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Studie: 32-bit-Apps machen im iOS App Store weniger als 1 Prozent des Umsatzes aus

1 Kommentar — Veröffentlicht am Samstag, 16. September 2017, um 10:46 Uhr von Stefan Rechsteiner

Mit iOS 11 wird die Unterstützung für noch nicht an 64-bit-Prozessoren angepasste Apps beendet. Im Frühling gab es dazu Schätzungen, wonach jede zehnte App, konkret womöglich fast 190’000 Apps, davon betroffen sein könnten. Da es sich dabei jedoch um alte Apps handelt, die schon lange nicht mehr aktualisiert wurden, dürfte dieser Schritt für die meisten keine grosse Auswirkung haben. Apple verbaut seit fünf Jahren in allen neuen iOS-Geräten 64-bit-Prozessoren. Bei App-Updates und Neuerscheinungen gibt es im iOS-App-Store seit 2015 einen Zwang für 64-bit-Unterstützung.

Einer aktuellen Schätzung von Sensor Tower zufolge wird die Entfernung dieser tausenden Apps auch für den App-Store-Umsatz von Apple keine grosse Auswirkung haben. Einer Analyse zufolge sollen diese älteren Apps im vergangenen Quartal global für etwa 37.5 Millionen US-Dollar Umsatz verantwortlich gewesen sein. Ausgehend von Apples Anteil, welcher sich demzufolge auf etwa 11.3 Millionen beläuft, machen die 32-bit-Apps Sensor Tower zufolge nur etwa 0.41 Prozent vom ganzen Umsatz über den iOS App Store aus.

Die Studien-Macher weisen jedoch darauf hin, dass es durchaus noch einzelne 32-bit-Applikationen gibt, die auch im vergangenen Quartal noch beträchtliche Summen generiert haben.

Kategorie: Apple
Tags: 32bit, 64bit, App Store, Apple, Apps, iOS, iOS 11, iOS App Store, Umsatz, Zahlen

1 Kommentar

Kommentar von OSXZen (#29790)

Die Aussage, dass der Umsatz von 32bit Apps nur ein 1% der gesamten Appstore Umsätze ausmacht greift zu kurz. 32bit Apps sind noch auf Millionen vin iOS Geräten in täglicher Verwendung. Bei mir z.B. Zeiterfassung, Foto Apps, und viele mehr. Insgesamt ca. ein dutzend Apps, für die ich früher mal nicht wenig Geld gezahlt habe.

Für viele Benutzer wird das böse Erwachen erst nach dem Update kommen, wenn Daten nicht in der Cloud, sondern auf dem Gerät gespeichert wurden. Dann ist der Zugriff auf diese nich mehr möglich.

Für mich bedeutet dies nun, dass ich ein zweites iPhone (wahrscheinlich SE) mit iOS 10 benötige, damit ich diese Apps weiterhin verwenden kann. Im Fall der Foto Apps muss ich dann mit der Einschränkung leben, dass die Kamera nicht mit der in den aktuellen Modellen mithalten kann. Der tägliche Umgang mit zwei Geräten im Falle der Zeiterfassung ist ebenfalls umständlicher.

Es wäre für Apple einLeichtes gewesen weiterhin 32bit zu unterstützen ohne in irgendeiner Form Einschränkungen hinzunehmen. Aber auch hier wird wieder einmal anhand der Umsätze und des Profits entschieden, nicht anhand der Usability.

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