Seit Anfang 2026 bündelt Apple seine verschiedenen kreativen Apps in einem Abo – zu einem günstigen Abo-Preis bieten die neuen Versionen auch neue Funktionen, allem voran KI-basierte Erweiterungen und einen «Content Hub».
Quick-Facts
- Verfügbar seit 28. Januar 2026
- Umfasst die Apps «Final Cut Pro», «Logic Pro», «Pixelmator Pro», «Numbers», «Keynote», «Pages», «Motion», «Compressor» und «Mainstage»
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Inhaltsverzeichnis
Diese Apps sind mit dabei
Abo-Version mit weiteren Funktionen
Apps weiterhin als Einmalkauf verfügbar
Kompatibilität zwischen den Versionen
Abo-Preis
Apple bewirbt das App-Bundle mit: «Zum ersten Mal sind Apples leistungsstärkste Kreativ-Apps und Premium-Produktivitätsfunktionen mit einem Abonnement erhältlich. Die Suite kombiniert fantastische Tools für Video, Musik und kreative Bildbearbeitung, neue Premium-Inhalte und ‑Funktionen für Produktivitäts-Apps sowie überzeugende intelligente Funktionen.»
Diese Apps sind mit dabei
In «Apple Creator Studio» gebündelt sind die folgenden Apple-eigenen Programme:
Video-Apps von Apple
- Final Cut Pro (Mac und iPad)
- Motion (Mac)
- Compressor (Mac)
Musik-Apps von Apple
Bildverarbeitungs-App von Apple
- Pixelmator Pro (Mac und neu auch iPad)
Produktivitäts-Apps von Apple
- Numbers (Mac, iPad und iPhone)
- Pages (Mac, iPad und iPhone)
- Keynote (Mac, iPad und iPhone)
- (Freeform (Mac, iPad und iPhone))*
* Freeform ist aktuell Bestandteil der Betriebssysteme macOS, iPadOS und iOS und wird über diese aktualisiert und ausgeliefert. Eine ACS-Version soll «zu einem späteren Zeitpunkt» im 2026 folgen.
Ein «Apple Creator Studio»-Abo kann über die neuveröffentlichten App-Versionen gelöst werden. Die ACS-Versionen zeigen beim Start ein entsprechendes Fenster mit den Abo-Angeboten.
Abo-Version mit weiteren Funktionen
Von allen Programmen gibt es neu eine «Apple Creator Studio»-Version – visuell gut erkennbar an den neuen Icons. Sie unterscheiden sich primär durch das Bezugsmodell (Abo vs. Kauf), bieten aber auch zum Start ein leicht unterschiedliches Featureset – allem voran «exklusive AI-Funktionen».
In «Final Cut Pro» gibt es etwa eine neue Transkript-Suche, eine neue «Visual Search», sowie neue dynamische Titel, Übergänge und grafische Elemente.
In «Logic Pro» kann AI etwa für das Analysieren von Audio- oder MIDI-Spuren genutzt werden, um Harmonien und Akkorde zu erkennen, und es gibt Zugriff auf «lizenzfreie Loops, Samples und Instrumente».
Die ACS-Version von «Pixelmator Pro» etwa umfasst auch ein neues Warp-Tool, welches die Kauf-Version nicht bietet.
Die ACS-Versionen der iWork-Apps umfassen den Zugang zum neuen «Content Hub» von Apple. Dabei handelt es sich um eine «neue Mediathek mit hochwertigen Inhalten» – sprich: lizenzierte, «kuratierte, hochwertige Fotos, Grafiken und Illustrationen» für eigene Projekte. Weiter können in den iWork-Apps mit AI generierte Bilder direkt in Dokumenten erstellt werden, es gibt ein «Super-Resolution»-Tool zum Hochskalieren von Bildern. In «Keynote» lassen sich mithilfe von KI Folien und Moderationsnotizen generieren und in «Numbers» kann mithilfe einer KI-basierten «Magic Fill»-Funktion eine Mustererkennung aktiviert werden, um fehlende Tabellendaten vorzuschlagen.
Apps weiterhin als Einmalkauf verfügbar
Alle Programme bleiben zudem weiterhin separat erhältlich. Die iWork-Applikationen Numbers, Keynote und Pages sind nach wie vor kostenlos, die anderen weiterhin als Einmalkauf verfügbar: Final Cut Pro (CHF 250.– resp. 349,99 EUR oder 299.99 USD), Logic Pro (CHF 180.– resp. 229,99 EUR oder 199.99 USD), Pixelmator Pro, Motion und Compressor (je CHF 40.– resp. 59,99 EUR oder 49.99) und MainStage (CHF 25.– resp. 34,99 EUR oder 29.99 USD).
Wer die Apps neu kauft oder sie bereits gekauft hat, kann diese Apps weiterhin nutzen – auch wenn das neue Abo zusätzlich abgeschlossen wird.
Die Apps können parallel betrieben werden.
Mit den ACS-Versionen erstellte Dateien sind jedoch nicht vollumfänglich mit den Kauf-Versionen kompatibel.
Kompatibilität zwischen den Versionen
Apple gibt an, dass Projekte und Inhalte, die mit einem aktiven ACS-Abo erstellt wurden, weiterhin als Teil des ursprünglichen Werks lizenziert bleiben. Final-Cut-Pro-, Logic-Pro- und Pixelmator-Pro-Projekte bleiben zudem immerzu auf den eigenen Geräten gespeichert und können auch ohne ACS-Abo kopiert oder geteilt werden. Es wird jedoch ein aktives ACS-Abonnement benötigt, um Projekte in den gekauften Apps zu öffnen oder zu bearbeiten. Keynote-, Pages-, Numbers- und Freeform-Dokumente können auch ohne Abonnement weiterhin bearbeitet werden. Nach Ablauf eines Abonnements können aber keine neuen Bearbeitungen mehr vorgenommen werden, wenn die Dateien kostenpflichtige Funktionen erfordern.
Abo-Preis
Kostenpunkt des neuen «Apple Creator Studio»: monatlich 12 Franken resp. 12,99 Euro oder 12 US-Dollar oder 120 Franken resp. 129 Euro oder 120 US-Dollar jährlich. Über die «Familienfreigabe» kann ein Abo mit bis zu sechs Familienmitgliedern gemeinsam genutzt werden.
Wer Schüler:in, Student:in oder Lehrkraft ist, erhält das Bundle zu einem stark vergünstigten «Bildungspreis» von monatlich 3 Franken resp. 2,99 EUR oder 2.99 USD, oder jährlich 29 Franken, 29 EUR oder 29 USD.
Ausserdem erhalten Neu-Abonnenten den ersten Monat von «Apple Creator Studio» geschenkt. Wer ausserdem einen neuen Mac oder ein neues iPad (min. 6 GB RAM und min. ein «A16»-Chip) kauft, erhält das Abo für drei Monate geschenkt.