AirPods Pro (2. Generation)

Apples kabellose Kopfhörer spielen in einer anderen Liga als der Rest des Marktes. Die AirPods sind die populärsten kabellosen Kopfhörer. Überraschenderweise sind es die Pro-Modelle, nicht die normalen, die Apple am meisten verkauft. Wobei, so überraschend ist das eigentlich nicht, denn die AirPods Pro sind tatsächlich schier unschlagbar. Da stellt sich die Frage, wie diese Kopfhörer denn noch verbessert werden können. Apple hat es getan und hat vor Kurzem zusammen mit der neuen iPhone-14-Familie und den neuen Apple-Watch-Modellen auch eine zweite Generation der «AirPods Pro» vorgestellt. Wir haben die neuen Kopfhörer über die vergangenen Tage ausführlich getestet.

Stefan Rechsteiner

Inhaltsverzeichnis

  1. Touch Control

  2. Ohreinsätze

  3. Aktive Geräuschunterdrückung (ANC)

  4. Adaptiver Transparenz-Modus

  5. Bessere Audioqualität

  6. Neues Ladecase

  7. Akku

  8. Personalisiertes 3D-Audio (Spatial Audio)

  9. Schnellerer Zugang zu den Einstellungen

  10. Fazit zu den AirPods Pro (2. Generation)

Als die AirPods Pro im Spätherbst 2019 auf den Markt kamen, setzten sie einen neuen Standard für kabellose Kopfhörer. Eine ausgesprochen gute aktive Geräuschunterdrückung, ein vorzüglicher Transparenz-Modus und trotzdem eine respektable Batterielaufzeit sowie die Tatsache, dass die Pros sehr bequem zu tragen waren – all das hievte die AirPods Pro in den In-Ear-Kopfhörer-Olymp. Sofort haben bei mir die Pro die normalen AirPods abgelöst – offensichtlich nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen. Die AirPods Pro sind die weltweit am meisten verkauften kabellosen Kopfhörer.

Natürlich geht immer überall «alles noch besser». An den Pros auszusetzen hatte ich über die vergangen drei Jahre aber nur etwas: Die Lautstärke konnte nicht direkt über sie verändert werden. Es musste stets zum Ausgabegerät gewechselt und dort lauter oder leiser gestellt werden. Nun, ok: via Siri wäre es natürlich auch möglich gewesen – aber … eben!

Kleiner Spoiler: Apple hat mich – und alle anderen, die sich das auch wünschten – mit der neuen AirPods-Pro-Generation erhöht.

Touch Control

Über den druckempfindlichen Stamm der AirPods konnten schon immer essenzielle Aktionen wie «Play/Pause» respektive «Anruf annehmen/beenden» oder «Nächster Titel» und «Vorheriger Titel» getätigt werden. Dazu musste der Stamm einmal, zweimal oder dreimal gedrückt werden.

Der Stamm der neuen AirPods-Pro-Generation ist jetzt mit einer zusätzlichen kapazitiven Sensor-Schicht ausgestattet, über welche von den AirPods auch Wisch-Gesten interpretiert werden können.

Durch eine kleine Wisch-Geste über den Stamm der AirPods Pro 2 nach oben wird die Lautstärke erhöht und in die entgegengesetzte Richtung wird leiser gemacht.

Dank der feinen Kanten der kleinen Kerbe im Stamm ist der kapazitive Bereich auch «blind» sofort gefunden. Weiter scheint die kapazitive Fläche sehr gross zu sein, jedenfalls erkennen die AirPods grossflächig wenn am Stamm «gewischt» wird. Mit einem leisen «Blob» erhält die AirPods-tragende Person auch Feedback dazu. Das Ganze funktioniert so ausgezeichnet, dass sich dieses neue Lauter- und Leiser-Stellen schnell schon sehr normal anfühlt.

Die neuen AirPods Pro 2.
(macprime/Stefan Rechsteiner)

Wird zurück auf die erste Pro-Generation oder die normalen AirPods gewechselt, schmerzt das Fehlen dieser Funktion schon ziemlich.

Wer nun denkt, das Pulver bei diesem Testbericht sei jetzt nach der Behebung meines einzigen Kritikpunktes der originalen AirPods Pro bereits verschossen, irrt.

