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Ärger mit Mac-TV Inkasso

Veröffentlicht am Donnerstag, 01. August 2013, um 18:38 Uhr von Cruiser (7 Forum-Posts)
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Fast von Anfang an war ich als Schweizer Mac-User Abonnent von Jörn Dycks Angebot Mac-TV. Jahrelang wurden die Abogebühren nie eingezogen, selbst auf Anfrage wurde man auf später verwiesen. Vor ca. zwei Jahren habe ich mein Abo gekündigt, mehr aus Zeitmangel, denn das Angebot von Mac-TV war bis dahin ja gut. Rücklagen für die mehrere hundert Euro Gebühren habe ich als Privatmann natürlich nie gemacht. Anfang 2013 verlangte Mac-TV dann plötzlich die aufgelaufenen Gebühren für viele Jahre, zuerst freundlich, dann zunehmend unfreundlicher, zuletzt auch mit Drohung von Schufa-Eintrag und Inkassounternehmen. Die nicht verjährten Gebühren habe ich natürlich mittlerweile überwiesen. Ich bin aber nicht bereit, bereits verjährte Beträge zu zahlen und habe das auch freundlich mitgeteilt. Trotzdem flattert nun eine Zahlungsaufforderung eines Inkassounternehmens ins Haus.
Mich interessiert folgendes:
1) Geht es anderen Schweizer Mac-TV Kunden ebenso?
2) Wie sieht das steuerlich aus, wenn ein deutsches Unternehmen Guthaben bei Schweizer Schuldnern liegen hat, die es nicht einfordert. Mussten diese trotzdem in den Jahren in denen die Abos liefen als Einnahmen versteuert werden?
Vielen Dank.
Cruiser

 

Antworten

Kommentar von Stefan Rechsteiner (#59179)

Mir geht es ähnlich — war ebenfalls von Begin an dabei bei Mac-TV für die ersten paar Jahre.

Ich habe nun vergange Woche ebenfalls ein Mail erhalten mit einer ‘letzten Aufforderung’ zur Begleichung von offenen Rechnungen — habe davor nie ein entsprechendes Mail oder Schreiben erhalten (ggf. SPAM-Filter) und habe mich dann gleich mal eingeloggt und nachgesehen. Laut der Webseite war ein Betrag von 5.97 Euro offen — aus dem Jahr 2007. Diesen Betrag habe ich nun noch nicht beibezahlt. Dafür kam diese Woche ein Schreiben von einem deutschen Inkasso-Unternehmen per Post — mit einer Forderungsaufstellung in der Höhe von mehreren hunderten Euro


Kommentar von Peter Mathis (#59196)

Mir geht es genauso. Ich hatte den Gratispodcast von MacTV abonniert, sonst gar nichts und das in den Jahren 2006 bis 2009. Jetzt kommt das Eurotreuhand Inkasso und will von mir nach 2 Mahnungen 450 Euro. Eine Rechnung habe ich nie bekommen, weiss also gar nicht wofür die ursprüngliche 299 Euro sein sollen. Was unternehmen andere mit derselben “Belästigung”. Mir wird schon die Rechtsanwaltschaftskanzlei Dr. H. Schneider angedroht. Versuche ich mit Eurotreuhand zu telefonieren, bekomme ich immer wieder das Besetztzeichen.


Kommentar von strateg (#59197)

habe mich 2006 auch mal für den gratis gratisaccount entschieden. 2011 und 2012 habe ich dauernd rechnungen, mahnungen und frecheres über zig hundert euro erhalten. nachdem ich mich telefonisch beim anbieter erkundigte und mich um belege bemühte, aber nichts vorhanden war, wurde mein account plötzlich storniert und die mails hörten auf!


