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Apple erweitert iOS-8-Richtlinien: Keine Gesundheitsdaten in der Cloud

Veröffentlicht am Donnerstag, 04. September 2014, um 10:26 Uhr von Patrick Bieri

Im Hinblick auf die Veröffentlichung von iOS 8 hat Apple die App-Richtlinien angepasst. Das Unternehmen hat es den Entwicklern verboten, die mit HealthKit gesammelten Fitness- und Gesundheits-Daten in der iCloud zu speichern. Die mit HomeKit generierten Daten sollen zudem nicht für Marketing-Zwecke verwendet werden.
Mit diesen Massnahmen will Apple den Datenschutz der Nutzer sicherstellen.

Apple hat in dieser Woche die «App Store Review Guidelines» aktualisiert. In den «App Store Review Guidelines» legt Apple fest, welche Anforderungen eine App erfüllen muss, um im App Store gelistet zu werden. Die Richtlinien wurden insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung von iOS 8 aktualisiert.

Keine Gesundheits-Daten in der iCloud

Apple hat zum einen die Richtlinien im Bezug auf die API HealthKit angepasst. Über das HealthKit können Gesundheits- und Fitness-Daten der Nutzer, die über externe Zubehör-Artikel erfasst werden, in iOS 8 zentral eingebunden werden.
Den Entwicklern ist es indes nicht erlaubt, gesundheitsbezogene Daten in der iCloud zu speichern. Alle Daten, die über HealthKit gesammelt worden sind, sollen lokal auf dem iOS-Gerät gespeichert werden.

Mit dem Verzicht auf die Cloud-Speicherung erhöht sich die Sicherheit der Daten. Erst in der letzten Woche zeigte ein Fall, wie gefährlich Cloud-Speicher sein können: Unbekannte verschafften sich mit gezielten Angriffen Zugang zu den iCloud-Konten zahlreicher US-Prominenter.

Ohne die Zustimmung der Nutzer dürfen die mit HealthKit gesammelten Daten nicht mit Dritten geteilt werden.
Bereits in der letzten Woche hat Apple den Entwicklern verboten, die mit HealthKit gesammelten Daten für das Marketing zu verwenden.

HomeKit: Keine Daten-Sammlung für die Werbung

Apple hat zum zweiten die Richtlinien im Bezug auf die API HomeKit angepasst. Mit HomeKit lassen sich Haushaltsgeräte über das iOS-Gerät steuern.

Die Anbieter von Heimautomatisierungsgeräten sollen primär die API HomeKit nutzen, wenn sie ihre Geräte mit iOS-Geräten verbinden möchten. Die mit HomeKit gesammelten Daten dürfen nicht für Werbe-Zwecke verwendet werden.

Erweiterte Richtlinien für App-Erweiterungen und TestFlight

App-Erweiterungen müssen gemäss Apple mindestens den Anforderungen des App Extension Programming Guide entsprechen. Dieses Dokument wird allen Entwicklern über das Developer-Portal zugänglich gemacht.

Apple hat als viertes die Richtlinien für TestFlight erweitert. Mit TestFlight lassen sich App-Vorabversionen an einen bestimmten Nutzerkreis verteilen. Die App muss zur Veröffentlichung vorgesehen werden, wenn sie mit TestFlight getestet werden soll. Bereits die Vorabversionen müssen mit den App-Richtlinien übereinstimmen.

iOS 8 kommt wohl im September

Apple hat iOS 8 anlässlich der WWDC 2014 vorgestellt. Das Betriebssystem bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Die wichtigste Neuerung dürften die Continuity-Funktionen sein, welche für eine engere Verbindung von Mac und iOS-Gerät sorgen.

iOS 8 dürfte mit der Veröffentlichung der nächsten iPhone-Generation zum Download bereitstehen. Der Verkaufsstart der nächsten iPhone-Generation dürfte noch im September stattfinden.

Kategorie: Software
Tags: App Store, Apple, HealthKit, HomeKit, iCloud, iOS, iOS App Store, Richtlinien, Sicherheit

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