Lieferzeiten für iMac verschlechtern sich — neue Geräte zur WWDC?

In den letzten Tagen haben sich die Lieferfristen für den iMac verlängert. Während die Geräte im Apple Online Store normalerweise innerhalb von 24 Stunden lieferbar sind, müssen sich die Kunden im Moment zwischen 3 und 5 Geschäftstagen gedulden. Diese Verlängerung der Lieferfrist nährt die Spekulationen für ein baldiges Update der All-in-One-Macs.

Patrick Bieri

Die Lieferfristen für die Standard-Konfigurationen der vier angebotenen iMacs haben sich in den letzten Tagen auf «3 bis 5 Geschäftstage» verlängert. Wer aktuell einen individuell konfigurierten iMac bestellen möchte, der muss sich zwischen «5 und 7 Geschäftstagen» gedulden. Bei einigen Konfigurationen verlängert sich die Lieferzeit auf «7 bis 10 Geschäftstage». Zu diesen Konfigurationen zählen unter anderem die Option für 32 GB Arbeitsspeicher beim 27-Zoll-iMac.

Aufgrund dieser Verlängerung der Lieferfristen sind sofort wieder Gerüchte aufgekommen, nach welchen Apple zur nächstwöchigen WWDC eine neue iMac-Generation vorstellen könnte. Bereits zu Beginn des Aprils spekulierte der Analyst Ming Chi Kuo über ein iMac-Update in diesem Zeitraum.

Kleines Update wie beim MacBook Air?

Unklar ist bislang, welche Komponenten Apple bei diesem iMac-Update überarbeitet haben könnte. Möglicherweise hat Apple lediglich einige kleinere Verbesserungen vorgenommen, von welchen der Nutzer kaum Notiz nehmen wird. Ähnliche Optimierungen hat das Unternehmen bereits beim überarbeiteten MacBook Air durchgeführt, das im April veröffentlicht worden ist. Beim überarbeiteten MacBook Air hat Apple lediglich den Prozessor leicht optimiert sowie die Preise gesenkt. Dieses Update brachte leichte Performance-Gewinne.

Steigert ein günstigerer iMac den Absatz?

Gemäss den Analysen von Kuo könnte Apple zur diesjährigen WWDC einen günstigeren Einsteiger-iMac auf den Markt bringen. Mit diesem Gerät könnte der iMac-Absatz um bis zu 20 Prozent gesteigert werden, ist sich der Analyst sicher. Unklar ist jedoch, bei welchen Komponenten Apple konkret Abstriche für den tieferen Kaufpreis machen würde.