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Patent: Sehen iPhone-Nutzer bald den Status des Gegenübers

Veröffentlicht am Freitag, 23. August 2013, um 09:16 Uhr von Patrick Bieri

Das US-Patentamt hat am Donnerstag ein von Apple eingereichtes Patent veröffentlicht, dessen beschriebene Technologie das Telefonieren etwas vereinfachen dürfte. Das Patent mit dem Titel «Methods to determine availability of user based on mobile phone status» beschreibt eine Technologie, welche es dem Anrufenden ermöglicht, abzuschätzen, ob die andere Person aktuell verfügbar ist oder nicht.
Mit dieser Technik sendet das iPhone gemäss dem Patentantrag in regelmässigen Abständen Informationen über den Aktivitätszustand an einen Server. Zu den gesendeten Informationen zählen unter anderem der eingestellte Betriebszustand, der Standort, die aktuelle Signalstärke, der aktuelle Akku-Stand sowie andere Parameter. Der Nutzer soll allerdings selber entscheiden können, welche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Im laufenden Betrieb sollen allerdings keine Manipulationen des Nutzers mehr notwendig sein.
Wenn später ein Anrufer einen Anruf tätigen will, macht das iPhone gemäss dem Patentantrag zuerst eine Serverabfrage, um den aktuellen Aktivitäts-Status abzufragen. Der vom Server genannte Status würde dank dieser Technologie sofort beim Kontakt erscheinen. Je nach Aktivitäts-Status kann der Anrufer nun entscheiden, ob er nicht besser eine SMS sendet oder das Gespräch verschiebt.

Falls der Dienst tatsächlich auch eingeführt würde, wäre zumindest in Europa eine Regelung ohne individuelle Datenschutz-Einstellungen nicht vorstellbar. In Anbetracht der aktuellen Datenschutz-Debatte, welche zumindest in Europa läuft, könnte der von Apple patentierte Dienst auf einigen Widerstand stossen. Ob die von Apple patentierte Technologie auf breite Akzeptanz stösst, wird sich an der Genauigkeit der Informationen entscheiden. Wenn das System in der überwiegenden Zahl der Fälle in der Lage ist, akkurate Informationen zu liefern, dann könnte sich der Dienst auch durchsetzen.

Ähnliche Technologien werden bereits bei diversen Nachrichten-Diensten wie Skype, WhatsApp, dem Facebook Messenger oder auch bei iMessages verwendet. Der Sender der Nachricht sieht jeweils, ob die gesendete Nachricht bereits gelesen wurde oder ob die andere Person aktiv ist.

Kategorie: Gerüchte
Tags: Apple, Datenschutz, Facebook Messanger, iMessages, iPhone, Nachrichten, Patent, Skype, Technologien, Telefon, Telefonieren, WhatsApp

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