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Gesundheits-Plattform und -Armband: Samsung legt gegen Apple vor

Veröffentlicht am Freitag, 30. Mai 2014, um 10:16 Uhr von Patrick Bieri

Samsung hat mit SAMI eine cloudbasierte Gesundheits-Plattform vorgestellt. Diese ermöglicht es den Nutzern in Zukunft, die Gesundheits-Daten verschiedenster Geräte zentral zu speichern. Zudem wurde mit dem Simband eine Plattform geschaffen, um die eigene Gesundheit besser vermessen zu können. Mit diesen beiden Produkten legt Samsung gegen Apple vor. Bereits seit einiger Zeit gibt es Spekulationen, nach welchen iOS 8 eine Gesundheits-Plattform bieten wird.

SAMI: Zentrale Verwaltung der Gesundheits-Daten

Samsung wird in Zukunft eine Gesundheits-Plattform mit dem Namen SAMI betreiben. Auf dieser Plattform sollen die Informationen verschiedenster Health-Gadgets gespeichert werden. Über eine offene API wird es den Entwicklern von Dritt-Apps möglich sein, die Grundfunktionen von SAMI zu erweitern. Samsung wird die Gesundheits-Daten in der Cloud speichern. Das Unternehmen verspricht den Nutzern, eine sichere Plattform geschaffen zu haben, um die Gesundheits-Daten vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

Das langfristige Ziel von Samsung ist es, dass die Menschen die Kontrolle über ihre Gesundheit haben. Gemäss Young Sohn, dem Präsidenten von Samsung, sollen die Menschen in Zukunft nicht mehr in der letzten Minute zum Arzt rennen müssen, wenn es schon fast zu spät ist. Mit einer lückenlosen Überwachung der Gesundheit könnten Gesundheitsgefahren bald noch schneller erkannt werden.

Simband: Samsungs Hardware-Plattform für die Vermessung der Gesundheit

Samsung hat anlässlich der Präsentation nicht nur eine Gesundheits-Plattform vorgestellt, sondern auch die dazu passende Hardware. Beim sogenannten Simband handelt es sich um ein Gerät, das am Handgelenk getragen werden kann. Auf der Innenseite dieses Armbands können austauschbare Gesundheits-Sensoren verschiedenster Hersteller angebracht werden. Samsung hat sich dabei für eine offene Plattform entschieden. Interessierte Hardware-Entwickler erhalten Zugriff auf die technischen Daten des Simband und können darauf aufbauend die passenden Sensoren entwickeln. Diese Sensoren können separat erworben werden. Anschliessend lassen sie sich mit dem Simband verbinden.

Werbevideo für das Simband von Samsung

Für die Präsentation des Simband hat Samsung Sensoren des Unternehmens IMEC eingebaut. Diese Sensoren sind in der Lage, die Bewegungen, die Aktivität des Herzens sowie die Temperatur der Haut zu messen.

Beim Simband können nicht nur die Sensoren, sondern auch die Batterien ausgetauscht werden. Die wechselbare Shuttle-Batterie lässt sich über Nacht mit dem Simband verbinden und lädt dabei das Gerät. So soll das Simband rund um die Uhr getragen werden können.

Stellt Apple zur WWDC eigene Gesundheits-Plattform vor?

Bereits seit längerem gibt es Spekulationen über einen Einstieg von Apple in den Gesundheits-Markt. Apple plant angeblich die Schaffung einer Gesundheits-Plattform, in welcher die Daten der verschiedenen Health-Gadgets gespeichert werden können. Die Plattform soll den Namen Healthbook tragen und visuell im Stil von Passbook gestaltet sein.

Fitness- und Gesundheits-Gadgets sind im Moment ein grosser Trend in der IT-Branche. Es ist daher nicht verwunderlich, dass auch die grossen Marktteilnehmer in diesem Segment Fuss fassen wollen. Bislang sind die grossen IT-Konzerne in diesem Markt noch kaum präsent.

Kategorie: Entwicklung
Tags: Apple, Batterie, Cloud, Fitness, Gesundheit, Hardware, Healthbook, iOS, iOS 8, iWatch, SAMI, Samsung, Simband, Technologie, WWDC 2014

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