Apple öffnet iOS in Brasilien für alternative App-Stores

Apple hat Änderungen für das App-Geschäft unter iOS in Brasilien angekündigt, die einer Vereinbarung mit der brasilianischen Wettbewerbsbehörde «CADE» entsprechen. Entwickelnde können ihre Apps künftig auch über alternative App-Marktplätze ausserhalb des App Store von Apple vertreiben und alternative Zahlungsabwicklungen für digitale Güter und Services anbieten. Die Optionen stehen ab sofort als Teil von iOS 26.5 zur Verfügung. Wie schon in der EU und in Japan müssen alternative Marktplätze von Apple autorisiert werden, und für alle iOS-Apps gilt eine Basisprüfung («Notarization»).

Wie gewohnt warnt der Mac-Hersteller wegen der «Öffnung» vor neuen Risiken für Datenschutz, Sicherheit und insbesondere den Schutz von Kindern. An den Provisionen hält Apple fest: Über den App Store werden je nach Programm demnach 10 oder 21 Prozent fällig, für den Vertrieb ausserhalb des App Store eine «Provision für Kerntechnologien» von fünf Prozent. Die detaillierte Staffelung der Provisionssätze sind bei Apple einsehbar.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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