Kartellklage: Apple und US-Justizministerium angeblich in Vergleichsgesprächen
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Wie Bloomberg berichtet, befinden sich Apple und das US-Justizministerium («DOJ») in Gesprächen über eine gütliche Beilegung der Kartellklage aus dem Jahr 2024. Laut dem Bericht soll Apple im laufenden Jahr bereits mehrere Angebote zur Beilegung des Verfahrens unterbreitet haben. Eine Einigung ist demnach aber nicht garantiert – Vergleichsgespräche zwischen dem DOJ und Unternehmen könnten auch ohne Ergebnis enden.
Das DOJ hatte Apple im 2024 verklagt und dem Konzern vorgeworfen, ein illegales Smartphone-Monopol zu betreiben. Bemängelt werden fünf Bereiche des iPhone-Ökosystems: bei sogenannten «Super-Apps», bei Cloud-Streaming-Gaming-Apps, bei Messaging-Apps, bei digitalen Portemonnaies und bei der plattform-übergreifenden Kompatibilität für Accessoires wie Smartwatches oder Tracking-Geräte. Seit der Einreichung hat Apple in mehreren dieser Punkte Änderungen vorgenommen – etwa die Unterstützung von «RCS» in der «Messages (Nachrichten)»-App, ein neues «Mini Apps Partner Program» im App-Store und einen erweiterten Zugang zum «NFC»-Chip des iPhone – was die Position des DOJ dem Bericht zufolge geschwächt haben soll.
Apples Antrag auf Abweisung der Klage war im vergangenen Jahr gescheitert; ein Termin für einen Prozess steht bislang nicht fest. Hinzu kommt ein politischer Faktor: Das DOJ dränge unter der Trump-Regierung bei zahlreichen noch von der Vorgängerregierung angestrengten Kartellverfahren auf Vergleiche.
Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am
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