge dürfte es noch länger dauern, bis eine Brennstoffzelle tatsächlich einen Smartphone-Akku ersetzen kann.

Kategorie: Technik
Tags: Akku, Apple, Brennstoffzellen, Entwicklung, iMac, iOS-Gerät, iPad, iPhone, Ladegerät, Liquidmetal, Mac, Material, Strom, USA

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