Apple-Thunderbolt-Display-Lagerbestände leeren sich

Einem Bericht von «MacTrast» zufolge haben sich die Lagerbestände der Thunderbolt Displays bei einigen Händlern in den letzten Tagen deutlich reduziert. Während einige Geschäfte von stabilen Lagerbeständen sprechen, haben andere nur noch wenige Geräte an Lager.

Der Händer «Adorama» gab MacTrast beispielsweise die Auskunft, dass das Thunderbolt Display im Moment nicht mehr verfügbar sei. Man sei gemäss dem Adorama-Kundendienst angewiesen worden, keine neuen Bestellungen mehr anzunehmen und das Display wurde von der internen Bestellliste gelöscht. In der Schweiz ergibt sich ebenfalls ein gemischtes Bild. Während bei DataQuest laut WebShop noch genügend Thunderbolt und Cinema Displays an Lager zu sein scheinen, sind im Online-Shop von IngenoData nur noch das Cinema Display in einem der vier Geschäfte verfügbar.

Eine geringer werdende Verfügbarkeit von Apple-Produkten ist oftmals ein Anzeichen für die Veröffentlichung eines Nachfolgeproduktes. Allerdings gab es bereits im Januar einen Lieferengpass bei den Thunderbolt Displays. Bislang wurde allerdings keine neue Version auf den Markt gebracht und die Lagerbestände hatten sich in der Zwischenzeit wieder erholt.

Apple könnte zeitgleich zur Lancierung des neuen Mac Pro auch ein neues passendes Thunderbolt Display auf den Markt bringen. Analysten erhoffen sich vom kommenden Thunderbolt Display vor allem eine bessere Auflösung sowie die Unterstützung von USB 3.0. Bei der Präsentation des neuen Mac Pro verwies Apple immer wieder auf die Möglichkeit, dass der neue Mac Pro 4K-Displays unterstützen wird. Es wäre daher nicht abwegig, wenn Apple selbst ein passendes Display auf den Markt bringen würde.
Möglicherweise wird die Bauweise des Thunderbolt Displays derjenigen des neuen iMacs angepasst. Damit könnte das kommende Thunderbolt Display dünner gebaut werden als das aktuelle Modell. Wenn das neue Thunderbolt Display im Winter dieses Jahres auf den Markt käme, wäre unter Umständen wie beim neuen Mac Pro Thunderbolt 2 integriert.

Von Patrick Bieri
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