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Treffen mit Tim Cook: Türkischer Präsident will Investitionen von Apple in seinem Land

Veröffentlicht am Mittwoch, 05. Februar 2014, um 16:32 Uhr von Patrick Bieri

Im Verlaufe des Dienstags haben sich Apples CEO Tim Cook und der türkische Präsident Abdullah Gül zu einem offiziellen Gespräch getroffen. Apples Investitionen in der Türkei standen dabei im Zentrum des Gesprächs.

Der türkische Präsident Abdullah Gül ersuchte Apples CEO Tim Cook um Investitionen in der Türkei. Das Unternehmen soll die Türkei bei der Auswahl künftiger Forschungs- und Entwicklungsstandorte mitberücksichtigen. Apples Investment könnte die Stimmung der Konsumenten gegenüber dem Unternehmen positiv beeinflussen, wie Gül gegenüber Cook sagte. Apple würde so als Unternehmen betrachtet, das in der Türkei Werte schafft und nicht bloss Geräte verkauft.

Apple zeigt verstärktes Interesse am Nahen Osten

In den vergangenen Monaten hat Apple das eigene Engagement im Nahen Osten ausgebaut. Apple lancierte im November beispielsweise den Apple Online Store für die Türkei. Apple plant zudem im April die Eröffnung des ersten Apple Stores der Türkei, wie Tim Cook anlässlich des Treffens bestätigte. In Istanbul werde Apple einen «einmaligen» Apple Store eröffnen, wie der CEO geheimnisvoll anfügte. Die Merkmale und das Design-Konzept des neuen Geschäfts sollen einzigartig werden.
Der neue Apple Store wird den Gerüchten zufolge im «Zorlu Center» in Istanbul eröffnet.

Kein offizielles Statement zur türkischen Bildungsinitiative

Im offiziellen Statement des Präsidenten wird die türkische Bildungsoffensive «FATIH» mit keinem Wort erwähnt. Vor dem Treffen gingen Beobachter davon aus, dass dieses Thema der wichtigste Gesprächsinhalt der beiden Parteien sein wird.
Mit der Bildungsoffensive «FATIH» will der türkische Staat einen markanten Anteil seiner Schüler mit Tablets ausrüsten. Apple ist Insidern zufolge in einer sehr guten Position, um das Geschäft abschliessen zu können. In einer ersten Charge sollen über 10 Millionen iPads an die türkischen Schulen geliefert werden. Für einen späteren Zeitpunkt soll eine Option auf die Lieferung von bis zu 2.5 Millionen weiteren iPads bestehen, wie Insider berichten. Das Geschäft dürfte, wenn es zu Stande kommen würde, über einen Umfang von 2 bis 4 Milliarden US-Dollar verfügen.

Türkei angeblich an weniger Tablets interessiert als vor einem Jahr

Bereits zu Beginn des Jahres 2013 hat sich Apples «Vice President of Education» John Couch mit dem türkischen Präsidenten getroffen. Damals gingen Beobachter noch davon aus, dass der türkische Staat bis zu 15 Millionen iPads bestellen könnte. In der Zwischenzeit scheint die maximale Bestellmenge allerdings reduziert worden zu sein. Ob ein geringerer Bedarf besteht oder ob aus Kostengründen auf den Kauf von Tablets verzichtet wird, ist unklar.

Tim Cook bereist Europa und den Nahen Osten

Tim Cook befindet sich bereits seit der vergangenen Woche auf einer Reise durch Europa und den Nahen Osten. Während der Apple-CEO am Freitag in Irland halt machte, besuchte er am Wochenende die Vereinigten Arabischen Emirate. In den Vereinigten Arabischen Emirate besuchte der CEO lokale Apple-Händler. Am Sonntag folgte ein Treffen mit dem Präsidenten der Emirate.

Apple CEO Tim Cook (links) und der türkische Präsident Abdullah Gül (rechts)

Kategorie: Apple
Tags: Abdullah Gül, Bildung, CEO, iPad, Präsident, Türkei, Tim Cook

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