«Play Suisse»: SRG lanciert Streaming-Plattform für die Schweiz

Am Samstag ging die neue Streaming-Plattform der SRG an den Start. Bei «Play Suisse» zeigt die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft «das Beste an Eigen- und Koproduktionen der SRG-Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI und RTR». Zum ersten Mal seien diese Inhalte ohne Sprachbarriere verfügbar, denn alle auf der Plattform erschienenen Titel werden in Originalsprache und mit wählbaren Untertiteln in Deutsch, Französisch und Italienisch abrufbar sein. Ausgewählte Titel gebe es auch auf Rätoromanisch.

In den ersten Wochen der Lancierung seien «rund 1000 Inhalte» verfügbar, so die SRG. Täglich soll das Angebot erweitert werden. Der Zugang sei «kostenfrei, da bereits in der Medienabgabe enthalten».

Als Highlights zum Start werden die Serien «Wilder», «Helvetica», «Quartier des banques» sowie preisgekrönte Dokumentarfilme wie «La Forteresse» und «43, il ponte spezzato» oder Spielfilme wie «Blue My Mind», «Der letzte Weynfeldt» und die rätoromanische Liebeskomödie «Amur senza fin» genannt.

Von der neuen Nachkriegs-Serie «Frieden» sind bereits jetzt alle sechs Folgen verfügbar. Ebenso zum Angebot sollen «sorgfältig ausgesuchte Archivperlen», Konzertmitschnitte, Musikfestivals, Reiseserien und «Sendungen, welche die Schweiz neu entdecken lassen» gehören.

Die SRG geht mit der Streaming-Plattform auch Partnerschaften mit Festivals und kulturellen Events ein. Erste solche wurden mit dem Festival International du Film Alpin («FIFAD»), dem Geneva International Film Festival («GIFF») und mit dem europäischen Kultursender Arte abgeschlossen.

Für Apple TV, iPhone und Browser

Von «Play Suisse» gibt es zum Start native Apps für die «Apple TV»-Settop-Box (tvOS), das iPhone (iOS), «Android TV» und Android-Smartphones. Genutzt werden kann der Streaming-Dienst auch über den Browser via playsuisse.ch.

Demnächst soll der Dienst auch auf «blue TV» von Swisscom aufgeschaltet werden und für Chromecast verfügbar gemacht werden. Weitere Smart-TV-Plattformen und Telekom-Anbieter folgen in den «nächsten Wochen und Monaten».

An einer für das iPad optimierten App wird ebenfalls gearbeitet – diese soll «zu einem späteren Zeitpunkt» folgen, so die Medienstelle der SRG.

Von Stefan Rechsteiner
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