Kommentar von Wi Lee (#59206)

Hallo zusammen,

auch ich habe mich einmal im Jahre 2005 für Gratisvideos dort registriert. Nach 6 Jahren wurde ich aufgefordert knapp 480€ zu bezahlen. Nach einem Widerspruch und weiteren zwei Jahren will man nun 119€ + Inkassokosten von mir. Also die Antworten und Aussagen von Mac TV widersprechen sich jedes mal selbst. Zuerst hieß es man MUSS einen Lastschrifteinzug einrichten mit Bankverbindung um einen Account einzurichten - ich habe niemals meine Bankdaten eingegeben. Dann hieß es man MUSS eine SMS Bestätigung erhalten um den Account zu aktivieren - ich habe auch meine Telefonnummer niemals eingegeben. Fest steht, dass die Seite vor ein paar Jahren komplett umgebaut wurde - nun sind die Kosten auch deutlich dargestellt - was vorher bestimmt nicht so war, sonst hätte ich mich bestimmt nicht registriert Nun kommt noch dieses Fragwürdige Inkassobüro hinzu. Ich habe mal danach gegoogelt und es scheint so zu sein, dass solch zwielichtige Unternehmen auf diesen Inkassoservice zugreifen um die Leute zu verängstigen. Ich habe nicht vor zu bezahlen. Genau genommen würde ich gerne Anzeige wegen Nötigung und gewerblichen Betrugs erstatten. Um dieser Anzeige etwas mehr Aussagekraft zu geben, würde ich es sehr begrüßen, wenn noch ein paar Geschädigte mitmachen. Ich denke darüber nach einen Medienanwalt zu beauftragen dieses Verfahren einzuleiten und würde dafür Eure Geschichten mit sämtlichen evtl Schriftverkehr oder sonstigem hilfreichen brauchen. Eigentlich interessiert mich so etwas nicht und ich lege es als “Spam” ab, aber die Dreistigkeit mit der dieses Unternehmen unschuldige Menschen in die Mangel nimmt, sollte nicht ungestraft bleiben. Würde mich über hilfreiche Informationen freuen. Ich habe auch über MacTechNews.de versucht ein paar Informationen von Geschädigten zu ergattern (dort wurde auch heftig debattiert über Mac-TV), aber ich bekomme dort keinen Account - könnte durchaus sein, dass die zusammenarbeiten ... Grüße, Wi Lee


Kommentar von adhoc (#59209)

Hallo zusammen,

auch bei mir dasselbe!!!
Jahrelang nichts gehört und jetzt die massiven Forderungen mit Inkasso-Firma und allem drum und dran.
Ehrlich gesagt ich weiss nicht mal genau, was ich denn vor 10 Jahren gemacht habe.
Ich hatte mal ein Kurz-Abo, vielleicht ist das hängen geblieben.
Aber ich hab auch 10 Jahre lang nichts gehört. Keine Rechnung, keine Mahnung, nichts!
Aber Mac-TV will partout keine Belege darlegen und versteckt sich hinter denselben Gummi-Paragraphen wie die bekannten Internet-Kostenfallen (Klingeltöne, Songtexte etc.).
Wie sieht die rechtliche Situation aus, hat’s da Anwälte unter den Usern?

Marc


Kommentar von SunSet (#59210)

Gleiches Thema in Österreich. Habe es an die hiesige Wirtschaftskammer weitergeleitet. Nach deren Intervention (Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb) wurde innerhalb ein paar Tagen geantwortet, dass der Vorgang nicht mehr weiterbearbeitet wird.

Sie versuchen es eben. Aber bei der aufgebauten Drohkulisse kann man sich gut vorstellen, dass manche lieber bezahlen als sich zur Wehr zu setzen.


Kommentar von gattopardo (#59212)

Meine Familie hatte schon 3x Probleme mit der Abrechnung von Mac-TV bzw. Joern Dyck.

Das letze Mal, als ich eine Review herunterladen wollte, fror der Browser ein. Ich startete neu, und 2 Minuten später lud ich den Podcast herunter. Als gebranntes Kind schrieb ich sofort an MacTV:

Habe gestern, am 9. Februar eine Episode heruntergeladen (siehe Anhang)!
Ich bekam aber 2x eine email. Zwischen dem 1. Dowload und dem 2. Download stürtzte mir Firefox ab und ich wiederholte den Download über Safari.
Es wir doch hoffentlich nicht 2x abgebucht, oder?????

