Apple plant «endgültige» Doku über Louis Armstrong

Der Mac-Hersteller hat gestern Abend bekannt gegeben, dass das Unternehmen mit «Black & Blues: The Colorful Ballad of Louis Armstrong» eine neue Dokumentation über den legendären Musiker in Auftrag gegeben hat. Produzieren wird die Doku Brian Grazer und Ron Howards «Imagine Documentaries», mit welchem Apple ein First-Look-Vertrag hat. Mit Imagine Documentaries hat Apple bereits «Dads» produziert und auch die auf Apple TV+ verfügbare Kurzdoku «Peanuts in Space: Secrets of Apollo 10» stammt von Grazer und Howards Produktionshaus.

Wie Apple schreibt, werde der Dokumentarfilm Armstrongs Geschichte «komplett mit den eigenen Worten des revolutionären Musikers» erzählen.

Bei der Doku Regie führen wird der Emmy-nominierte Sacha Jenkins («Wu-Tang Clan: Of Mics and Men»). Als Produzenten werden neben Regisseur Jenkins auch Julie Anderson, Sara Bernstein und Justin Wilkes genannt. Grazer und Howard werden als ausführende Produzenten agieren.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit «Polygram Entertainment» von der Universal Music Group produziert. Vom Musik-Studio her sind Michele Anthony und David Blackman als ausführende Produzenten bei der Doku mit-involviert.

Wie Apple weiter informiert, biete der Film einen «endgültigen» Blick auf «das Leben» und «das Vermächtnis» des «Meistermusikers als Gründungsvater des Jazz, als erster Popstar und als kultureller Botschafter der Vereinigten Staaten». Armstrong wurde Apple Synopsis zufolge «von Millionen weltweit geliebt, aber oft falsch dargestellt, weil er nicht genug für die Bürgerrechtsbewegung tat». In Wirklichkeit, so Apple weiter, «wurde sein Kampf für soziale Gerechtigkeit durch seine Berühmtheit und seine Bereitschaft, sein Schweigen zu Fragen der Rassentrennung und des Patriotismus zu brechen, angeheizt». Durch die Unterstützung der «Louis Armstrong Educational Foundation» haben die Filmemacher Zugang zu einem Schatz an nie zuvor gesehenem Archivmaterial, darunter «Hunderte von Stunden an Audioaufnahmen, Filmmaterial, Fotos, persönlichen Tagebüchern und Ephemera aus einem ganzen Leben». Sie alle können exklusiv für «den ersten bedeutenden Dokumentarfilm verwendet werden, der sich ausschliesslich Armstrongs Leben widmet», so Apple.

Von Stefan Rechsteiner
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