Gerüchte um 40-Core Mac Pro, neue MacBook Pro, MacBook Air, Mac mini und iMac

Gerüchte-Koch Mark Gurman von der Nachrichtenagentur Bloomberg will von «Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind» viele Details über Apples unmittelbare Mac-Pläne erfahren haben.

Bereits für «im Frühsommer dieses Jahres» erwartet werden sollen neugestaltete MacBook-Pro-Modelle, gefolgt von einem überarbeiteten MacBook Air und einer komplett neuen Mac-Pro-Workstation. Weiter soll Apple an einem leistungsfähigeren Mac mini und einem grösseren iMac arbeiten. All diese Maschinen sollen, so Gurmans Quellen, mit neuen Apple-eigenen Prozessoren ausgestattet sein, die «die Leistung und Fähigkeiten» der aktuellen M1-Chips «deutlich übertreffen» werden.

Unter dem Code-Namen «J314» entwickle Apple ein neugestaltetes MacBook Pro mit 14-Zoll Display und mit «J316» ein neues 16-Zoll Gerät. Dem Bericht zufolge haben die Geräte ein neugestaltetes Gehäuse, wieder einen magnetischen MagSafe-Ladeanschluss und mehr Anschlüsse, um externe Laufwerke und andere Geräte anzuschliessen. Apple werde zudem auch den HDMI-Anschluss und den SD-Card-Slot zurückbringen. Angeblich sollen in diesen neuen MacBook Pro zwei verschiedene 10-Core-Chips eingesetzt werden – mit den Code-Namen «Jade C-Chop» und «Jade C-Die». Beide sollen über acht High-Performance-Cores und zwei Energy-Efficient-Cores verfügen, sowie über bis zu 64 GB RAM. Der M1 hat je vier High-Performance und vier Energy-Efficient-Cores und 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher.

Der gleiche neue Chip soll auch in einem leistungsfähigeren Mac mini mit dem Codenamen «J374» eingesetzt werden. «Es wird erwartet, dass er vier Anschlüsse im Vergleich zu den zwei Anschlüssen der aktuellen Low-End-Version haben wird und über dem aktuellen M1-Mac-mini der Einstiegsklasse positioniert wird.» Apple könnte die Markteinführung des neuen Mac mini jedoch «noch verzögern oder gar absagen», wie das Unternehmen das schon in der Vergangenheit getan habe, so Gurman weiter. «Aber letztendlich» werde das Unternehmen wahrscheinlich das Intel-basierte Modell, welches nach wie vor verkauft wird, mit diesem neuen Modell ersetzen.

Unter den Codenamen «Jade 2C-Die» und «Jade 4C-Die» entwerfe Apple für den nächsten Mac Pro zudem Chips mit 20 oder 40 Cores, die aus 16 oder 32 High-Performance und vier oder acht High-Efficiency-Cores bestehen. Diese Grafik-Einheiten dieser Chips umfassen dem Bericht zufolge 64 oder 128 Cores.

Für Ende dieses Jahres soll ein neugestaltetes «higher-end» MacBook Air geplant sein, in welchem Apple den direkten Nachfolger des M1-Chips einzubauen gedenkt. Dieser Chip höre auf den Code-Namen «Staten» und umfasse die gleiche Anzahl CPU-Cores wie der M1, jedoch höher getaktet. Bei der Grafik soll bei diesem neuen Chip indes die Anzahl Cores von sieben oder acht auf neun oder zehn aufgestockt werden. Gurman zufolge werde dieser M1-Nachfolger auch in einem aktualisierten «low-end 13-Zoll MacBook Pro» eingebaut werden.

Ein grösserer iMac sei ebenfalls geplant – als Ersatz für den aktuellen Intel-basierten 27-Zoll iMac. Die Entwicklung des neuen grossen iMac soll aber vor einigen Monaten pausiert worden sein, so der Gerüchte-Koch, damit Apple sich vollends auf den im April vorgestellten neuen 24-Zoll-iMac mit M1-Chip fokussieren habe können.

Von Stefan Rechsteiner
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