Apple doppelt nach: Kernel Extensions werden bald nicht mehr unterstützt

Aus Sicherheitsgründen können in macOS für künftige Apple-Silicon-betriebene Mac-Modelle keine Kernel Extensions (Kexts) mehr ausgeführt werden. Entsprechende Information ist dem aktualisierten «Platform Security»-Leitfaden zu entnehmen, den Apple vergangene Woche veröffentlicht hat.

Statt auf Kernel Extensions, die Apple zufolge die gleichen Privilegien wie der Kernel haben und darum ein potentielles Sicherheitsrisiko darstellen, sollen Entwickler auf die sogenannten «System Extensions» umsteigen. Die System Extensions, so monieren einige Entwickler, sind aber funktional weniger potent als die Kexts.

Apple hat schon im Sommer 2019 angekündigt, dass Kernel Extensions unter macOS nicht mehr empfohlen sind. Das vorletztjährige macOS 10.15 «Catalina» ist denn auch die letzte Version des Mac-Betriebssystems, welche die Erweiterungen vollumfänglich unterstützt. Seit 10.15.4 wird aber auch unter Catalina eine Meldung bezüglich «veralteter Systemerweiterungen» angezeigt. Mit Big Sur und für M1-Chips angepasste Kernel Extensions können heute bereits nur noch über einen Umweg ausgeführt werden. Dieser Umweg werde in künftigen macOS-Versionen nicht mehr unterstützt – wann das sein wird, ist im Leitfaden jedoch nicht genauer spezifiziert.

Quelle: MacRumors

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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