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Jonathan Ive zur Apple Watch: Die Apple Watch ist anders als klassische Luxus-Uhren

Veröffentlicht am Montag, 27. April 2015, um 14:14 Uhr von Patrick Bieri

Apples Designer Jonathan Ive und Marc Newson sprachen auf einer Design-Konferenz über die Apple Watch: Für die beiden Designer ist das neue Apple-Produkt die logische Konsequenz der Ziele, die Apple bereits seit den 1970er Jahren verfolgt. In Bezug auf den technischen Wandel sei die Apple Watch nicht mit klassischen Luxus-Uhren zu vergleichen.

Apples Chefdesigner Jonathan Ive und Apples neuer Designer Marc Newson sprachen in der vergangenen Woche an der Condé Nast International Luxury Conference. An dieser Veranstaltung äusserte sich insbesondere Jonathan Ive zur neuen Apple Watch — Marc Newson blieb während der Konferenz dezent im Hintergrund und liess seinem Chef den Vorrang. Das Interview wurde von der Vogue-Redaktorin Suzy Menkes geführt.

Persönlichere Geräte

Bei der Entwicklung der Apple Watch sei es Apples Ziel gewesen, die Merkmale der heutigen Technologien in ein Gerät zu integrieren und dieses persönlicher zu gestalten. Dies sei seit den 1970er Jahren Apples Ansatz, wie Ive betonte.

Bislang haben es nur wenige Technologie-Unternehmen versucht, sich im Luxus-Markt zu positionieren. Mit der Präsentation der Apple Watch verfolgt nun auch Apple eben dieses Ziel.

Was ist, wenn die Apple Watch bald technisch überholt ist?

Die Reporterin fragte die beiden Designer auch nach dem technischen Wandel, welchem die Apple Watch unterworfen ist: Anders als die langlebigen klassischen Luxus-Uhren, entwickelt sich die digitale Technologie sehr schnell weiter, womit die Apple Watch bald obsolet sein könnte. Dies ist insbesondere bei einer Apple Watch, die mehr als 10’000 US-Dollar kostet, ein Problem.

Mit der Apple Watch seien heute Anwendungen möglich, welche noch «in den nächsten Monaten» einzigartig sein werden, so der Apple-Chefdesigner. Für Ive sind die intelligenten Uhren und die klassischen Luxus-Uhren deshalb kaum vergleichbar.

Für den Designer wird die Apple Watch auch dann noch schön sein, wenn sie zwei Jahre alt ist. Die Apple Watch befinde sich mit den anderen intelligenten Uhren in einem anderen Marktumfeld als die klassischen Luxus-Uhren. Ein Gerät, welches sich durch die Software und nicht die Hardware auszeichnet, sei ein faszinierendes Konzept, wie Ive weiter ausführte.

Ive: «Apples Gold-Legierung fühlt sich gut an»

Jonathan Ive und Marc Newson sehen in ihrer Ausbildung als Silberschmiede einen grossen Vorteil: Diese Ausbildung habe ihnen geholfen, die Design-Arbeiten besser umzusetzen. Insbesondere das Verständnis für die verwendeten Materialien wurde durch die Ausbildung geschärft, so die Designer.

Beide haben in ihrer Vergangenheit ein Verständnis für handwerkliche Arbeiten entwickelt, wie Ive weiter betonte. Apple habe für die Apple Watch eine eigene Gold-Legierung entwickelt, weil das Design-Team zum Ergebnis gelangte, diese Legierung fühle sich gut an. Dass diese Gold-Legierung auch kostengünstiger herzustellen ist als konventionelle Legierungen, sei derweil natürlich ein netter Nebeneffekt.

Ein knapp 12-minütiges Video auf YouTube zeigt ein Mitschnitt des Interviews mit den beiden Apple-Designer.

Gute Zusammenarbeit zwischen Newson und Ive

Marc Newson stiess im September 2014 zu Apple: Zuvor kannten sich Ive und Newson aber bereits seit 20 Jahren, wie sie erwähnten. Im Jahr 2013 haben die beiden Designer zusammen für eine Wohltätigkeits-Auktion Objekte entworfen und versteigern lassen.

Die Zusammenarbeit gestalte sich harmonisch, so Newson. Die beiden Designer verstehen die Welt in einer ähnlichen Weise, womit die Zusammenarbeit gefördert würde.

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Apple Watch, Entwicklung, Hardware, Interview, Jonathan Ive, Konferenz, Marc Newson, Software, Suzy Menkes, Technik, Technologien, Vogue

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