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MWSF 2008: Apple stellt weltweit dünnstes Notebook vor - MacBook Air

9 Kommentare — Veröffentlicht am Dienstag, 15. Januar 2008, um 21:44 Uhr von Stefan Rechsteiner

Apple hat die Träume vieler in Erfüllung gehen lassen: endlich wieder ein kompaktes Notebook von Apple! Doch das neue MacBook Air (Apple-Online-Store Tradedoubler-Link) ist nicht einfach nur kompakt - es ist wahnsinnig kompakt! So kompakt, dass es als «Dünnstes Notebook der Welt» beworben wird. Mit nur 0.4 bis 1.92 cm «Dicke» ist es sogar an seiner dicksten Stelle noch dünner als die dünnste Stelle des von Steve Jobs als Vergleich herangezogene ultraportable SONY TZ. Nur 1.39 Kilogramm schwer ist das MacBook Air. Es verfügt über einen 13”-Glossy-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Display kann eine Auflösung von bis zu 1280x800 Pixel darstellen. Die im MacBook Air verwendete Tastatur gleicht derjenigen des MacBooks, ist also eine normalgrosse Tastatur - welche sogar, wie jene des MacBook Pros - in dunkler Umgebung automatisch beleuchtet wird.

Als Funktechnologie werden AirPort Extreme 802.11n und Bluetooth 2.1/ERD eingesetzt. Eine iSight ist natürlich auch integriert. Als Prozessor werkelt ein mit 1.6 GHz oder 1.8 GHz getakteter Intel Core-2-Duo-Prozessor im MacBook Air. Dieser kann auf 4 MB L2-Cache zurückgreifen. Arbeitsspeicher verfügt das MacBook Air über 2 GB - auf der Platine. Als Festplatte kommt entweder eine 80 GB Parallel-ATA mit 4’200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz oder man kauft für einen happigen Aufpreis von CHF 1’300.- eine Solid-State-Festplatte (SSD, also Flash-Disc) mit 64 GB. Über ein integriertes optisches Laufwerk verfügt das MacBook Air nicht, es kann jedoch ein externes USB-SuperDrive (DVD+/-R DL/DVD+/-RW/CD-RW) für 99 US-Dollar hinzugekauft werden. Das MacBook Air verfügt zudem über einen USB-2.0-Anschluss, Micro-DVI sowie einen Audio-Out-Anschluss (die Anschlüsse werden durch einen Klipp herausgefahren). Ethernet kann über einen optionalen USB-Adapter verwendet werden. Die Akkulaufzeit wird von Apple mit bis zu «5 Stunden wireless productivity» angegeben.

Auch das Touchpad wurde erneuert - und kann neu Multi-Touch. Pinch-Zoom wird unterstützt (wie auf iPhone / iPod touch); «Drehen, blättern und Auf- und Zuziehen» von Bildern und Dokumenten hällt mit dem neuen Trackpad nach dem iPhone und dem iPod touch nun auch auf dem Mac Einzug.

Das Gehäuse des neuen Apple-Notebooks ist komplett aus Aluminium und somit besonders recyclingfreundlich. Auch der Monitor erstmals frei von Quecksilber und Blei.

Der Preis des neuen, «hauchdünnen» Notebooks beläuft sich auf CHF 2’499.- (1.6 GHz, 80 GB PATA HD) bzw. CHF 4’248.- (1.8 GHz, 64 GB SSD) - und ist damit, wie auch Time Capsule, gegenüber dem US-Preis nach aktuellem Dollar-CHF-Kurs rund CHF 500.- zu teuer.

Das MacBook Air kann bereits vorbestellt werden, ausgeliefert wird es gemäss Apple in 2-3 Wochen.

Apple hat zum MacBook Air ebenfalls eine knapp siebenminütige Guided Tour sowie ein TV-Ad online gestellt.

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Hardware, Macworld 2008

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9 Kommentare

Kommentar von Moendu (#3255)

@ totallyspotless: ganz deiner meinung. da fehlt wohl zuviel. gerade für ein mac. wenn ich bedenke, wass ich alles an meinem powerbook g4 anschliesse. und mittlerweile bin ich auch froh habe ich einen neuen akku drin. das alles wird nicht mehr so ohne weiteres möglich sein beim macbook air. schade drum.

da werd ich wohl eher richtung macbook pro tendieren, wenn das geld wieder mal für einen neuen rechner reicht!

gruss

Kommentar von flinkthink (#3256)

Bin auch richtig entäuscht.

Wie ist eigentlich die Grafikleistung von dem Teil? Dürfte vermutlich auch nicht all zu gut sein, da von seitens Apple immer nur das Display und der schnelle Prozessor betont wurde.

Und die 544.- CHF mehr die der Schweizer bezahlen soll, find ich einfach nur frech
Naja, Apple versucht ja sogar mit einem Software-Update für den iPod Touch Geld zu machen… Haben die das nötig?

Kommentar von Roger (#3257)

Dito. Das MB-Air kommt mir irgendwie zu schick rüber. Für den briefeschreibenden Internetsurfer, oder um bei einem Kunden mal kurz ein Design zu präsentieren, OK. Kein Arbeitstier wie die MB-Pro. Aber von denen gibts ja schon welche. Da hätte ich gerne ein UpDate mit schnelleren Prozessoren und tieferem Preis gehabt.

Kommentar von Oliver (#3258)

Ob MacBook (günstig), MacBook Pro (leistungsfähig), MacBook Air (ultra-portabel): Es kommt ganz darauf an, wie man persönlich die Prioritäten setzt - für jeden ist was dabei:
Für Leute die viel unterwegs sind, finde ich das neue MacBook Air eine feine Sache! Der Formfaktor und ein Gewicht von 1.3 Kg sind ausgezeichnet. Klar gibt es Abstriche beim Funktionsumfang (kein integriertes Superdrive, 2GB hardwired RAM etc.), aber damit kann ich ohne Probleme leben. Und was den Preis angeht: CHF 2500.- für die kleinste Version (EDU-Preis CHF 2200.-) sind wirklich OK. Mein Titanium hat damals das Doppelte gekostet.

Her damit!

Kommentar von maclex (#3321)

ja,ein cube mit neuer technik.
oder ein mac mini mit grosser schneller platte und pcie-steckplatz.
den apple-tv könnten sie dann auch gleich integrieren.
heisst dann vielleicht eher mac-maxi.

denn: ein macpro ist für mich overpowered.
ein mini etwas schwachbrüstug.
und bidschirme hab ich genügend.

mein MBP ist mir dünn genug.

wer zwischen MB,MBP und MBA auslesen kann wird eher das MBA meiden.

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