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Haben Organisationsmängel «iOS in the Car»-Entwicklung zurückgeworfen?

1 Kommentar — Veröffentlicht am Mittwoch, 29. Januar 2014, um 13:10 Uhr von Patrick Bieri

In der letzten Woche tauchten bereits neue Screenshots zu «iOS in the Car» auf, nun will das Magazin «The Information» Details erfahren haben, wieso die Funktion für das Massenpublikum noch nicht freigeschaltet ist. Insidern zufolge passte das Team von «iOS in the Car» nicht richtig in das Software- und das Hardware-Team von Apple. Sogar bei der Vorstellung der neuen Funktion im Zuge der WWDC im Juni 2013 sollen sich die Apple-Manager über die Zukunft des Produktes nicht im Klaren gewesen sein. Angeblich mussten die Entwickler kämpfen, um an der WWDC überhaupt eine Plattform zu erhalten.

Derweil hat der irische Entwickler Steven Troughton-Smith ein Video veröffentlicht, welches die Funktion «iOS in the Car» in Aktion zeigt.
Da das System noch mit keinem Fahrzeug kompatibel ist, nutzte der Entwickler den iOS-Simulator, um die Funktionsweise vorzuführen. Für den Test kam iOS 7.0.3 zum Einsatz. Damit scheint das System im Hintergrund bereits weitestgehend fertig entwickelt worden zu sein, während die Funktion für den normalen Nutzer noch gesperrt ist.

Video zeigt «iOS in the Car» unter iOS 7.0.3

Im iOS-Simulator werden die Daten von «iOS in the Car» in einem Fenster mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixel dargestellt. Das von Apple entwickelte System unterstützt gemäss dem Entwickler verschiedene Bildschirmformate, womit Entertainment-Systeme von diversen Autos mit dem iOS-Feature kompatibel sein dürften. Wenn es sich bei den Multimedia-Bildschirmen in den Fahrzeugen um Touchscreens handelt, können die Eingaben auch über diese vorgenommen werden. Ebenfalls unterstützt werden andere Eingabemethoden wie Knöpfe am Steuerrad oder dem Armaturenbrett des Fahrzeuges. Die virtuelle Tastatur des iPhones wird im Gegensatz dazu auf dem Bildschirm des Fahrzeuges nicht angezeigt. Das System könnte alternativ wohl auch über Sprachbefehle gesteuert werden.
Momentan sind erst Apps von Apple mit dem System kompatibel. Unklar ist, ob später auch andere Apps die neue iOS-Funktion unterstützen werden. Ebenfalls im Wandel begriffen ist gemäss dem Entwickler das User Interface.

Bereits in der letzten Woche hat der Entwickler, von welchem das Video stammt, mehrere Screenshots veröffentlicht, die einen ersten Eindruck von der neuen iOS-Funktion vermittelten.

«iOS in the Car» ist ein Bestandteil von iOS 7 und ermöglicht es den Nutzern, vom Multimedia-Bildschirm des Fahrzeuges aus auf die Inhalte des iOS-Gerätes zuzugreifen. Das iOS-Gerät interagiert dank dieser neuen Funktion mit dem Multimedia-System des Fahrzeuges. So können die Nachrichten-App, die Navigations-Funktion, die Telefon-Funktion sowie die Musik-App über das Entertainment-System des Fahrzeuges genutzt werden.

Diese Funktion erhöht nicht nur den Komfort des Fahrers, sondern auch die Sicherheit. Neben Apple arbeitet auch Google an einem System, um Android mit dem Fahrzeug kompatibel zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen mit Fahrzeugherstellern und anderen Partnern die «Open Automotive Alliance» gegründet. Die Mitglieder der OAA planen, die ersten Android-Fahrzeuge gegen Ende des Jahres auf den Markt zu bringen.
Das Fahrzeug gilt als eines der letzten Orte, in welchem sich die Nutzung des Smartphones noch nicht durchsetzen konnte. Dieser Umstand macht Investitionen in diesem Bereich besonders attraktiv.

Kategorie: Software
Tags: Auto, Developer, Entwickler, iOS 7, iOS 7.1, iOS in the Car, Navigation

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1 Kommentar

Kommentar von sierra (#27755)

Das verwundert mich jetzt nicht unbedingt. Mir ist ein Fall (mehrere Jahre her) bekannt wo ein BMW Händler ein Auto 7x in der Werkstatt hatte um den ipod in die BMW Electronic ohne Fehler einzubinden.

Man kann dies nur durch ausserordentlich intensive Testverfahren mit den exprechenden Herstellern minimieren. So gesehen, sollte ein Car iOS nie die aktuellste Version sein sondern mindestens 9 Monate retour.

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