Apple äussert sich zur Drosselung von iPhones mit älteren Akkus

Im Verlaufe dieser Woche wurde festgestellt, dass Apple die Leistung gewisser iPhones mit älteren respektive schwächeren Akkus automatisch drosselt. Heute hat sich Apple gegenüber «TechCrunch» zu den Erkenntnissen geäussert. Apple bestätigte, dass die Prozessorleistung bei älteren iPhones mit bereits beeinträchtigen Akkus tatsächlich gedrosselt wird. Allerdings geschieht dies gemäss Apple nur bei hoher Beanspruchung der iPhones. Dann soll vermieden werden, dass sich das iPhone ausschaltet, weil die beeinträchtigte Batterie nicht mehr genügend Energie liefern kann. Bei Normalgebrauch sollten die iPhones somit – zumindest theoretisch – nicht gedrosselt und damit verlangsamt werden.

Apple erklärt weiter, dass es bei dieser Massnahme nicht darum gehe, die Nutzer zum Umstieg auf ein neueres Gerät zu bewegen. Apple möchte gemäss eigenen Aussagen die bestmögliche Benutzererfahrung sicherstellen.

Die Drosselung der iPhone-Leistung wird derzeit beim iPhone 6, dem iPhone 6s, dem iPhone SE und seit iOS 11.2 auch auf dem iPhone 7 eingesetzt. Ob und wann ein Gerät genau gedrosselt wird und somit das Power-Management zum Zug kommt, ist für den Endbenutzer nicht klar ersichtlich und auch nicht konfigurierbar.

Von Sébastien Etter
Veröffentlicht am

4 Kommentare

Kommentar von KTM525

Meine Antwort: Nicht zu wissen wieso. Liegt es am altersschwachen Akku, der zu ersetzen wäre, oder weil der Akku fast leer ist? Es wäre ein einfaches Gewesen den User anständig über die Technik (Zustand der Batterie, und Drosselung) zu informieren, ausser man hat etwas zu verbergen oder möchte sich irgend wie vor irgend etwas drücken? Das Vorgehen von Apple war ein wenig naiv.

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