Ohreinsätze

Die Polsterkappen der AirPods Pro sorgten bei der Markteinführung der kabellosen Kopfhörer bei anderen wohl für am meisten Kritik. Nicht weil sie schlecht waren (ganz im Gegenteil sind sie richtig gut und sehr bequem), sondern wegen der kleinen Auswahl bestehend aus «nur» drei unterschiedlichen Grössen.

Es können auch nicht einfach «normale» Aufsätze anderer Hersteller auf die AirPods Pro gesetzt werden, denn Apple hat eigene «Ear Tips» entwickelt. Diese fühlen sich vorzüglich an und der Austausch ist Apple-typisch einfach. Sie können ganz einfach von den AirPods abgezogen und wieder angesetzt werden – ohne dass mit den Kappen irgendwie herumgemurkst werden muss. Und all das mit einem sanften und beruhigenden «Klick»-Geräusch.

Zu meinem Glück ist die Ohren-Form des Autors dieses Testberichts anscheinend absolut durchschnittlich, denn bei mir passen jene Ohreinsätze genau, die bereits auf den AirPods Pro montiert sind (die Grösse «M»). Bei nicht wenigen anderen sieht das anders aus. Darum gibt es auch unterschiedliche Polsterkappen. Welche die richtigen sind, lässt sich einerseits direkt erspüren – andererseits bietet Apple beim erstmaligen Verbinden der AirPods Pro (und später jederzeit in den iOS-Einstellungen) einen «Passtest».

Mit dem Passtest kann der Sitz der AirPods-Ohreinsätze geprüft werden – ob sie optimal abdichten und so die beste akustische Leistung bieten können. Die Polsterkappen sollten den Ohr-Eingang vollständig abschliessen. Eine gute Dichtung verbessert die Audioqualität insgesamt mit tieferen Bässen und satteren niedrigen Frequenzen. Sie verhindert bei der aktiven Geräuschunterdrückung auch, dass Geräusche eindringen – oder nach aussen dringen. Der Test meldet entweder eine «Gute Dichtung» oder dass die Ohreinsätze justiert oder durch andere ersetzt werden sollten. Dabei werden beide AirPods einzeln getestet – je nach Ohr-Form können natürlich auch unterschiedliche Ear-Tips aufgesetzt werden.

In den letzten drei Jahren habe ich öfter von Personen vernommen, dass sie sich gerne AirPods Pro statt die normalen kaufen würden, aber sie würden nicht richtig passen – die Kappen seien zu gross. Damit nun noch mehr Personen eine optimale AirPods-Passform haben, gibt es zusätzlich zu den bisher mitgelieferten Ohreinsätzen L, M und S neu auch eine extra-kleine «XS»-Polsterkappe.

Neu gibts auch XS-kleine Ohreinsätze. Ein neuer Satz Ohreinsätze kann übrigens für wenige Franken bei Apple erworben werden.
(macprime/Stefan Rechsteiner)

Ohreinsätze sind auch essenzieller Bestandteil der aktiven Geräuschunterdrückung von In-Ear-Kopfhörern.

Aktive Geräuschunterdrückung (ANC)

Die Reduzierung unerwünschter Geräusche aus der Umgebung wird mit dieser neuen AirPods-Pro-Generation noch potenter. Ermöglicht wird dies durch den noch leistungsfähigeren neuen «H2»-Chip und durch eine optimierte Platzierung des akustischen Auslasses sowie der Mikrofone in den AirPods, so Apple.

Vergleich: AirPods Pro der ersten Generation (links) und die neue zweite Generation der AirPods ProVergleich: AirPods Pro der ersten Generation (links) und die neue zweite Generation der AirPods ProVergleich: AirPods Pro der ersten Generation (links) und die neue zweite Generation der AirPods ProVergleich: AirPods Pro der ersten Generation (links) und die neue zweite Generation der AirPods Pro
Vergleich: AirPods Pro der ersten Generation (links) und die neue zweite Generation der AirPods Pro (macprime/Stefan Rechsteiner)

Apples aktive Geräuschunterdrückung funktioniert adaptiv. Heisst: Über die Mikrofone wird die Umgebung konstant nach Geräuschen abgehört – und diese werden sofort durch Gegengeräusche «ausradiert». Das passiert schneller als die Geräusche von aussen wahrgenommen werden können. Gleiches passiert übrigens auch in die andere Richtung, damit möglichst wenig vom für die AirPods-tragende Person Abspielenden auch von aussen gehört werden kann.

