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Apple und Swatch kündigen «swiss made» Apple Watch an

7 Kommentare — Veröffentlicht am Mittwoch, 01. April 2015, um 06:24 Uhr von Stefan Rechsteiner

Für viele sehr überraschend haben Apple und Swatch heute Morgen eine «swiss made» Apple Watch vorgestellt. Das Modell, welches sich abgesehen von der Produktionsstätte nicht von der Apple Watch Edition unterscheidet, wird grösstenteils in der Schweiz gefertigt und wird ab dem 24. April in den wichtigsten Märkten verfügbar sein — jedoch vorerst nicht in ihrem Heimatland.

In einem überraschenden Schritt haben Apple und der Schweizer Uhren-Gigant Swatch heute in den frühen Morgenstunden eine spezielle Apple Watch Edition angekündigt, die das Label «swiss made» trägt.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich die neue in der Schweiz gefertigte Uhr nicht von der normalen Apple Watch Edition — einzig direkt unter dem Display sind, etwas Apple-untypisch, die Worte «swiss made» im Gold eingelassen. Ausserdem kommt die helvetische Apple Watch mit hierzulande gefertigten Armbändern daher — dies wohl, damit die Schweizer Apple Watch auch tatsächlich das Label «swiss made» tragen darf. Die Schweizer Armbänder sollen sich nicht von den «normalen» unterscheiden, so Apple und Swatch in der gemeinsamen Mitteilung.

Produktion in Biel

Die Elektronik stammt aus der gleichen «Präzisions-Produktion» wie bei der normalen Apple Watch, wie die Unternehmen weiter mitteilen. Entsprechend dürfte diese aus den Quanta-Fabriken aus Taiwan angeliefert werden. Alle anderen Bestandteile der Uhr, wie beispielsweise das hochwertige 18 karätige Gold-Gehäuse und das Saphir-Glas, welches das Display schützt, werden hierzulande von Swatch gefertigt.

Der Schweizer Uhren-Gigant zeigt sich zudem für die Produktion der «Apple Watch Edition swiss made» verantwortlich. Die beiden Konzerne haben dazu in Biel in grösster Geheimhaltung über die vergangenen Monate eine neue Fertigungshalle aufgebaut. Diese Stätte soll exklusiv für die Produktion der Schweizer Apple Watch genutzt werden.

Apple Watch Edition swiss made — Szenenbild (Klick für grösse Ansicht)

Ankündigung grosse Überraschung für Marktbeobachter

Die heutige Ankündigung kommt sehr überraschend, hatten sich die beiden Unternehmen in der Öffentlichkeit spätestens seit der Apple-Watch-Präsentation vergangenen Herbst doch gegenseitig mehrmals verbal angegriffen. Beispielsweise zeigte zuerst Swatch kein Interesse an Smartwatches — diese seien nur ein «Hype» — dann soll Apples Chef-Designer Jony Ive gesagt haben, dass die Apple Watch für die Schweiz zum «Problem» werde, und zuletzt präsentierte Swatch erst kürzlich dann doch eine eigene Interpretation einer Smartwatch.

Tatsächlich scheinen die beiden Unternehmen jedoch im Geheimen an einer engen Partnerschaft gearbeitet zu haben. Gerüchte um eine Zusammenarbeit zwischen Apple und Swatch gab es zwar bereits Monate vor der Apple-Watch-Präsentation, diese wurden damals von Swatch aber noch verneint.

«swiss made» als Zeichen für höchste Uhrmacher-Kunst

Lirpa Zrehcs, Apples Sprecherin für die neue «Apple Watch Edition swiss made», wird in der Medienmitteilung der beiden Unternehmen zitiert, sie freue sich sehr über die Ermöglichung des «swiss made»-Labels auf der Apple Watch Edition.

