Die angekündigten Apple-Preiserhöhungen sind hier (Update)

Apple hat die Preise für einen Grossteil seines Produkt-Sortiments angehoben – betroffen sind sämtliche Mac- und iPad-Modelle, Apple TV, HomePod und die Apple Vision Pro. Grund für die Anpassungen ist die anhaltende Speicherknappheit infolge des KI-Hypes, die die Komponentenpreise in die Höhe treibt. Unverändert bleiben die Preise vorerst beim iPhone, bei der Apple Watch, bei den AirPods und bei den AirTags.

Stefan Rechsteiner

Wie Noch-CEO Tim Cook kürzlich in einem Interview angekündigt hat, passt Apple bei einigen seiner Produkte die Preise an – Grund dafür ist die anhaltende Speicherknappheit, ausgelöst durch den anhaltenden KI-Hype, und daraus folgend explodierende Preise für diese Komponenten.

Heute hat Apple nun erste Preisanpassungen vorgenommen; die kompletten Mac- und iPad-Sortimente erfahren dabei Preiserhöhungen; bei den Mac fallen sie vor allem bei RAM- und Festplatten-Upgrades teils massiv ins Gewicht. Ebenfalls teurer sind Apple TV und HomePods sowie die Apple Vision Pro. Keine Anpassungen gibt es bisher beim iPhone, bei der Apple Watch, bei den AirPods und bei den AirTags.

Übersichtliche Erhöhungen bei HomePod, Apple TV und Apple Vision Pro

Die «Apple TV»-Settop-Box kostet je nach Modell neu 50 oder 80 Franken resp. 70 oder 100 US-Dollar oder 60 oder 110 Euro mehr.

Bei der Apple Vision Pro betragen die Aufschläge 200 bis 300 USD resp. 270 bis 350 USD.

Der HomePod mini kostet 30 Franken/USD/Euro, der HomePod 2 30 Franken resp. 50 USD/Euro mehr.

Nuancierte Preiserhöhungen beim Mac und iPad

Die Preiserhöhungen beim iPad- und Mac-Sortiment fallen je nach Modell unterschiedlich aus.

Generell sind alle Kaufpreise aller Mac-Modelle um mindestens 100 Franken resp. US-Dollar oder Euro angehoben worden – um so leistungsfähiger die Modelle, um so höher vielen die generellen Preiserhöhungen aus; bei High-End-Modellen sind es meist 300 Franken/USD oder 400 Euro, gipfeln aber bei über 1300 Franken/USD oder 1500 Euro.

Die RAM- und Speicher-Upgrades bei den Modellen mit «M4»- oder «M5»-Chip (also nicht jene mit «Pro»- oder «Max»-Chips) sind überraschenderweise im Preis nicht angepasst worden. Eine Ausnahme stellt hier der Euro-Markt, bei dem es zu einem Preisnachlass von 30 bis 60 Euro gekommen ist – was aber auch Wechselkurs-Anpassungen sein könnten.

Über alle Modelle besonders ins Gewicht fällt die Auswahl eines grösseren internen Speichers und bei den leistungsfähigeren Modellen auch die grösseren RAM-Upgrades – da wird neu teils bis zu doppelt so viel verlangt wie bisher. Als Beispiel: Wer bei einem MacBook Pro mit «M5 Max»-Chip von den verbauten 48 GB unified Memory auf 128 GB wechseln möchte, bezahlt neu nicht mehr 1000 Franken Aufpreis, sondern 2000 Franken.

Am extremsten sind die Preiserhöhungen beim Mac Studio – die Modelle mit «M4 Max» kosten neu 550 und 850 Franken resp. 500 und 800 US-Dollar oder 700 und 925 Euro mehr; jene mit «M3 Ultra» sogar 1350 Franken resp. 1300 US-Dollar oder 1275 bis 1500 Euro.

Eine augenscheinliche Ausnahme bei den Preiserhöhungen gibt es im Mac-Sortiment beim Mac mini mit «M4»-Chip – als einziges Mac-Modell erfuhr dieses Modell keine Einstiegs-Preiserhöhung; der kompakte Computer startet weiterhin bei 799 Franken resp. 799 US-Dollar oder 949 Euro, hat dafür aber neu nicht mehr eine SSD mit 512 GB verbaut, sondern eine mit 256 GB. Wer wieder 512 GB möchte, bezahlt den bei den anderen Mac-mini-Modellen neu schon integrierten Preisaufschlag von 200 Franken/USD resp. 220 Euro.

Im Euro-Markt gibt es neben den erwähnten RAM- und SSD-Anpassungen noch weitere (wahrscheinlich Währungskurs-bedingte) Anpassungen – etwa kostet der optional verfügbare 10-Gigabit-Ethernet-Anschluss beim Mac mini 15 Euro weniger als bisher oder die Nano-Textur-Option bei MacBook-Modellen 15 Euro und beim iMac 30 Euro weniger.

Beim iPad mini und «normalen» iPad betragen die Preiserhöhungen durchs Band 100 Franken resp. 100 US-Dollar oder 130 Euro (iPad mini) resp. 120 Euro (iPad); beim iPad Air sind die Einstiegs-Preise neu 150 Franken/USD/Euro teuerer; hier schlagen die grösseren SSD-Upgrades ebenfalls stärker ins Gewicht – ein iPad Air mit 1 TB statt 128 GB kostet etwa 250 Franken/USD resp. 280 Euro mehr als bisher; auch das iPad Pro kostet durchs Band 200 Franken/USD/Euro mehr (die 2-TB-Modelle sogar 300 Franken/USD resp. 340 Euro).

Update, 25. Juni 2026 um 17:28 Uhr

Artikel wurde mit weiteren Angaben der Preisanpassungen ergänzt.

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