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Passwort vergessen?

Weitere iCloud-Daten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt

2 Kommentare — Veröffentlicht am Dienstag, 28. April 2020, um 07:10 Uhr von Stefan Rechsteiner

Einem aktualisierten Support-Dokument von Apple ist zu entnehmen, dass neu auch Daten aus der Karten-App in der iCloud mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt werden. Zu den Karten-Daten gehören die favorisierten Orte, angelegte Sammlungen und der Suchverlauf. Weiter wird neu auch der Safari-Verlauf und die über die persönlichen Geräte hinweg geöffneten Safari-Tabs verschlüsselt in der iCloud gespeichert. Gleiches gilt für die Bluetooth-Keys der AirPods und Beats-Kopfhörer mit Apples H1- und Wi-Chip. Die Schlüssel ermöglichen das schnelle Wechseln der Verbindung auf ein anderes persönliches Gerät ohne abermaliges Pairing.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der iCloud-Daten ist an den vom Nutzer vergebenen Geräte-Code geknüpft. Weder Apple noch andere Dritte wie beispielsweise Strafverfolger können aufgrund der Verschlüsselung die Daten einsehen. Dies gilt auch für den Fall eines Datenlecks bei iCloud.

Damit die iCloud-Daten Ende-zu-Ende-verschlüsselt werden können, muss die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert sein. Wie Heise.de schreibt, sollen Apple zufolge bereits über 75% der iCloud-Nutzer den zusätzlichen Schutz aktiviert haben.

Weiterhin nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist das Geräte-Backup. Dort abgelegt sind unter anderem auch die via iMessage versendeten Nachrichten oder der Schlüssel für den eigentlich Ende-zu-Ende-verschlüsselten Dienst «iMessage in iCloud».

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Cloud, Datenschutz, iCloud, Privatsphäre, Sicherheit, Verschlüsselung

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2 Kommentare

Kommentar von Robin (#30278)

Es ist schon beachtlich, das Apple seine Nutzer ständig dazu drängt, ein Backup über die Cloud zu machen, ggf. mit einem Speicherupgrade wegen den laschen 5 GB und dann sind die Daten am Ende nicht einmal verschlüsselt auf den Servern der USA. Einen entsprechenden Hinweis dazu sucht man natürlich vergeblich.
Da liegen dann also Nachrichten aus iMessage einfach blank auf deren Servern inkl. allem was man so jemanden mal sendet. Dokumente, Bilder uvm.
Darum empfehle ich bis heute allen meinen Freunden oder wenn ich jemanden mal beim iPhone unter die Arme zu greifen, seine Backups lokal zu machen.

Kommentar von Stefan Rechsteiner (#30279)

@Robin: Ganz richtig ist das nicht. Die Backups in der iCloud sind durchaus verschlüsselt, jedoch hat Apple den Schlüssel für das Backup (nur für das Backup). Strafverfolgungsbehörden könnten Apple also dazu zwingen, die Informationen aus dem Backup zu entschlüsseln. Ändert entsprechend also nichts an der von dir genannten Tatsache, dass das Backup selbst dann nicht sicher ist – aber die Backups sind durchwegs verschlüsselt. Was immerhin ein zusätzlicher Sicherheits-Layer gegenüber Dritten ist.

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