Apple verspricht bei den neuen AirPods Pro eine bis zu zweimal effektivere Geräuschunterdrückung als noch bei den originalen AirPods Pro.

Wir haben die neuen AirPods Pro in verschiedenen Umgebungen getestet und kommen zum Schluss, dass die Geräuschunterdrückung gegenüber den AirPods Pro der ersten Generation definitiv besser ist. Diejenige der originalen AirPods Pro war schon sehr gut für In-Ear-Kopfhörer – jetzt ist sie noch besser. Und das, ohne dass es zu diesem beklemmenden Dumpfer-Kopf-Gefühl kommt, wie das bei vielen anderen ANC-Kopfhörern der Fall ist. Ob das nun wirklich «2× besser» ist, können wir ohne Labor indes schwer bewerten.

An die teils sehr potente Geräuschunterdrückung einiger Over-Ear-Kopfhörer – wie Apples «AirPods Max» – mit ihren grossen Ohr-Schalen kommen aber auch die neuen AirPods Pro nicht.

In unseren Tests zeigt sich, dass wenn jemand spricht, in der Nähe oder etwas weiter weg, ist ohne laufende Musik auf den AirPods das Gesprochene relativ gut hörbar. Sobald Musik auf den AirPods läuft, ist das Gespräch aussen kaum mehr zu hören. Bei potenten ANC-Bügel-Kopfhörern können freilich viel mehr Aussengeräusche wegradiert werden. Mit den AirPods Max beispielsweise ist das gleiche Gespräch nicht mehr hörbar – auch ohne laufende Musik.

Die AirPods Pro sind entsprechend weiterhin nicht das Richtige, um einfach die Kopfhörer aufzusetzen, um die Aussenwelt «abzuschalten». Für das gibt es Kopfhörer, die dafür besser geeignet sind – ANC-Over-Ear-Kopfhörer. Sobald aber auch Musik abgespielt wird, ist von der Aussenwelt auditiv fast nichts mehr wahrzunehmen.

Gibt es Lärm von der benachbarten Baustelle, schreiende Kinder in der Umgebung oder gilt es, einfach im voll besetzten Zug etwas Ruhe zu bekommen? Dafür sind die AirPods Pro wunderbar.

Adaptiver Transparenz-Modus

Sozusagen in die gegenteilige Richtung von ANC geht Apples «Transparenz-Modus». In diesem Modus kann weiterhin der laufenden Musik, Film oder Podcast gelauscht werden, während Gesprochenes aus der Umgebung hörbar «durchgelassen» wird. So verpasst man beispielsweise im Zug keine Durchsagen, die sonst mit ANC nicht gehört werden würden.

Dieser clevere und sehr gut funktionierende Modus wird mit den AirPods Pro 2 weiter verbessert. Mit dem neuen «Adaptiven Transparenz-Modus» werden, so Apple, «dynamisch die grössten Lärmmacher aus der Umgebung reduziert». Während der Keynote wurde dies mit einem Presshammer im Hintergrund demonstriert.

Ermöglicht wird auch der adaptive Transparenz-Modus durch den neuen H2-Chip. Die AirPods reduzieren neu gezielt die lautesten Geräusche («High-Decibel Noises») aus der Umgebung, denen die tragende Person ausgesetzt sein könnte. Gleichzeitig werden andere Geräusche wie Stimmen oder Töne aus dem Verkehr durchgelassen – untermalt komfortabel durch die auf Wunsch weiterhin abspielenden Medien. Damit das funktioniert, tasten die AirPods die Umgebung 48’000-mal pro Sekunde nach lauten Geräuschen ab.

Nun stehen die meisten wohl selten dauernd neben einem Presshammer, der gerade mit voller Leistung eingesetzt wird – ich habe die neuen AirPods Pro deshalb dort auf Herz und Nieren getestet, wo ich mich auch sonst oft den Transparenz-Modus einschalte: etwa im ÖV während einer Durchsage, an Bahnhöfen beim Umsteigen oder in der Fussgängerzone einer belebten Stadt.

