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Netzwerkfestplatte

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hirnstroem

Netzwerkfestplatten bieten doch sicherlich eine Wake On LAN Funktion zum aufstarten?! Ausgeschaltet wird dann aber immer noch nicht automatisch. Und wenn man nun selbst ein Script schreibt, welches automatisch beim Herunterfahren des PCs die Festplatte ebenfalls herunterfährt, entsteht halt das Problem, dass man nie weiss wer der letzte ist, der noch eingeschaltet ist, müsste somit im Script noch prüfen, ob andere PCs im Netzwerk vorhanden sind (Ping). Doch das wird dann schon etwas umständlich. Ich Tippe somit stark auf bereits implementierte Funktionen. Also irgendwo sollte dies über das Webinterface einstellbar sein. Oder eventuell  über eine mitgelieferte Software, welche vielleicht nur auf Windows läuft oder solche Spässe. Am besten einmal die Bedienungsanleitung konsultieren und nach Wake On LAN Ausschau halten.

[edit]Vom Stromzufuhr abklemmen würde ich dir auch abraten. Es ist so, dass der Lesekopf beim einschalten erst dann über der Magnetscheibe positioniert werden kann, wenn die sich drehende Scheibe eine gewisse Rotationsgeschwindigkeit hat und der Luftstrom den Lesekopfstopper entriegelt und den Weg für den Lesekopf frei macht. Beim Abschalten verhält sich das ganze dementsprechend umgekehrt, bis auf den Unterschied, dass bevor die Magnetscheibe langsamer wird, der Lesekopf in Ruhestellung gebracht wird. Bei Stromausfällen bleibt aufgrund des fehlenden Stomes keine Zeit um den Lesekopf wegzuschwenken und die Magnetscheibe dreht langsam aus. Wenn die Geschwindigkteit der Scheibe zu gering ist, fliegt oder schwebt der Lesekopf nicht mehr und schleift unter Umständen über deine Daten.[/edit]

(Bearbeitet am 05. Oktober 2006 um 12:41 Uhr von )

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Fäbe

Auf gar keinen Fall einfach nur den Strom abschalten.

Jetzt bin ich gerade unsicher. Betreibe eine externe Festplatte unter Windows und nachdem ich sie jeweils vom Computer trenne aber das USB-Kabel eingesteckt lasse. Stelle ich ihr einfach mittels dem Schalter am externen Gehäuse den Strom ab. Schade ich somit der Festplatte und sollte es anders machen?

Klick! für externes Gehäuse

Gruss Fäbe

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hirnstroem

Da gibt es wohl keinen anderen Weg und etwas neuere Harddisks sollten eigentlich auch gegen Stromausfälle gewappnet sein, aber so genau wissen kann man das nicht. Mir gingen jedenfalls bei einem Stromausfall schon einmal Daten auf dem erwähnten Weg verloren. Zwar war das noch mit eher vorsinnflutlichen Festplattenmodellen, aber seither bin ich persönlich einfach relativ vorsichtig mit Strom abklemmen.

 

sierra

Danke für deine Antwort hirnstroem. Dann bin ich ja beruhigt, meine Platte ist eher neu. Ich denke schon, dass Festplatten allgemein gegen Stromausfall gewappnet sind, sonst würde man sicher viel mehr über Probleme lesen. Gruss Fäbe

Ich will Dir jetzt keine Angst einjagen - aber Festplattencrashs meldet niemand gerne. Besonders nicht wenn ein spezielles XChange Internet Zenter in Zürich behauptet einen Stromausfall zu haben - der Generator aber zu gross ist und nicht in Betrieb gesetzt wird - überbrückt wurde “nach Hörensagen” mit Alu-folie. Resultat ein mir bekannter IT Supporter verlor 8 Festplatten die er dort “gehostet” hatte.

 

gastonlagaffe

@Fäbe

Deine Frage betreffend ausschalten ist folgendermassen zu sehen.

Der Thread beginnt mit dem Titel “Netzwerkfestplatte”. Eine solche ist mit RJ45 Kabel an einem Switch/Hub und darf keinesfalls einfach vom Strom getrennt werden.

Du sprichst jedoch von einer “USB-Platte”, das ist nicht dasselbe und so eine kannst Du vom Strom trennen. Spätestens wenn die Verbindung zu Computer gekappt ist.

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Fäbe

Das hier von 2 verschiedenen Systemen gesprochen wird, ist mir schon klar. Nur meine ich, die Festplatte ist ja in beiden Fällen über die gleiche Schnittstelle IDE oder S-ATA angeschlossen, dementsprechend ist doch der Fall, ob die Platte merkt, dass sie den Lesearm zurückfahren muss der gleiche.

Ihc hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt. :)

Gruss Fäbe

 

gastonlagaffe

Nun in den unterschiedlichen externen Gehäusen sind nicht nur diverse Schnittstellen sondern auch unterschiedliche Dateisysteme “drin”.

So z.B. in den meisten USB-Disks FAT32, weil das jedes Betriebssystem lesen und beschreiben kann. Solche hängen mehr oder weniger wie ein USB-Stick an der Schnittstelle und wenn man ausstöpselt oder der Strom weg ist sollten höchstens vorher keine Dateien geöffnet gewesen sein.

Im Gegensatz dazu läuft in einer Netzwerkdisk ein eigenes Mini Betriebssystem. In den meisten mir bekannten ein Linux. Dementsprechend ist das Dateisystem extFS3. Und Linux mag es eben nicht besonders wenn einfach mal der Strom abgestellt wird.

Die Gehäuseinterne Schnittstelle (IDE oder S-ATA) ist dabei völlig unerheblich. Wenn der Strom weg ist ist er weg.

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