Safari: Neue Technologie-Vorschau, Dialog-Element und «Safari ist der neue IE»

Das WebKit-Team von Apple hat letzte Woche eine neue Technologie-Vorschau zu Safari veröffentlicht. Die neue Version 140 umfasst die WebKit-Revisionen 287834-288438. Die neue Preview beinhaltet Verbesserungen und Neuerungen namentlich in den folgenden Bereichen:

  • Web Inspector
  • :has() Pseudo-Class
  • CSS
  • Web API
  • Web Animations
  • JavaScript
  • WebAssembly
  • Dialog Element
  • HTML
  • Media
  • WebAuthn
  • Accessibility
  • Content Security Policy
  • Privacy
  • SVG
  • Scrolling
  • Web Extensions

Apple weisst darauf hin, dass auch bei diesem Release die mit Safari 15 eingeführten «Tab-Gruppen» nicht synchronisiert werden.

Die kompletten Release-Notes können auf der WebKit-Webseite nachgelesen werden.

Die neueste Version 140 der Safari Technology Preview kann auf der Webseite des WebKit-Projektes geladen und installiert werden. Falls auf dem persönlichen Mac bereits eine frühere Version der Preview installiert wurde, kann über die Software-Aktualisierung in den System-Einstellungen von macOS 11 Big Sur und dem neuen macOS 12 Monterey auf die neue Version aktualisiert werden.

Artikel über neues Dialog-Element

In einem ausführlichen Artikel zeigt WebKit-Entwickler Tim Nguyen, wie das neue «Dialog»-Element verwendet werden kann – und insbesondere auch, was jüngst beim neuen Element für Verbesserungen betreffend der Barrierefreiheit umgesetzt wurden. Das Dialog-Element kann ab STP 134 und mit dem kommenden Safari 15.4 (aktuell in Beta) verwendet werden.

«Safari ist der neue IE» – Apple will Feedback

In letzter Zeit häufen sich in der Entwickler-Szene Aussagen wie jene im Subtitel – die Apple-Software sei der neue nervigste Browser auf dem Markt, «voller Bugs» und «Safari mache nur Probleme». Apples WebKit- und Safari-Evangelisin Jen Simmons hat die Web-Community deshalb nun auf Twitter um konstruktives Feedback gebeten: Wo genau Safari denn wirklich Probleme bereite, was den Kritikern am wichtigsten ist und wo Apple als erstes Hand anlegen solle.

Von Stefan Rechsteiner
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