Apple ist abermals bereit die Welt mit einem revolutionären Produkt, welches das Leben der Menschen bereichern kann, zu faszinieren. Es ist das persönlichste Produkt, das wir jemals gemacht haben. Die fantastische Schweizer Apple Watch Edition trägt mit «swiss made» eine Auszeichnung für höchste Uhrmacher-Kunst.
Lirpa Zrehcs, Vice President Apple Watch Product Marketing von Apple

Auch Swatch-Sprecher A. Pril zeigt sich erfreut über die Partnerschaft mit Apple. Dieser sieht Swatch als den «perfekten Partner» für Apple, und die Schweizer Apple Watch als eine Chance für das Schweizer Label auf dem internationalen Technologie-Markt.

2500 US-Dollar extra für «swiss made»

Das «swiss made»-Label hat seinen Preis: während die «normale» Apple Watch Edition bei 10’000 US-Dollar startet (bzw. 12’000 USD für das 42mm-Modell), kosten die Schweizer Produktionen 2500 US-Dollar mehr. Erstaunlicherweise nicht teuerer sind die in der Schweiz hergestellten Armbänder.

Apple Watch Edition swiss made — Gold (Klick für grösse Ansicht)

Die «Apple Watch Edition swiss made» startet bei 12’500 US-Dollar bzw. 14’500 US-Dollar für das 42mm-Modell. Die beiden teuersten Apple-Uhren, das 38mm-Modell in Rosegold mit «Rose Gray ‹Modern›»-Armband bzw. das 38mm-Modell in Gelbgold mit dem Hellroten «Modern»-Armband, kosten in «normaler» Ausführung 17’000 US-Dollar, während die swiss-made-Versionen mit 19’500 US-Dollar zu Buche schlagen.

Ab 24. April erhältlich — jedoch nicht in er Schweiz

Die «Apple Watch Edition swiss made» sind wie die normalen Apple Uhren ab dem 24. April in Australien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Japan, dem Vereinigten Königreich und in den USA in ausgewählten Apple Retail Stores erhältlich. Nicht mit dabei ist der Schweizer Markt, womit die Schweizer Apple Watch vorerst nicht im eigenen Heimatland verfügbar sein wird.
Apple schweigt sich weiterhin darüber aus, wann die Apple Watch auch hierzulande auf dem Markt kommen wird.

Update: Natürlich handelt es sich bei diesem Artikel um unseren 1. April Scherz. — «April, April!»

Kategorie:
Tags: A. Pril, Apple Watch, Biel, Schweiz, Swatch, Swiss Made, Uhr, Uhrenindustrie

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7 Kommentare

Kommentar von DonRonny (#28736)

Das Beste kommt ja noch, es ist ja allseits bekannt,
dass Papa Hayek an der Entwicklung des Smarts von Mercedes beteiligt war, womit er bekannterweise nicht zufrieden war und nun kann Nicolas Georg Hayek, wegen der Stätte seiner Geburt auch Beirut-Ede genannt, zu neuen Höhen aufsteigen und Chef, der Apple-Divisionen Apple-Watch und Apple-Cars werden.
Der Olymp ist nichts dagegen!
Das dickste Ei kommt jedoch noch, das Apple-Car-Projekt trägt Apfelintern den Namen Project PLM und nun hat eine Person, die namentlich nicht genannt werden möchte, Nick Knatterton gleich herausgefunden, was diese mysteriöse Abkürzung bedeutet und sternschnuppengleich fiel es mir vor Augen, es stimmt, PLM bedeutet “PRINTED WITH LIQUID METAL” Das Apple-Töff wird gedruckt, zum Teil mit Liquid Metal, jetzt ist klar, warum es so still geworden ist, um diese vor Jahren zugekaufte Technologie.
Das isses, dafür gibt sich auch der alte Beitut-Ede her,
der sich, wie man hört, ohnehin verdächtig gut mit dem smarten Tim Koch versteht.
Die Geschichte des Automobils schlägt eine neue Seite auf und die Schwyzer mischen mit, da fällt einem ja direkt der Apfel vom Kopf, ganz ohne Pfeil!

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