iCloud E-Mail: Neue UI, eigene Domain und «Adresse verbergen» verfügbar

Die anlässlich der WWDC21 angekündigten Neuerungen betreffend dem iCloud-E-Mail-Dienst sind in der Nacht auf heute freigeschaltet worden.

Die Mail-Webapp auf iCloud.com erscheint neu in einem aktualisierten Design, die wieder näher an die aktuelle Mail-App von Apples iPadOS und macOS angelehnt ist.

Weiter ist die Funktion «E-Mail-Adresse verbergen» neu verfügbar. Mit dieser lässt sich jederzeit eine eindeutige, zufällige E-Mail-Adresse erstellen, die Mails an den persönlichen Posteingang weiterleiten, ohne dass man die persönliche E-Mail-Adresse bekanntgeben muss. Die zufällige lässt sich jederzeit wieder löschen. In den neuen Generationen von Apples Plattformen kann die Option direkt in Registrierungs-Formularen verwendet werden. Auf der Weboberfläche von iCloud.com lassen sich auch on-the-fly neue Adressen erstellen respektive bereits angelegte verwalten.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, eine «Eigene E-Mail-Domain» mit iCloud-Mail zu verwenden und somit E-Mails über eine eigene Domain via iCloud zu senden und zu empfangen. Konkret können bis zu fünf eigene Domains mit iCloud Mail verwendet werden. Wird iCloud in einem Familien-Abo genutzt, können bis zu drei E-Mail-Adressen pro Domain angelegt werden. Auch diese Option kann über die Weboberfläche von iCloud eingerichtet werden (via «Account-Einstellungen»).

Sowohl «E-Mail-Adresse verbergen» wie auch «Eigene E-Mail-Domain» sind Bestandteil des neuen «iCloud+». Dabei handelt es sich nicht um einen zusätzlichen Cloud-Dienst von Apple, sondern die darin gebündelten neuen Funktionen (zusätzlich auch noch «Private Relay» und Erweiterungen für «HomeKit Secure Video») sind automatisch Teil vom persönlichen iCloud-Abo, wenn man ein Speicherplatz-Upgrade kauft. Die Preise für diese bleiben die gleichen – die neuen iCloud-Plus-Funktionen gibts einfach «obendrauf».

Von Stefan Rechsteiner
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