USB-C-Schlupfloch: EU sucht das Gespräch mit Apple
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Berichten zufolge plant Apple, ein Schlupfloch im USB-C-Gesetz der EU auszunutzen. Zwar arbeitet Apple daran, die ab Ende 2024 vorgeschriebene USB-C-Ladebuchse ins iPhone und andere Geräte einzubauen. Doch wer ein USB-C-Kabel verwendet, das nicht von Apple zertifiziert wurde, soll eine gedrosselte Datenübertragungs-Geschwindigkeit in Kauf nehmen müssen – heisst es aus der Gerüchte-Küche.
Damit ist die Europäische Union nicht einverstanden. Der maltesische EU-Abgeordnete Alex Agius Saliba liess über seine sozialen Kanäle verlauten, dass das Europäische Parlament aufgrund dieser Berichte aktiv das Gespräch mit Apple suche.
Grosse Unternehmen könnten nicht einfach tun, was sie wollten, so der 2019 ins EU-Parlament gewählte Politiker. Die von Apple geplante Vorgehensweise sei ein Verstoss gegen das verabschiedete Gesetz. Der Konzern habe an einem ersten durch die EU organisierten Treffen jedoch nicht teilgenommen, weshalb nun ein formelles Anschreiben folgen werde.
Pity that today @Apple rejected an invitation for an exchange of views in @EP_SingleMarket to conform/deny that they are planning to bypass our rules by limiting charging speed to sell only their chargers. Weather they like it or not fast charging is harmonized by #CommonCharger
— Alex Agius Saliba (@alexagiussaliba) March 28, 2023
Von Manuel Reinhard
Veröffentlicht am
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