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Was erwartet uns für Hardware bis zur Umstellung?

4 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 08. Juni 2005, um 00:34 Uhr von Thomas Zaugg

Seit knapp 24 Stunden haben wir Gewissheit, dass uns ein Plattformwechsel bevorsteht. Apple wird, wie bereits berichtet, erst in einem Jahr mit der Auslieferung von «MacIntel»-Rechnern beginnen. In der Zwischenzeit und bis die Umstellung abgeschlossen ist, wird Apple weiterhin Macs mit G4- oder G5-Prozessoren verkaufen. Die Einführung von Intel Prozessoren ermöglicht uns ausnahmsweise einen Einblick, was Apple uns in den nächsten Monaten anbieten wird.

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Mobilrechner

PowerBooks
Die PowerBooks sind wohl zur Zeit die Sorgenkinder Apples. Die aktuelle Architektur baut auf einem in die Jahre gekommen G4-Prozessor auf. Das grösste Problem dabei ist nicht der Takt des Prozessors, sondern des Busses. Da die PowerBooks aber eigentlich für professionelle Anwender gedacht sind, wird Apple wohl schon im nächsten Sommer mit der Auslieferung von Pentium M-Systemen beginnen. Doch bis es soweit ist, steht im September/Oktober eine fünfte (bzw. vierte für die 15-Zöller) und letzte Revision der allseits beliebten Alubooks an. Es wird sich dabei um ein moderates Upgrade handeln, d.h. etwas schnellere Prozessoren und eventuell grössere Festplatten. Denkbar sind auch schnellere Grafikchips, insbesondere beim 12 Zoll-Modellen, dessen Nvidia 5200 Go Chip nicht mehr taufrisch ist und seit bald zwei Jahren verwendet wird.

iBooks
Im Gegensatz zu den PowerBooks ist die Leistung der iBooks vorläufig noch ausreichend, da diese Notebooks für Nutzer gedacht sind, die vor allem alltägliche Arbeiten verrichten. Somit dürften die iBooks noch einige Zeit mit G4-Prozessoren ausgeliefert werden. Bis jetzt wurden iBooks regelmässig einmal im Frühling und einmal im Herbst aufgefrischt. Obwohl es mittlerweile Juni ist, warten wir noch immer auf das Frühlingsupdate. Möglicherweise wartet Apple dieses Mal etwas längerer, um die PowerBooks, insbesondere das 12 Zoll-Modell, nicht allzu stark zu konkurrenzieren. Dennoch dürfte bald ein keines Upgrade fällig sein (etwas schnellere Prozessoren, CoreImage kompatible Grafikkarte), da in Amerika demnächst die so gennante «Educational Buying Season» beginnt. Das ist die Zeit, in der Schulen und Studenten sich für das neue Schuljahr ausrüsten, Apple wird wohl kaum die aus dem Oktober 2004 stammenden Modelle anbieten wollen. Auch im nächsten Jahr dürfte es sicher noch ein Upgrade geben, eher sogar zwei. Neue iBooks mit Intel Prozessoren dürfte frühestens zur MacWorld San Francisco im Januar 2007 kommen.


Desktops

PowerMacs
Bei den PowerMacs steht uns wohl die interessantes Entwicklung bevor. Einerseits ist die Leistung der aktuellen Modelle dank zwei G5-Prozessoren sehr gut. Wenn IBM die Taktraten noch etwas steigern kann, gebe es auch in einem Jahr eigentlich keinen Grund, bereits auf Intel Chips umzusteigen. Andererseits dürften die PowerMac Absätze im Sommer 2006 drastisch zurückgehen, da viele potentielle Käufer keine G5 Rechner mehr kaufen möchten. Gleichzeitig wird es andere Kunden geben, die umbendingt noch ein G5-Modell wollen, sei es aus Nostalagie oder aus Kompatiblitätsgründen. Somit dürfte Apple eine Zeit lang zweigleisig fahren, wie sie es nach der Einführung der G5 PowerMacs auch getan haben, als sie noch für ein weiteres Jahr G4-Modelle (diese konnten noch in Mac OS 9 booten) verkauft haben.

iMacs
Die iMacs mit G5 Prozessor bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis, es besteht also kein vordringlicher Handlungsbedarf für Apple. Es wird sicher noch eine weitere Revision des iMac G5 geben, vielleicht auch zwei. Apple wird die Umstellung auf Intel Prozessoren für einen Designwechsel nutzen, die nächste Generation des beliebten all-in-one Rechners dürfte an der MacWorld San Francisco Anfang 2007 vorgestellt werden.

eMacs
Der eMac wird es in der jetztigen Form wohl nicht mit Intel Prozessor geben. Wenn Apple die Produktlinie nicht schon im nächsten Jahr einstellt, so wird das sicher im Frühjahr 2007 der Fall sein. Ob Appe je einen neuen eMac produzieren wird, ist offen.

Mac mini
Der erst Anfang Jahr eingeführte Niederigpreis-Mac wird es in dieser Form wohl noch einige Zeit geben. In der zweiten Hälfte dieses Jahres könnten die Mac minis ein kleines Upgrade erhalten, das teuere Modell könnte standardmässig mit 512 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet werden und beide Konfigurationen dürften CoreImage kompatible Grafik Chips erhalten. Gerade durch den Wechsel zu Intel sollte Apple auch noch in 2 Jahren in der Lage sein, einen kostengünstigen Einstiegsrechner anzubieten.


Server

Xserve
Die Xserves wird es in der akutellen Form, also mit G5 Prozessor, wohl auch noch einige Zeit geben. Irgendwann dürfte Apple, wie beim PowerMac, parallel zu den PPC-Modellen Xserves mit Intel Prozessoren anbieten, Intel baut bekanntlich auch Serverprozessoren.

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4 Kommentare

Kommentar von Thomas Zaugg (#5126)

Wie arstechnica berichtet, sollen die Macs tatsächlich von unten nach oben
umgestellt werden, PowerBooks inbegriffen, im wesentlichen bedeutet das also,
dass zu erst die G4 Konfigurationen verschwinden, während man den G5 noch
etwas behält. arstechnica begründet dies mit der Tatsache das die ‘Books und
der Mac mini keine 64 bit CPUs brauchen. Intel wird ohnehin erst Ende 2006/
Anfang 2007 64bit Pentium M einführen.
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