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Apple Online Store: iPad nun auch mit Swisscom

12 Kommentare — Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Mai 2010, um 08:19 Uhr von Stefan Rechsteiner

Ganze 10 Tage hat es gedauert, nun kann das iPad im Schweizer Apple Online Store auch mit einer Swisscom-microSIM vorbestellt werden. Bisher war dies nur mit einer Orange-microSIM möglich, wer das iPad hingegen mit Swisscom benutzen wollte, musste das iPad ohne Swisscom-microSIM vorbestellen und sich dann ab 28. Mai bzw. 7. Juni die microSIM selbst bei der Swisscom organisieren. Die Swisscom-SIM kostet CHF 19.90 und beinhaltet ein Startguthaben von CHF 20.–. Nach wie vor nicht gelistet ist der «Dritte im Bunde», Sunrise. Obwohl mit den günstigsten Angeboten, scheint Sunrise entweder kein Interesse daran zu haben, deren Angebote aktiv für das iPad zu bewerben, oder aber es könnte Sunrise nicht gestattet sein. Fakt ist: das iPad verfügt über keinen SIM-lock und deshalb kann es mit dem persönlichen Wunschprovider benutzt werden.

Letzte Woche wurde im Apple Online Store zudem der Preis für die Orange-SIM angepasst, davor wurde diese noch mit CHF 15.– gelistet, neu beträgt der Preis dafür CHF 10.–. Inklusive sind dabei laut Orange-Pressestelle ein Startgutenhaben von CHF 15.–.

(Danke für den Hinweis, Nico)

Kategorie: Schweiz
Tags: Apple, iPad, Schweiz, Swisscom

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12 Kommentare

Kommentar von Peter the Bear (#17442)

Die SIM im Swisscom Shop holen und durch den Support aktivieren lassen:
“Die Option 100 MB ist standardmässig eingestellt. Wenn Sie sich für eine Datenoption (300 MB oder 2 GB) interessieren, wenden Sie sich vorerst bitte an unsere Hotline 0800 55 64 64. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie Ihr Guthaben sowie die Datenoptionen direkt auf Ihrem iPad verwalten”
Ich versuche zur Zeit die Swisscom davon zu überzeugen, dass für 19.-CHF mindestens 500-600 MB enthalten sein sollten. Die aktuellen Preise passen einfach nicht im Vergleich zum iPad Abo.

Kommentar von Re_nato (#17447)

Ein Undercover-Reporter hat aufgedeckt, unter was für Arbeitsbedingungen Fabrikarbeiter in China iPhones, iPads und iPods fertigen müssen.

Der chinesische Konzern Foxconn ist der weltgrösste Computerzulieferer und beschäftigt alleine in seinem Werk in der südchinesischen Industriestadt Shenzhen gegen die 400 000 Mitarbeiter, schreibt die Financial Times. Das Unternehmen produziert Elektronik- und Compuertteile im Auftrag von Firmen wie Apple, Dell oder Sony. Laut einem Bericht auf dem IT-Newsportal digitimes.com wird Foxconn bis zum Jahresende 24 Millionen iPhone 4G herstellen.

In den vergangenen Monaten machte der Konzern aber in Zusammenhang mit einer unheimlichen Selbstmordreihe von sich reden. Innerhalb von sechs Monaten sollen sich insgesamt sieben Mitarbeiter in den Tod gestürzt haben. Alleine im vergangenen Monat soll es zu 30 Selbstmordversuchen gekommen sein. Die jüngste Tragödie habe sich am vergangenen Freitag ereignet.

Die chinesische Zeitung «Southern Weekly» wollte der Sache auf den Grund gehen und schickte den 20 Jahre alten Reporter Liu Zhi Yi in die Fabrik. Er arbeitete undercover während 28 Tagen am Fliessband. Der US-Blog gizmodo.com hat die Geschichte aufgenommen und ins Englische übersetzt. Der Reporter berichtet von einem enormen Druck, der auf die Arbeiter aufgesetzt wird und von extrem langen Arbeitszeiten. So seien die Mitarbeiter mehr oder weniger durchgehend im Einsatz und würden nur zum Essen und Schlafen kurze Pausen einlegen. Jeweils am zehnten des Monats wird der Lohn ausbezahlt. Er beginnt bei 130 US-Dollar monatlich. Um den Imageschaden einzudämmen sollen 100 Berater eingestellt worde sein, die das Gespräch mit gefährdeten Mitarbeitern suchen.

Ende Februar berichtete das britische Newsportal telegraph.co.uk, dass in drei Firmen, die bei Apple unter Vertrag stehen, Kinderarbeit festgestellt wurde. Sie hatten mindestens elf Personen beschäftigt, die noch keine 16 Jahre alt waren. Im jährlichen Annual Report schreibt Apple: «In jeder der drei Einrichtungen haben wir eine Überprüfung aller Beschäftigungsverhältnisse für das betreffende Jahr eingefordert, sowie eine vollständige Analyse des Rekrutierungsprozesses, um zu klären, wie Minderjährige beschäftigt werden konnten.» Apple verschwieg den Standort und die Namen der fehlbaren Unternehmen. Der Grossteil ihrer Zulieferfirmen befindet sich in China, aber auch in Taiwan, Singapur, auf den Philippinen, Malaysia, Thailand, in der Tschechischen Republik und den USA stehen Firmen unter Vertrag (20 Minuten Online berichtete).

Laut dem Bericht wurde gar in 24 Firmen der in China vorgegebene Mindestlohn von 800 Yuan (126 Franken) nicht bezahlt. Nur 65 Prozent der kontrollierten Unternehmen sollen sich an die vereinbarten Lohnvorgaben gehalten haben. Apple hat eigenen Angaben zufolge die Verantwortlichen aufgefordert, die ausstehende Differenz, Überstundenzulagen und das Krankengeld nachzuzahlen. In mindestens 55 von 102 Firmen, die Komponenten liefern, soll auch Apples vorgeschriebene Maximal-Arbeitszeit von 60 Stunden pro Woche ignoriert worden sein.

Quelle: 20min.ch

Kommentar von MobileHexl (#17450)

@Re_nato:
Diese Zustände sind sicher sehr schlimm und geben einem schon zu denken.
Aber nebst den Auftraggebern (Apple, Google, Dell, etc.) ist vorallem der Chinesische Staat gefordert, dies zu kontrollieren/überwachen und zu unterbinden via Gesetz.
Ich denke, wenn wir bei vielen Dingen wüssten, woher sie kommen, wie sie produziert wurden und was drin ist, würden wir evtl. einiges weniger von solchen Dingen kaufen.

Kommentar von Re_nato (#17453)

@MobileHexl Es ist umso wichtiger, dass es ein investigativer Journalismus gibt, der die Kunden über die Arbeitsbedinungen aufklärt. Das Bewusstsein bei tropischen Früchten und Produkten ist mittlerweile bei einer breiteren Bevölkerungsschicht angekommen und es werden verstärkt FairTrade Produkte gekauft.

ES BLEIBT ZU HOFFEN, DASS ES BALD EIN FAIR TRADE LABEL FÜR TECHNISCHE PRODUKTE GIBT!

Den Einfluss, den Apple auf die Rahmenbedinungen in China haben kann, ist nicht zu unterschätzen und der Kunde ist es, der sein Unverständnis gegenüber unfairen Arbeitsbedingungen bei den Herstellern kundtun muss. Das würde den Druck erhöhen.

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