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Steve Jobs erhält posthum ein GRAMMY

6 Kommentare — Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Dezember 2011, um 09:39 Uhr von Stefan Rechsteiner

Wie die «Recording Academy» mitteilt, erhält der vor fast drei Monaten verstorbene Apple-Gründer dieses Jahr posthum ein GRAMMY. Geehrt wird Steve Jobs mit einem «Special Trustees Award», weil er dabei geholfen hat, die Technologien zu etablieren, die unsere Art und Weise veränderten wie wir heute Medien — allen voran Musik — konsumieren. Jobs, der «kreative Visionär», habe mit dem iPod und iTunes die Musik-Branche revolutioniert. Bereits vor 9 Jahren erhielt Apple einen «Technologie Grammy» — damals für die Beiträge von Apple von aussergewöhnlicher technologischer Wichtigkeit für die Musik-Branche.
Neben Steve Jobs erhalten auch der Musiker Dave Bartholomew und die Technikerin Rudy Van Gelder einen «Trustees Award». Die Special-Grammys werden am 11. Februar in Los Angeles verliehen, am Tag danach folgt die grosse GRAMMY-Gala mit den ‘normalen’ GRAMMYs.

Kategorie: Kreativ
Tags: GRAMMY, iPod, iTunes, iTunes Store, Los Angeles, Musik, Steve Jobs, Technologien

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6 Kommentare

Kommentar von bst (#24844)

Danke, Steve Jobs, dass du uns die Mühe abgenommen hast, einen digitalen Vertriebsweg ins Leben zu rufen, den alle gerne brauchen. Danke, hast du uns davon befreit, weiterhin CDs pressen und vertreiben zu müssen. Danke dafür, dass die Konsumenten trotz niedriger Klangqualität quasi gleichviel für digitale Musik wie für CDs bezahlen müssen. Danke, Steve, müssen wir keine aufwändigen Booklets mehr produzieren und können bloss ein niedrig aufgelöstes Cover zusammenschustern. Danke, Steve, bist du vom Einheitspreis für Musikstücke abgekommen, sodass wir deine Kunden noch mehr schröpfen können. Dafür hast du wahrlich einen Grammy verdient!

Deine Musikindustrie

Kommentar von Little Big Joe (#24846)

Relativ tiefe Audioqualität (ich wette mit dir, du hörst bei den meisten Stücken keinen Unterschied) und hohe Preise sind das Resultat des Kuhhandels mit den grossen Labels. Ausserdem sind viele Songs so schlecht abgemischt, dass die Wiedergabequalität relativ egal ist. Wo nichts drauf ist, kann man auch nichts hören. Wenn es nach der Musikindustrie ginge, würden wir für Singles immer noch 15 Franken bezahlen und müssten pro Band mindestens vier verschiedene “Best of"s kaufen, um “die besten” Lieder haben zu können. Ach ja, und für das Überspielen auf mobile Geräte müssten wir extra bezahlen, bzw. neue Tonträger kaufen. Nein, im Vergleich zu dem, was vorher war, hat Apple hier wirklich was verändert.

Kommentar von bst (#24847)

Du hast meine Kritik nicht verstanden. Natürlich hat Apple etwas verändert. Die Industrie hätte Jobs aber auch vor 7 oder 8 Jahren einen Grammy verleihen können. Damals hatte sie ihn aber nicht bekriegt. Erst jetzt, wo sie die Kunden schröpfen können, ist ihnen die Technologie eine Auszeichnung wert.

Ich höre den Unterschied von mp3-Dateien im Vergleich zu Apple Lossless zum Beispiel auf meinen Bose-Kopfhörern. Das gilt für spezielle Musik, nicht das Radiogetöse, das für Billiglautsprecher abgemischt wird.

Kommentar von Little Big Joe (#24849)

“Bereits vor 9 Jahren erhielt Apple einen «Technologie Grammy» — damals für die Beiträge von Apple von aussergewöhnlicher technologischer Wichtigkeit für die Musik-Branche.”

Und was den Unterschied anbelangt, habe ich einen D/A Wandler und einen Kopfhörerverstärker von Musical Fidelity und einen Kopfhörer von beyerdynamic (600 Ohm). Den Unterschied zu lossless ist oft nicht hörbar. Und mein Gehör ist ziemlich gut. Das bezieht sich übrigens nicht bloss auf Radiogetöse. Was eine Rolle spielt, ist die Aufnahmequalität. Und die ist bei CDs oft auch sehr schlecht. Mag sein, dass du was raushörst. Ich habe von Leuten gelesen, welche die Qualität eines Kabels raushören können. ;-)

Kommentar von osiris300 (#24851)

Hallo zusammen,

Ich bin kein Fan von gedownloadeten Musik-Dateien. Ich kaufe
immer noch CD’s und spiele sie im Apple Lossless Format ein.
Ich höre vorallem klassische Musik und da ist Lossless unerlässlich.
Die Klassik CD’s sind qualitativ natürlich besser (sie kosten auch
meistens 30 Fr. oder mehr…). Doch ich gebe lieber etwas mehr aus
und ich besitze dann eine CD die ich einspielen kann, wie es mir gefällt. Natürlich ist dann auch ein guter Kopfhörer wie der B&W P5
von Vorteil.

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