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Was kann der Core M Prozessor im neuen MacBook?

6 Kommentare — Veröffentlicht am Freitag, 13. März 2015, um 11:40 Uhr von Patrick Bieri

Apples neues MacBook ist das erste MacBook, welches ohne einen Lüfter auskommt. Grund dafür ist der Core M Prozessor von Intel, der deutlich weniger Abwärme produziert als andere Intel-Prozessoren.
Dieser Vorteil wird allerdings mit weniger Leistung erkauft. Für welche Anwendungen ist das MacBook trotzdem geeignet?

Das neue MacBook von Apple gehörte sicherlich zu den Highlights des Special Events vom 9. März. Das MacBook ist deutlich dünner als das MacBook Air, verfügt über ein Retina Display und wurde mit einer neuen Tastatur sowie einem neuen Trackpad ausgerüstet.

Auch die internen Komponenten hat Apple optimiert: Das Logic Board ist um über 60 Prozent kleiner als das Logic Board der bisherigen MacBooks. Als Prozessor kommt ein Core M Prozessor zum Einsatz, der passiv gekühlt wird. Damit ist allerdings auch eines klar: Das MacBook ist deutlich leistungsschwächer als die anderen MacBooks.

Technische Details der neuen Intel-Prozessoren

Die von Apple verbauten Core M Prozessoren basieren auf Intels Broadwell-Architektur. Das Einsteiger-MacBook ist mit einem 1.1 GHz Core M Prozessor ausgerüstet. Das teurere Modell wird mit einem 1.2 GHz Core M Prozessor ausgeliefert. Beide Modelle können optional mit einem Prozessor ausgerüstet werden, der über eine Mindest-Taktung von 1.3 GHz verfügt.

Intels Core i5 Prozessor, der im MacBook Air zum Einsatz kommt (links) im Vergleich mit dem Intel Core M-5Y71 und dem Core M-5Y70, die im neuen MacBook zum Einsatz kommen könnten Quelle: Intel

Als Grafikkarte kommt eine Intel HD Graphics 5300 zum Einsatz. Mit dieser Grafikkarte lassen sich externe Monitore mit einer Auflösung von 3’840 x 2’160 Pixel anschliessen.

Intels Spagat zwischen den Tablets und den Notebooks

Mit dem Core M Prozessor versucht Intel den Spagat zwischen den Notebook-Prozessoren und den Tablet-Prozessoren. Das MacBook wird deshalb nicht ein Notebook für alle Anwendungen sein.

Apple hat das MacBook Air nicht in ein neues Gehäuse integriert, sondern mit dem MacBook ein völlig neues Notebook geschaffen. Im Bezug auf die Anschlüsse und die Leistung macht Apple eher einen Schritt in die Richtung des iPads.

Ideal für unterwegs

Für welche Anwendungen das neue MacBook geeignet ist, wird sich erst nach den ersten ausführlichen Tests zeigen. Gemäss den Angaben von Apple ist der Prozessor in der Lage, die alltäglichen Arbeiten zu meistern. Bei komplexeren Aufgaben, wie beispielsweise dem Video-Schnitt, könnte das MacBook an seine Grenzen stossen.

Aufgrund des energiesparenden Prozessors ist das MacBook insbesondere für diejenigen Nutzer interessant, welche oft unterwegs arbeiten. Das Macbook ist mit einem 12-Zoll-Display nicht zu klein und verfügt über eine vollwertige Tastatur. Aufgrund des geringen Gewichts kann das MacBook gut transportiert werden.

Mit dem Retina Display ist das MacBook auch gut geeignet, um Filme wiederzugeben oder um Bilder zu betrachten.

Kategorie: Hardware
Tags: Apple, Broadwell, Core M, Intel, iPad, Mac, MacBook, MacBook Air, Retina Display, Tablet, Technologie

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6 Kommentare

Kommentar von sierra (#28709)

Lenovo hat mit dem Yoga 3 schon vor Monaten den Core M installiert. Apple hat sich dort ziemlich genau umgesehen und auch ein “Gold” Modell im Verkauf. Jemand mit einer normalen “Office Umgebung” ein paar Statistik Programmen wird keinen Unterschied merken. Ich schätze erst wenn intensiv mit 3D gearbeitet wird - wird es sichtbar werden.


Es gibt seit Monaten Reports vom Core M. Siehe Anantech z.B
http://www.anandtech.com/show/9061/lenovo-yoga-3-pro-review/4

Kommentar von daniel (#28710)

Ich lese:

“...Gemäss den Angaben von Apple ist der Prozessor in der Lage, die alltäglichen Arbeiten zu meistern…”

Ehrlich? Kann das das MB wirklich? Toll. Ältere MB/MBP können das schon lange, Windows-PC’s, schon seit XX Jahren. Apple erst jetzt? Ein wirklich toller Fortschritt.

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