Es wurde natürlich 2x abgebucht. Ich schrieb eine Mail und erklärte den Fall, desweiteren bat ich um Rücknahme der 2. Buchung oder ich würde die zuviel abgebuchten 1,99 EUR rückbuchen lassen.

1 Monat keine Antwort von MacTV. Als ich dann die Fehlbuchung zurückbuchte, kam Bewegung in die Sache. Erstes Schreiben 1,99 EUR plus 10 EUR wegen Rückbuchung und Androhung von Inkassofirma. Nachdem ich den Brief ignoriert habe wurde noch 2-3x hin und hergeschrieben und jetzt will die Inkassofirma über 100 EUR. Seit dem ist aber nichts mehr passiert.

Was mich dabei am meisten stört? Joern Dyck hat nie ein Wort über den doppelten Download verloren. Man kann gar nicht 2GB innerhalb 2 Minuten zweimal herunterladen. Scheinbar glaubt er sichere Beweise zu haben, aber ich habe auch alles protokolliert – soll er mich doch verklagen.

Vor Jahren hatten wir einen ähnlichen Fall – einen Fehler beim Herunterladen. Damals bekam ich eine Gutschrift und alles war gut. Heute soll ich wegen nicht gerechtfertigten 1,99 EUR bereits über 100 EUR bezahlen? Wovon träumt dieser Mann nachts …


Kommentar von Robin (#59217)

Interessant zu lesen was aus diesem Angebot geworden ist, wenn man hier die Zeilen so liest.
Mir war der Anbieter schon immer irgendwie suspekt und ich bin echt froh, dass ich nie etwas angefangen habe mit dem Angebot, so verlockend es auch noch vor einigen Jahren gewesen ist.

Ich habe nun auch noch ein wenig aus Neugierde recherchiert und auch Treffer gefunden. Am “unheimlichsten” ist ein Posting auf der eigenen Webseite (http://www.mac-tv.de/Forum/showthread.php?p=226075) wo sich Jörn selbst dazu äußert zu vergangenen Vorwürfen und er schreibt (Dez. 2012): Im Moment bin ich dabei, ein neues, besseres System zu programmieren. Dazu nehmen wir einen zusätzlichen Dienstleister mit ins Boot, der den Schriftwechsel, das Mahnwesen und die Härtefälle bearbeitet, und zwar über die Grenzen Deutschlands hinaus. Aus diesem Grund misten wir alte Bestände aus. Mit anderen Worten, wir machen reinen Tisch. Danach kann der neue Dienstleister die Sache übernehmen.

Das könnte eure Probleme erklären und die rückwirkenden Forderungen. Ich würde jedoch sehr ans Herz legen, sich einen Anwalt zu suchen, wenn die Forderungen unberechtigt hoch sind. Hier scheinen Fälle von Verjährung vor zu liegen und wenn ein Dienstleister die Beträge nicht korrekt abbucht, kann es nicht zum Problem des Nutzers werden. Ich kenne aber auch nicht genau die Rechte in der Schweiz, aber hier in DE währe das wohl ein Fall für den Verbraucherschutz.

Ich empfehle auch allen betroffenen umgehend das Inkasso an zu schreiben und einen vorläufigen Wiederspruch bis zur vollständigen Klärung ein zu legen und den Fall ggf. auch zu schildern. !!!!!!

Parallel ein Schreiben auch an den Dienstleister mit klaren Fristen (z.B. 14 Tage) mit Bitte um Aufklärung und Aufschlüsselung der geforderten Beträge. Im Idealfall wird der Anbieter (offensichtlich wie gehabt) nicht reagieren und die Frist verstreichen lassen. Diese Info kann man dann ans Inkasso weiter leiten und den schwarzen Peter somit zurück schieben, denn wenn sich der Anbieter nicht meldet, ist eine Klärung der Schuld kaum möglich.

Des weiteren sind offene Forderung (Mahnungen) generell nicht per Mail zu versenden sondern auf den Postweg. Sind also die Forderungen per Inkasso ohne Mahnung bei euch angekommen die in Briefform zugestellt wurde, so ist auch das durchaus anfechtbar, denn Mailaccounts verändern sich gerne mal über die Jahre und kein Nutzer ist verpflichtet seine Mailadresse zu behalten.

