Bericht: Produktion und Werbebudget gekürzt für Apple Vision Pro
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Gemäss einem Bericht der «Financial Times» verkauft sich die Apple Vision Pro nicht wie vom Mac-Hersteller gewünscht.
Zitiert werden Schätzungen von «IDC», wonach Apple 2024, also im ersten Jahr des räumlichen Computers, rund 390’000 Apple Vision Pro verkauft habe. Die mit dem «M5»-Chip und einem neuen Trageband aktualisierte Version soll im letzten Quartal 2025 nur für rund 45’000 verkaufte Geräte gesorgt haben, heisst es vom Marktforschungsunternehmen weiter. Die Financial Times vergleicht dies mit «Millionen von iPhone, iPad und MacBook», die jedes Quartal abgesetzt werden.
Weiter soll «Luxshare», Apples Auftragsfertiger der Apple Vision Pro, per Anfang des Jahres die Produktion des räumlichen Computers eingestellt haben. Und gemäss Angaben von «Sensor Tower» seien die Werbe-Ausgaben für die Apple Vision Pro im vergangenen Jahr in wichtigen Märkten wie den Vereinigten Staaten und Grossbritannien «um mehr als 95 % reduziert» worden.
Die Financial Times nennt zudem die Tatsache, dass Apple im vergangenen Jahr «wenig unternommen» habe, das Gerät in mehr Ländern auf den Markt zu bringen, als weiteren möglichen Grund der angeblich schlechten Verkaufszahlen. 2025 ist die Apple Vision Pro tatsächlich in keinem neuen Markt an den Start gegangen. Weiterhin verkauft Apple den räumlichen Computer einzig in den zwölf Märkten Australien, China, Deutschland, Frankreich, Hongkong, Japan, Kanada, Südkorea, Taiwan, UK, USA und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Analysten von «Morgan Stanley» sollen dem Finanzblatt erklärt haben, dass «die Kosten», «die Form» und «das Fehlen nativer visionOS-Apps» die Gründe dafür seien, dass die Apple Vision Pro nie einen breiten Absatz gefunden habe.
Absatztechnisch wird der VR-Headset-Markt von Meta beherrscht. Das Facebook-Unternehmen soll mit seinen «Quest»-Headsets für rund 80 Prozent des Marktes verantwortlich sein – diese Headsets sind markant günstiger, aber auch weniger leistungsfähig als die Apple Vision Pro. Gemäss Berichten soll aber auch Meta die Investitionen in diesem Bereich jüngst aufgrund zurückhaltender Kundenanfrage zurückgefahren haben.
Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am
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