Neue Java-Malware greift OS X, Windows und Linux an

Mac Pro

Bisher fühlten sich Nutzer von Macs ziemlich sicher vor Viren und anderen Schädlingen, wie eine Umfrage zeigte (macprime.ch berichtete). Nun meldet die Sicherheitsfirma F-Secure, dass eine neue Malware gefunden wurde, welche neben Windows und Linux-Systemen auch Macs befällt.

Die entdeckte Malware versucht den Nutzer zum Download eines Java-Archivs zu bewegen. Dies geschieht über die Anzeige eines automatischen Downloads auf einer infizierten Seite. In diesem Java-Archiv ist der Schadcode enthalten und erkennt als erstes, auf welchem System der Computer läuft. Danach lädt die Malware selbständig die noch benötigten Daten herunter, ehe es unter Umständen möglich ist, dass das betroffene System ferngesteuert wird.
Gemäss F-Secure hat die Malware das Potenzial, sich schnell auszubreiten.

Die Malware trägt die Bezeichnung «Backdoor:OSX/GetShell.A». Neuere Macs mit Intel-Prozessoren können von dieser Malware nur betroffen sein, wenn die PowerPC-Umgebung Rosetta installiert ist (Rosetta wird für OS X 10.4 Tiger, OS X 10.5 Leopard und OS X 10.6 Snow Leopard angeboten). Eine Gefahr besteht hingegen für PowerPC-Macs.

Ohne aktives Zutun kann die Malware nicht installiert werden. Es ist deshalb — wie eigentlich immer — auch bei Macs grössere Vorsicht bei automatischen Downloads geboten.

2 Kommentare

Kommentar von comfreak (#25371)

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Reicht es nun also, wenn man Java in seinem Browser deaktiviert hat oder wie kommt es zu diesen “automatischen” Downloads?

Gruß comfreak

Kommentar von sierra2 (#25372)

Sorry aber Rosetta ist out seit 10.6 also etwa 2 Jahre. PPc hat gemaess apple weniger als 10 Proz Marktanteil

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