Bei einigen von euch sind die Kosten für das Inkasso sicherlich auch recht hoch, weil nicht nur das Inkassobüro Kosten für seine Arbeit will, sondern auch Kosten für die Adressrecherche angefallen sind. Hier verlangen Inkassounternehmen gerne mal hohe Summen.

Lasst euch in jedem Fall nicht über den Tisch ziehen, wenn ihr euch sicher seit im Recht zu sein. Stimmen die Forderungen, jedoch sind die Forderungen des Inkassobüros nicht akzeptabel wegen eben Ausstehender Mahnungen oder Forderungen des Unternehmens, würde ich euch raten den Betrag zu überweisen der an Rechnungen angefallen ist und dies auch schriftlich dem Dienstleister mit zu teilen. Sprich ein Formsatz wie:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihnen die geforderte Summe von XXX Euro beglichen habe. Ich gehe davon aus, sollte ich binnen X Tagen von Ihnen nichts hören, der Vorgang abgeschlossen ist.

Die mir zugestellten Kosten vom Inkassounternehmen kann ich leider nicht akzeptieren, da mir bis zum erhalt der Forderung nicht bekannt war, dass hier noch offene Posten existieren. Eine Mahnung auf dem Postweg hätte dieses regeln können.

Zur Sicherheit möchte ich Ihnen auch mitteilen, dass sie mit sofortiger Wirkung alle laufenden Abos die zu meinem Profil gehören beenden.

Mit freundlichen Grüßen,
XYZ…

Der Vorteil eines solchen Schreiben und den Begleichen der Kosten ist, dass bei nicht reagieren alle weiteren Forderungen vom Inkassounternehmen abgeschmettert werden können mit Verweis auf dieses Schreiben.
Solche Schreiben aber nur dann senden, wenn man sich seiner Sache 100 % Sicher ist. Ich kann keine Gewähr dafür geben !!! Des weiteren, wie schon gesagt, stellt sicher in wie weit die Forderungen wirklich korrekt sind (vor allem Hinsichtlich Zeitraum und Verjährung), also nur die vom Abo… Das Inkasso ist vorerst nebensächlich, wenn ihr keine Mahnung erhalten habt.

Viel Erfolg euch allen.


Kommentar von Stefan Rechsteiner (#59219)

Die meisten in diesen Inkasso-Forderungen gestellten Beiträge sind verjährt. Die Verjährung dieser Forderung hat gesamthaft mit dem Zeitpunkt begonnen, in dem die erste rückständige Leistung fällig war — in meinem Fall wäre dies z.B. der Vertragsabschluss im Jahre 2003 — d.h. der Verjährungsbeginn folgt Art. 131 OR und wird subsumiert.

Die Verlängerungsklausel verletzt auch den seit Juli 2012 geltenden Art. 8 UWG, der vorsieht, dass für den Konsument nachteilige AGB-Klauseln unter gewissen Voraussetzungen nicht gelten.

So oder so ist es sehr stossend, dass Mac-TV nie eine Rechnung oder eine andere Benachrichtigung stellte und ich (und wie hier sichtbar wird viele andere) deshalb nie merkte, dass überhaupt noch ein Abonnement lief — wir folglich auch keine Gelegenheit hatten, das Abonnement zu kündigen (welches seit Jahren nicht mehr benutzt wurde, was bei dieser Sache aber nicht viel zur Sache hat).

Die von angeblich ordnungsgemäss ausgestellten Rechungen und «persönlichen Mails», in denen ich angeblich über Jahre hinweg immerzu dazu aufgefordert wurde, die Rechnungen zu begleichen — obwohl dann beim ersten Mail vor ein paar Wochen stand, dass meine Abos nie abgerechnet wurden — wurden mir trotz Aufforderung NIE belegt.

Schlussendlich ist es natürlich wichtig, wie eure persönlichen Abos aussehen — also wann euer Vertragsabschluss war, wann ihr zum ersten Mal eine Abrechnung erhalten habt etc.

