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Passwort vergessen?

Passabene: Coop setzt auf das iPhone

5 Kommentare — Veröffentlicht am Montag, 17. Dezember 2012, um 15:39 Uhr von Patrick Bieri

Coop startete 2007 den Self-Scanning-Dienst «Passabene». Mittlerweile hat sich das System in grösseren Coop-Filialen etabliert. Mit «Passabene» können Konsumenten im Coop mit einem grünen Hand-Scanner die ausgewählten Artikel während dem Einkaufen gleich bei den Regalen selbst einscannen und direkt in die Einkaufstasche packen. An der Kasse wird am Schluss lediglich das Lesegerät abgegeben und die Einkäufe ohne weitere Kontrolle (ausser Stichproben) bezahlt. Coop wirbt damit, dass man mit dieser Technik jederzeit den Überblick über die laufenden Einkäufe hat und das Warten an der Kasse verkürzt wird.

Gegenüber dem «Sonntags Blick» sagte Coop-Chef Joos Sutter, dass nun der definitive Entscheid für diese Technologie gefallen ist und «Passabene» in mehr Filialen eingeführt sowie weiter ausgebaut wird. Die bisherigen Lesegeräte werden neu um eine iPhone-App erweitert. Bis jetzt mussten die Konsumenten ein Lesegerät von Motorola verwenden, um die Einkäufe zu scannen. In Zukunft kann jeder Konsument, welcher über ein iPhone verfügt, die Einkäufe direkt mit der im Apple-Smartphone eingebauten Kamera scannen.
In denjenigen Filialen, in welchen Passabene bereits verfügbar ist, wird 15% des Umsatzes mit Passabene erziehlt. Coop geht davon aus, dass mit Hilfe der iPhone-App noch deutlich mehr Personen davon überzeugt werden können, mit Passabene einzukaufen.

Voraussetzungen, um in Zukunft mit dem iPhone einkaufen zu können, ist, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und über eine Coop Supercard verfügt. Den Umstand, dass eine Supercard zwingend vorgeschrieben ist, wird von Konsumentenschützerin Sara Stalder, welche im Sonntags-Blick-Artikel zitiert wird, kritisiert. Coop könnte über die Supercard-Verknüpfung noch schneller persönliche Informationen auswerten und zu Werbezwecken verwenden.

Bei der Hauptkonkurrentin MIGROS ist man noch zurückhaltender, was das Einkaufen per Smartphone angeht. Auch das Self-Scanning hat der Orange-Riese erst im vergangenen Winter in einigen Filialen eingeführt — aktuell sollen 26 Filialen mit Selfscanning-Kassen ausgerüstet sein.

Kategorie: Schweiz
Tags: Coop, Einkaufen, iPhone, Konsumentenschutz, Migros, Passabene, Schweiz, Supermarkt

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5 Kommentare

Kommentar von jarre (#26141)

Gibt sicher igendwo im Netz eine liste welche Filialen schon gehen sonst einfach die Augen aufhaben steht dann Gross bei der Wand wo die Scanner sind das das Iphone geht ! Hier im Kanton Bern gibts mehrere Filialen ! Geht mit 4 und 5 Iphone
Praktisch wenn Normale Kassen Stau ist kann man auch Später noch alles mit dem Iphone Scannen man muss nicht zu der Wand und Scanner holen !
Klappt Prima keine Probleme !

Grüsse
Jarre

Kommentar von schn0rkel (#26144)

Das ganze ist allerdings eine etwas “halbbatzige” Geschichte bzw. nur ein temporäres Gimmick. Coop und Migros haben schon vor Monaten angekündigt, dass sie ihre Kassen mit NFC Lesern ausstatten und dass die zukünftige Zahlmethode darüber läuft. iPhone User werden da ab März in die Röhre gucken. Wobei bis dann vermutlich das 5S da ist, welches als einzige Neuerung NFC haben wird (welches sämtliche Konkurrenten schon seit 1 1/2 Jahren drin haben). Und natürlich werden Herr und Frau Schweizer gerne erneut 849 Fr für das Teil hinblättern, damit man dann auch mit Apple Handys bei der Migros bezahlen kann, und nicht mehr nur mit WP8 und Android.

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