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Passwort vergessen?

Präsentiert Google morgen seinen iTunes-Killer?

9 Kommentare — Veröffentlicht am Dienstag, 07. September 2010, um 13:13 Uhr von Daniel Aeschlimann

Mit dem Android-Betriebssystem für Smartphones und neu auch für Tablet-PCs sowie dem WebKit-basierten Browser Chrome hat sich Google in den vergangenen zwei bis drei Jahren weit in Apples Jagdgründe vorgewagt. Gerüchten zufolge hat es Google nun auch auf das Geschäft mit dem Online-Verkauf von Musik und Filmen abgesehen, in dem Apple mit iTunes bisher klarer Marktführer war. Heute hält Google-CEO Eric Schmidt eine Keynote an der IFA in Berlin und für morgen lädt der Suchmaschinenriese zu einem Presseevent nach San Francisco, um seine neuesten technologischen Innovationen vorzustellen.

Gerüchte über einen Online-Store für Musik und Filme halten sich schon seit längerem. Andy Rubin, Chef von Googles Android-Sparte, soll sich bereits vor Wochen mir Vertretern zahlreicher Plattenlabels getroffen haben. Angeblich möchte Google seinen Store spätestens bis Weihnachten lancieren, wobei die Musikindustrie - welcher das iTunes-(beinahe?)-Monopol ein Dorn im Auge ist - dem Projekt viel Wohlwollen entgegenzubringen scheint.

Dank zahlreichen Firmenübernahmen in den vergangenen Monaten, beispielsweise vom Online-Sharing-Spezialist Simplify Media, besitzt Google zweifelsfrei die Technologie für einen Cloud-basierten Online-Store. Noch scheint die Spekulation, dass Google seinen iTunes-Konkurrenten bereits diese Woche präsentieren werde, ziemlich vage, rechnen doch zahlreiche Branchenkenner eher mit einer Präsentation zum Thema Goggles, der neuen Bildersuche von Google.

Kategorie: Gerüchte
Tags: Apple, Berlin, Cloud, Google, Googles, IFA, iTunes, MOMA, Musik, San Francisco, Simplify Media

9 Kommentare

Kommentar von sash (#21886)

Das ist halt eins zu eins aus dem Amerikanischen eingedeutscht. Und dass den Amis das Killen, Schiessen und Kriegführen schon immer etwas näher stand, hat sich wohl in ihrer Sprache niedergeschlagen.
Pflichte dir bei mcfly76. Sehe auch nicht ein, weshalb die Wortwahl so martialisch und aggressiv sein muss, wenn es um Gebrauchs- und Konsumgüter geht. Vielleicht wäre hier eine etwas sorgfältigere Adaption an die deutsche Sprache angebracht.

Kommentar von sash (#21945)

Daniel, um es auch noch gesagt zu haben: ihr macht macprime wirklich toll und mit lobenswertem Einsatz!
Meine kritische Anmerkung zu einer überlegteren Übersetzung ins Deutsche ginge eigentlich an sämtliche Medien und Websites und war als Anregung gemeint. Denn wie du gesagt hast, sind solche Ausdrücke absolut gebräuchlich. Das muss aber nicht heissen, dass es nicht auch anders ginge. Schweizer Hip-Hopper sind ja auch glaubwürdiger, wenn sie nicht übers Ghetto, Niggas und Bitches rappen ;-).

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