Betroffene können sich mit ihrer Story bei uns melden: macprime.ch/kontakt


Kommentar von ApfelRalf (#59244)

Na toll…  Da bin ich ja in guter Gesellschaft :-(

Auch ich bin mir ziemlich sicher, dass ich kein solches Abo abgeschlossen habe und erhalte nun Post von der Euro Treuhand Inkasso mit Forderungen der letzten Jahre. Insgesamt sollen Rechnungen ab dem Jahr 2008 offen sein. Sechs Jahre hört man nichts, und dann so etwas :-(

Um Ärger zu vermeiden habe ich versucht einen Vergleich über die nicht verjährten Forderungen anzubieten. Dieser wurde abgelehnt. Ich habe auch dieses - wie gesagt um Nerven zu sparen - zähneknirschend akzeptiert und wollte nicht den steinigen Rechtsweg beschreiten. Aber nun kommt der Hammer…

Mac-TV, Herr Dyck fordert nun sogar die bereits verjährten Gebühren aus 2008 und 2009 und droht mir erneut mit Inkasso.

Jetzt denke ich doch wieder darüber nach gar nichts zu bezahlen und einfach mal abzuwarten.

So ein Dreck****k


Kommentar von tomthecat (#59264)

Ihr seid in bester Gesellschaft. Geht mir auch so.

Ich habe vor ein paar Monaten immer wiederkehrend einen Brief von dieser genannten Euroinkasso erhalten. Ich habe dies erstmals ignoriert, da ich nicht einmal mehr wusste, was Mac-Tv ist. Ich konnte mich später daran erinnern, dass ich mal vor Jahren dort etwas angeschaut hatte. Das ich ein Abonnement gelöst hatte war ich mir gar nicht bewusst und wenn dann habe ich solche Sachen nur über meine Firma gebucht, da ich solche Kosten ja problemlos als Ausbildung abziehen kann. Jedenfalls habe ich mich beim Beobachter erkundigt und danach auch noch bei einem Rechtsanwalt. Ich habe diese Forderung aus diversen berechtigten Gründen vollumfänglich bestritten.

Ich könnte jetzt hier mich auslassen, was alles falsch ist bei dem guten alten Dyck und was die genauen Gründe sind, die ihn scheitern lassen werden. Aber da ich vermute, dass er die Foren auch anschaut, möchte ich hier keine Angaben machen, da er das wohl nur als Beweis hinzuziehen würde.

Mein Fazit ist, Youtube und co haben dem guten Mann vermutlich die Existenzgrundlage entzogen und nun möchte er seine verschlafenen kaufmännischen Fehler wieder einbügeln um wenigstens noch eine Mittagspizza zu sichern. Ziemlich lächerlich das Ganze.


Kommentar von ottoman (#59608)

Ich habe auch Ärger mit Mac-TV. Ich bin vor etlichen Jahren für ein Super-Abo “freigeschaltet” worden, obwohl ich nie eines gebucht hatte. Das “Abo” hat sich anscheinend jedes Jahr automatisch erneuert, dabei habe ich nie einen Rappen überwiesen.

Vor ca 2 Jahren hat mac-TV erstmals Kontakt mit mir aufgenommen. Ich habe versucht, Jörn die Situation per Mail zu erklären, aber er zeigte keinerlei Einsicht, im Gegenteil, er stellte mich quasi als Lügner dar. Ich habe daraufhin meinen Account geprüft und gleich das Abo gekündigt, das ich nie bestellt hatte.
Eine Inkasso-Rechnung habe ich nie erhalten. Aber dafür ist am Samstag dieses Mail gekommen:

“Hallo xxx
Ihr Account bei Mac-TV.de wurde abgerechnet. Bitte leiten Sie HEUTE auf unserer Webseite eine Ueberweisung ein.

Username: xxx
Abostatus: Sie haben ein Abo und daher freien Zugriff auf alle Sendungen.

———————————————-

Klicken Sie auf diesen Link, um die Rechnung zu sehen und die Ueberweisung zu starten:

hier Link…
Falls der Link nicht funktioniert, kopieren Sie den Link bitte von Hand in den Browser. Cookies muessen eingeschaltet sein.

