Swisscom verkauft 116’000 iPhones

Swisscom hat im vergangenen Quartal (Juli bis September) mehr als 453’000 Mobiltelefone verkauft - dies ist ein neuer Quartalsrekord. Erstaunlich ist diese hoche Anzahl vor allem deshalb, weil der Schweizer Markt eigentlich schon länger als gesättigt gilt. Wachstumstreiber war, wie könnte es anders sein: das iPhone von Apple. Innerhalb der ersten beiden Monaten habe die Swisscom alleine über 116’000 iPhones verkauft, meldet der Tages Anzeiger.
Während der gestrigen Telefonkonferenz hat Swisscom-Chef Carsten Schloter bekräftigt, dass die verkauften gängigen Markenmobiltelefone nach wie vor im Schnitt liegen, «die über 100’000 abgesetzten iPhones stellen deshalb ein Zusatzvolumen im hart umkämpften Mobilfunkmarkt dar», so Schloter. Auch habe man seit September keine Lieferprobleme mehr beim iPhone 3G.
96 von 100 iPhone-Besitzern besitzen ein Abonnement und nur vier von 100 haben sich für das PrePaid-Angebot entschieden. Die Abonnementen bringen der Swisscom pro Monat durchschnittlich 83 Franken Umsatz, diejenigen mit Prepaid CHF 15.–.

Bevor das iPhone mit dem «iPhone 3G»-Modell am 11. Juli auch den offiziellen Weg in die Schweiz gefunden hatte, gab es im Schweizer Mobilfunknetz bereits über 40’000 importierte iPhones der ersten Generation. Zusammen mit geschätzten 50’000 von Orange Schweiz verkauften iPhone 3G dürfte es aktuell in der Schweiz ca. 200’000 iPhones geben - das wäre ein iPhone für jeden 38. Schweizer…

In Deutschland hat T-Mobile anscheinend im gleichen Zeitraum wie die Swisscom seine 116’000 iPhones verkauft hat deren 190’000 Geräte verkauft. Im grossen Kanton ist das iPhone nun bereits seit einem Jahr auf dem Markt - während dieser Zeit soll es T-Mobile gesamthaft über 450’000 mal verkauft haben.

Von Stefan Rechsteiner
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