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Teardown enthüllt Innenleben des neuen MacBook Air

1 Kommentar — Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Juni 2013, um 15:04 Uhr von Patrick Bieri

Nach der Präsentation des überarbeiteten MacBook Air am Montag haben die Experten von iFixit das neue MacBook Air bereits zerlegt und dabei einige interessante Neuerungen festgestellt.

Im Vergleich zum MacBook Air aus dem Jahr 2012 hat Apple in der neuen Generation kleinere SSD-Speichermodule verbaut. Die SSD-Module werden nicht mehr über eine SATA-Schnittstelle mit dem Mac verbunden, sondern über einen schnelleren PCIe-Anschluss. Der maximale Datendurchsatz des PCIe-Anschlusses beträgt 800 MB/s, während dieser bei SATA auf 600 MB/s beschränkt ist. Der Hersteller der Speichermodule ist nicht wie bei der letzten Generation Toshiba, sondern Apples Smartphone-Rivale Samsung. Nicht überraschend ist der überarbeitete WiFi-Chip, welcher nun auch den neuen WiFi-Standard 802.11ac unterstützt. Ebenfalls überarbeitet wurde die Wärmeleitplatte, welche vom Prozessor zum Lüfter führt.

Apple spendiert dem neuen MacBook Air auch eine verbesserte Batterie. Die Batterie steht neu unter einer Spannung von 7.6 V und hat eine maximale Ladekapazität von 7150 mAh. Die Batterie des Vorgängermodells stand unter einer Spannung von 7.3 V und hatte eine Ladekapazität von 6700 mAh. Neben dem sparsameren Haswell-Prozessor dürfte diese grössere Batterie der entscheidende Grund für die deutlich gestiegene Akkulaufzeit sein. Das 13-Zoll-MacBook Air schafft gemäss Apple eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden.

Am Gehäuse selbst hat Apple kaum Änderungen vorgenommen. Die einzige sichtbare Änderung besteht im zweiten internen Mikrofon, welches nun auf der Seite platziert ist.

iFixit gibt dem neuen MacBook Air auf der Reparaturskala, welche von 1 bis 10 reicht, die Note 4. Wenn man es einmal geschafft hat, das Gehäuse zu öffnen, dann ist es gemäss den Experten kein Problem, an die internen Komponenten heranzukommen. Von den Experten wird bemängelt, dass der Arbeitsspeicher fest mit dem Logic Board verlötet ist, was Upgrades beim Speicher verhindert.

Vergleich zwischen dem MacBook Air aus dem Jahr 2012 (links) und dem aktuellen MacBook Air (rechts) Quelle: iFixit

Kategorie: Apple
Tags: Akku, Apple, Batterie, Haswell, iFixit, Mac, MacBook Air, Samsung, Speicher, SSD, Teardown

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1 Kommentar

Kommentar von Michi (#26828)

Ich denke da dürfte ebenfalls eine gängige M2 SSD integriert sein, welche üblicherweise über einem PCI-E 2 x4 Anschluss angebunden sind. Der maximale Datendurchsatz der Schnittstelle beträgt dann 2’000 MB/s. Apples verbaut jedoch deutlich langsameren Speicher.

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