Eine gedruckte Rechnung erhalten Sie, wenn Sie auf den Link klicken und den Prozess durchlaufen. Am Ende des Vorgangs wird die Rechnung gedruckt.”


Kommentar von PapaMachts (#59666)

Jetzt muss ich auch mal was dazu sagen.

Ich finde es schon ziemlich dreist hier zu behaupten man hätte ja nie ein Abo abgeschlossen! Zu aller erst muss man erstmal einen Account bei Mac-TV erstellen. Ist das erledigt, sucht man sich einen Film aus, den man sich gerne angucken will. Dabei steht jedes mal ganz klar schon auf der Film-Seite, ob der Film (ehr selten) kostenlos ist oder kostenpflichtig (Ticket buchen) ist. Schon hier wird man klar drauf hingewiesen das es sich um einen kostenpflichtigen Film handelt. Möchte man einen kostenpflichtigen Film gucken, kommt nochmals eine Seite (wenn man noch kein Abo hat) wo man sich entscheiden kann ob man ein normales Ticket kaufen will welches sich nicht verlängert und welches 3 oder 15 Filme beinhaltet oder ein Abo buchen will welches sich monatlich oder jährlich verlängert, was auch ganz klar und deutlich da steht dass es sich automatisch verlängert bis man kündigt!

Man muss also diese beiden Schritte unternommen haben damit man überhaupt mal ein Ticket/Abo gebucht hat. Vorher kann man niemals einfach mal so ein Abo abschließen!

Ich bin nicht Jörn aber ein Zuschauer der schon jahrelang dabei ist und noch nie Probleme mit Mac-TV hatte! Das hört sich hier alles so an als ob man hinterm Rücken einfach mal so ein Abo aufgedrückt bekäme. Das ist echt absurd und nicht wahr!


Kommentar von adhoc (#59674)

Nun ja, hunderte Beschwerden in Deutschland, Oestereich und der Schweiz, da muss ja schon was dran sein, oder?
10 Jahre keine Rechnung, 10 Jahre keine Mahnung, und dann massivste Forderungen mittels eines sehr, sehr dubiosen Inkassobüros. Natürlich ohne Belege und mit immer neuen Behauptungen.
Verjährungsfristen kennt man anscheinend ja auch nicht und der Tatsache, dass in der Schweiz Inkasso-Aufwand nicht einfach in Rechnung gestellt werden kann, schaut man auch dreist-getrost ins Auge.
Sorry PapaMachts, aber du hast anscheinend keine Probleme mit MacTV, du bezahlst und guckst regelmässig und bist zufrieden. Ok, kann ich nachvollziehen. Auch ich habe diverse ABO’s laufen (Zattoo, itunesMatch, etc.) die ich nutze und ohne zu zögern gerne und immer bezahle!!! Aber eigenartigerweise haben alle diese Firmen ein sauberes Bezahl-System, warnen einem bei automatischer Verlängerung im Voraus und managen alle Formalitäten einwandfrei.
Jörn hat in Foren selber zugegeben, dass ihr früheres Buchhaltungs- und Zahlungssystem chaotisch und fehlerhaft gewesen sei. Umso frecher ist es, einfach zu behaupten, die User würden böswillig ihre Schulden nicht bezahlen (welche denn, ohne Rechnung und Mahnung?)!
Ich lasse mich da nicht gerne in eine Ecke drängen, in der ich nicht bin,
das ist doch verständlich, oder?

Noch was Neues: Auf einmal habe ich (von der Euro-Inkasso) dann eine Anzahl PDF’s bekommen, angebliche Original-Rechnungen. Ich habe aber NIEMALS etwas derartiges bekommen zuvor. Und irgendwie sehen diese Rechnungen alle so seltsam gleich aus, also dieselbe Grafik, dieselbe Typo, derselbe Aufbau etc. - und das über angebliche 10 Jahre. Naja….
Und wie von andern Betroffenen gehört, habe auch ich schon mal eine Liste angeblich geschauter Filme bekommen. Die war so abstrus, bei einigen Titeln kann ich mir nicht mal vorstellen, um was es denn da eigentlich gehen soll.

LG


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