Der verbesserte Transparenz-Modus ist in den meisten Fällen nicht vom bisherigen bereits sehr guten Transparenz-Modus zu unterscheiden – jedenfalls fiel es mit schwer, dort einen hörbaren Unterschied auszumachen. In Extremsituationen aber macht sich die adaptive Natur des Transparenz-Modus in der neuen AirPods-Pro-Generation bemerkbar. Während einem Gespräch beispielsweise, wenn daneben gerade ein quietschender Zug einfährt oder auf einem Dampfschiff direkt neben den sich drehenden Schaufeln. Der Transparenz-Modus trennt dann noch besser die Umgebungsgeräusche von – potenziell wichtigem – Gesprochenem. Seien dies Gespräche, denen man lauscht oder an denen aktiv teilgenommen wird, oder aber auch ÖV-Durchsagen.

Bessere Audioqualität

Auch an der Qualität der Audio-Ausgabe hat Apple gefeilt. Die neuen AirPods Pro verfügen über einen neuen, verzerrungsarmen Audio-Treiber und über einen neuen Verstärker.

Die neue AirPods-Pro-Generation gibt alles wieder, was man ihnen auftischt – ausgewogen, klar und mit respektabel viel Bums. Auch ganz laut und auch ganz leise.

Die neuen AirPods Pro sind mit Bluetooth 5.3 ausgerüstet und nutzen den neuen LC3-Codec in Kombination mit Apple-eigenen Methoden, um bei der Nutzung von SharePlay via FaceTime eine «Kino-Audioqualität» von 16 bit bei 48k Hz zu ermöglichen.

Neues Ladecase

Mit den neuen AirPods Pro erhält auch das zugehörige Ladecase ein Upgrade. Das neue AirPods-Pro-Ladecase dritter Generation verfügt nun auf der rechten Seite über eine Vorrichtung, an welcher eine Bandschlaufe befestigt werden kann – interessanterweise bedient Apple diesen Markt aber nicht direkt mit eigenen Lanyard. Weiter lässt sich das Case nicht mehr nur wie bisher über ein Lightning-Kabel oder eine Qi-kompatible «kabellose» Ladematte (inkl. Apples «MagSafe») aufladen, sondern neu auch über das kreisrunde Apple-Watch-Ladekabel.

Das neue Ladecase mit Lautsprecher und Lanyard-Halter.
(macprime/Stefan Rechsteiner)

Auch das restliche Innere des Ladecase scheint Apple generalüberholt zu haben. Neu ist ein U1-Chip integriert und unten am Gehäuse befindet sich ein Lautsprecher für Signaltöne. Das Ladecase lässt sich nämlich neu über das «Find My (Wo ist?)»-Netzwerk finden.

Seit 5 Jahren bin ich immerzu mit meinen AirPods unterwegs – mit Ausnahme von den drei oder vier Mal, als ich die AirPods zu Hause vergessen hatte und ich deshalb auf meine kabelgebundenen Notfall-EarPods zurückgreifen musste. Über die Jahre waren es drei verschiedene Modelle (erste und zweite Generation AirPods, dann die AirPods Pro). Heisst: meine AirPods und ich haben unzählige Stunden miteinander verbracht. In all dieser Zeit habe ich – Holz-berühr – noch nie einen der AirPods oder das Ladecase verloren. Wie im Internet nachgelesen werden kann, geht es aber nicht allen so gut wie mir: Da gehen AirPods und auch Ladecases en masse verloren. Während die einzelnen AirPods schon länger über «Find my (Wo ist?)» gefunden werden können (die AirPods können einen lauten hochfrequenten Signalton von sich geben), hat Apple nun auch das neue Ladecase quasi mit einem AirTag ausgestattet. Auch das Ladecase lässt sich so neu separat wiederfinden – inklusive «Precision Finding» für Zentimeter-genaues Lokalisieren.

Durch den neuen Lautsprecher an der unteren Seite des Ladecases kann ebendieses auch Signaltöne für «Find my (Wo ist?)» abgeben. Auch bei sonstigen Aktivitäten kann der Lautsprecher zum Einsatz kommen – so erklingt beispielsweise beim Starten des Ladeprozesses ein leises «Bing». Auf das Pairing und einen niedrigen Akkustand weist das Ladecase ebenfalls neu akustisch hin. Wer das nicht wünscht, kann in den iOS-Einstellungen «Töne des Ladecase aktivieren» ausschalten.

Akku

Trotz der durchs Band bei jeder Eigenschaft verbesserten Leistung sind die neuen AirPods auch energieeffizienter. Dafür sorgt primär der Tausendsassa H2. Der Chip leistet nicht nur mehr, er kann auch effizienter mit der Leistung der integrierten Akkus umgehen.

