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Smartphone-Markt: schwächelnde Industrieländer, aufstrebende Schwellenländer

Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Juli 2013, um 07:52 Uhr von Patrick Bieri

Einer Studie der UBS zufolge haben in den USA im letzten Jahr weniger Menschen ein neues Mobiltelefon gekauft als im Jahr zuvor. Während in den Vorjahren der Ersatz der Altgeräte durch ein neues Gerät kontinuierlich zurückgegangen ist, wurden im letzten Jahr 9 Prozent weniger neue Mobiltelefone verkauft als noch im Jahr zuvor. Der Verkaufs-Trend war somit zum ersten Mal negativ. Die UBS geht davon aus, dass sich der Trend in diesem Jahr fortsetzen wird. Die Grossbank wollte sich noch nicht festlegen, wie stark der Mobiltelefon-Markt in diesem Jahr zurückgehen wird.

Parallel zur Veröffentlichung dieser Ergebnisse haben die beiden US-Provider T-Mobile und AT&T damit begonnen, neue Programme aufzulegen, um die Kunden zum Kauf neuer Smartphones zu motivieren. Die bestehenden Kunden müssen bei beiden Programmen allerdings bereits sein, auf die typische Subventionierung der neuen Geräte zu verzichten. Wie viele Nutzer trotz der fehlenden Subventionen auf ein neues Gerät umsteigen, muss sich noch zeigen.

Im letzten Jahr besassen in den USA 70 Prozent der Mobiltelefon-Nutzer ein Smartphone. Damit wird der Markt für Nutzer, welche weder ein Smartphone noch ein Daten-Abo besitzen, immer kleiner. Diejenigen Nutzer, welche in den letzten Jahren von einem klassischen Mobiltelefon auf ein Smartphone umgestiegen sind, bescherten den Providern ein kontinuierliches Einnahme-Wachstum. Diese Wachstums-Komponente dürfte in den nächsten Jahren wegfallen, womit die Provider neue Wachstumsfelder erschliessen müssen.
Gleichzeitig wollen gemäss der UBS immer weniger Nutzer das neuste Smartphone besitzen. Es ist nicht mehr notwendig, ständig das neuste Smartphone zu besitzen, weil es den Unternehmen an Innovationen fehlt.

Trotz der kritischen Analyse der UBS ist T-Mobile Chef John Legere der Ansicht, dass neue Geräte den Mobilfunk-Markt beleben werden. Vor der Präsentation des iPhones hätten viele Analysten geglaubt, die Technologien seien fertig entwickelt, wie Legere dem Wall Street Journal sagte. Aktuell ist nun erneut eine völlig neue Generation von tragbaren Geräten in der Entwicklung, welche sich wiederum zu Verkaufserfolgen entwickeln könnten.

Die Wachstumsschwäche auf dem Smartphone-Markt beschränkt sich gemäss Analysten auf die entwickelten Märkte in Nordamerika, Europa und Japan. In den aufstrebenden Ländern werden die Unternehmen gemäss Schätzungen fast 50 Prozent mehr Smartphones absetzen als im Jahr zuvor.

Kategorie: Studien
Tags: Analysten, AT&T, Mobiltelefonie, Schwellenländer, Smartphone, T-Mobile, UBS, USA

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