Spekulation: «Golden Gate» als letzter benannter macOS-Release?

Wie 9to5Mac jüngst aufgefallen ist, hat Apple mehrere seiner Mac-Support-Seiten angepasst und dabei die bisherigen macOS-Namen durch die jeweilige Versionsnummer ersetzt – aus «macOS Sequoia» wurde etwa «macOS 15», aus «macOS Ventura» wurde «macOS 13» und aus «macOS Monterey» wurde «macOS 12». Auch auf der Vorschau-Seite zum kommenden macOS 27 «Golden Gate» rückt der Mac-Hersteller die Nummer stärker in den Vordergrund, und in einzelnen WWDC-Pressemitteilungen verzichtet Apple ganz auf den Namen und spricht nur noch von «macOS 27». Im Vorjahr war in vergleichbaren Mitteilungen noch von «macOS Tahoe 26» resp. «macOS Tahoe» die Rede gewesen.

Das nährt die Vermutung, macOS 27 «Golden Gate» könnte das letzte Mac-Betriebssystem mit einem eigenen Namen sein – bewiesen ist das indes nicht. Nachdem Apple die Nummerierung seiner Systeme im Vorjahr vereinheitlicht hat, wären reine Versions-Nummern ein naheliegender nächster Schritt zur plattformübergreifenden Harmonisierung.

Auch bei der Namens-Enthüllung an der diesjährigen «Worldwide Developers Conference» gab es einen möglichen Fingerzeig: Apples Software-Chef Craig Federighi spielte in einer humoristischen Inszenierung mit dem Gedanken, ganz auf einen Namen zu verzichten – ehe Marketing-Chef Greg Joswiak schliesslich «Golden Gate» verkündete.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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