Gemäss Apple sollen die neuen AirPods Pro bis zu 6 Stunden durchhalten, wohl-bemerkt mit eingeschaltetem ANC – 33 Prozent mehr als bei der ersten Generation. Zusammen mit dem neuen Ladecase gibt es gar bis zu 30 Stunden Batterielaufzeit – das sind 6 Stunden mehr als noch bei der ersten Generation.

Jetzt muss ich hier aber anmerken, dass ich in den nun drei Jahren mit den originalen AirPods Pro erst einmal in das Problem «Akku leer» gerasselt bin. Das war auf einem Mittelstreckenflug. Weil ich es mir schlicht gewohnt war, dass die AirPods «einfach immer» Strom haben, kam dieser Moment denn auch sehr überraschend. Kurz: Der Akku der AirPods Pro war bei mir – abgesehen von diesem einen Edge-Case – nie ein Problem.

Ich habe jetzt keine wissenschaftlich-genauen Untersuchungen vorgenommen mit den neuen AirPods Pro, aber die Batterielaufzeit hält wohl tatsächlich, was Apple verspricht. Die AirPods Pro haben – erneut – sehr respektable Akkus!

Personalisiertes 3D-Audio (Spatial Audio)

Auch «Spatial Audio» respektive 3D-Audio erhält ein Update mit dem sogenannten «Personalized Spatial Audio (Personalisiertes 3D-Audio)». In iOS 16 ist es möglich, mit der TrueDepth-Kamera auf der Vorderseite eines Face-ID-iPhone den Kopf und vor allem die eigenen Ohren zu scannen und damit ein persönliches Profil für 3D-Audio zu erstellen. Dieses ist übrigens für alle 3D-Audio-fähigen AirPods verfügbar – sprich für die AirPods 3. Generation, die beiden AirPods-Pro-Generationen und die AirPods Max.

Apple erklärt: Wie wir Klang wahrnehmen, sei sehr abhängig von der individuellen Grösse und Form unseres Kopfes und unserer Ohren. Das neue personalisierte 3D-Audio soll «intensivstes Hörerlebnis» bieten, indem der Klang präzise und individuell auf den Kopf der AirPods-Pro-nutzenden Person abgestimmt und im Raum positioniert wird.

Selbst erkenne ich bisher nicht wirklich einen Unterschied zum bisherigen teils sehr eindrücklichen «Spatial Audio (3D-Audio)». Anscheinend soll die Funktion je nach Person mehr oder weniger Einfluss auf das 3D-Hörvergnügen haben – offensichtlich gehöre ich eher in die zweite Gruppe.

Schnellerer Zugang zu den Einstellungen

Mit iOS 16 sind die Einstellungen für die AirPods (jeglicher Couleur) auf die erste Ebene der System-Einstellungen gehievt worden. Es muss also nicht mehr wie bisher umständlich zuerst «Bluetooth» in den Einstellungen gesucht und dort bei den verbundenen AirPods das «i» angetippt werden (wo die Einstellungen aber weiterhin auch aufgerufen werden können).

Wenn die aktive Verbindung mit den AirPods getrennt wird, blendet sich dieser schnelle Zugang zu den Einstellungen der kabellosen Apple-Kopfhörer wieder aus.

Die neuen AirPods Pro 2.
(macprime/Stefan Rechsteiner)

Fazit zu den AirPods Pro (2. Generation)

Viel auszusetzen gab es nicht bei der ersten Generation der AirPods Pro – bei der neuen Generation fällt es uns sehr schwer, überhaupt etwas zu finden, was stören könnte.

Vom Pairing, über das Wechseln zu anderen persönlichen Geräten (vom iPhone zum Mac, zum Fernseher mit Apple TV), bis hin zur intuitiven Bedienung – alles mit Gründe, warum Apples AirPods in einer anderen Liga spielen.

«It just works» ist zwar ein ziemlich abgelutschter Satz, aber er beschreibt die AirPods treffsicher.

Die AirPods Pro sind das Apple-igste, was es von Apple gibt – sie sind der Innbegriff für das, wofür Apple steht: Alles funktioniert vorzüglich; eine grandiose Leistung; einfache und intuitive Bedienung; beste Qualität in Materialien und Verarbeitung; und ein stylisches Äusseres.

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