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Google übernimmt Schweizer WhatsApp-Alternative «Threema» (Update)

6 Kommentare — Veröffentlicht am Dienstag, 01. April 2014, um 07:24 Uhr von Stefan Rechsteiner

Gänzlich unerwartet vermeldet die Schweizer WhatsApp-Alternative «Threema» heute, dass sie von Google übernommen wurde. Der Suchmaschinen-Gigant zahlt für den Schweizer Messenger 3.5 Milliarden US-Dollar.

2 Milliarden US-Dollar des Kaufpreises werden mit Google-Aktien und 1.5 Milliarden US-Dollar in Bar bezahlt. Das Team rund um den Chat-Client wechselt komplett zu Google. «Threema» soll vorerst so bestehen bleiben wie gehabt. An der App soll sich für den Nutzer «nichts ändern», wie Threema-Produkt-Manager A. Pril von der Kasper Systems GmbH, dem Threema-Hersteller, verspricht. Jüngste Gerüchte besagen aktuell jedoch, dass die App künftig vielleicht kostenlos angeboten werden könnte.
Derweil soll die App weiterhin «swiss made» bleiben: «Wir bleiben ein Schweizer Produkt», so A. Pril, «das Threema-Team wechselt von Einsiedeln an den Google-Sitz in Zürich». Dieser soll nun markant ausgebaut werden und künftig ein neues Messaging-System-Kompetenzzentrum beherbergen, in welchem neben Threema auch die Google-eigenen Chat-Systeme wie Hangout weiterentwickelt werden sollen.

Threema erlebte jüngst einen Benutzer-Zuwachs, nachdem es zu einem Exodus von «WhatsApp»-Nutzern kam, als bekannt wurde, dass der Messenger von Facebook übernommen wurde. Das Soziale Netzwerk zahlte für WhatsApp 19 Milliarden US-Dollar. Die Übernahme von Threema ist mit 3.5 Milliarden US-Dollar deshalb quasi ein Schnäppchen. Google lässt sich Threema aber mehr kosten als Nest, welches im Januar für 3.2 Milliarden US-Dollar übernommen wurde.

Update, 2. April
Natürlich handelte es sich bei dieser Story um unseren April-Scherz 2014. Alles in diesem Artikel geschriebene ist frei erfunden. Threema wurde nicht an Google verkauft, es arbeitet dort kein Herr «A. Pril» und in Zürich entsteht unseres Wissens auch kein «Messaging-System-Kompetenzzentrum». :-) Wir wünschen euch weiterhin eine wunderschöne Frühlingswoche!

Kategorie: Internet
Tags: Übernahme, A. Pril, Einsiedeln, Facebook, Google, Messenger, Nest, Schweiz, Threema, WhatsApp, Zürich

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6 Kommentare

Kommentar von Robin (#27930)

Warum ausgerechnet Google?. Es währe viel besser gewesen, wenn Microsoft Threema gekauft hätte und fest in Skype integrieren würde. Dann muss man nicht mehr so viele Programme nutzen sondern hat alles unter einer Haube.

Naja, so kann man dann wenigstens Threema sicher auch bald in Google Mail benutzen usw. Endlich dann auch Plattformübergreifend.

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