Die neuesten Details zur Apple Vision Pro

Seit der Ankündigung des US-Marktstarts der Apple Vision Pro für den 2. Februar sind verschiedene neue Details zum kommenden neuen Apple-Gerät bekannt geworden. Eine Übersicht.

Stefan Rechsteiner

Lieferumfang der Apple Vision Pro

Neben der eigentlichen Apple Vision Pro, den zugehörigen «Light Seal» und zwei «Light Seal Cushions» sowie dem «Battery Pack» ist in der Box des neuen Apple-Produktes auch das bereits im Juni gezeigte Kopfband «Solo Knit Band» zu finden – und auch ein «Dual Loop Band». Um den tragenden Personen «zwei Optionen für die für sie beste Passform» zu bieten. Weiter umfasst die Box ein «Cover for Front Glass», ein «Polishing Cloth» sowie ein USB-C-Netzteil und -Ladekabel. Wer benötigt, erhält für einen Aufpreis von 99 resp. 149 US-Dollar auch Korrektur-Gläser von ZEISS.

Längere Batterielaufzeit für Filme

Zusammen mit der Ankündigung der kommenden Markteinführung hat Apple auch bekannt gegeben, dass die externe Batterie («Battery Pack») beim Schauen von 2D-Videos bis zu 2.5 Stunden Laufzeit biete. Für den «Normalgebrauch» halte der Akku gemäss Apple «bis zu zwei Stunden» – was auch der Zahl entspricht, die Apple seit dem Juni kommuniziert hatte.

Demos im Apple Retail Store

Mit dem US-Verkaufsstart am 2. Februar wird Apple auch beginnen, Demos der Apple Vision Pro für Interessierte anzubieten. Wer sich die Brille anschauen möchte, kann dies an halbstündigen Terminen geführt durch einen geschulten Apple-Mitarbeitenden in US-Apple-Stores machen.

Weitere Hardware-Spezifikationen der Apple Vision Pro

Gemäss Angaben in der neuesten Xcode-Version dürfte die Apple Vision Pro mit 16 GB RAM ausgerüstet sein – das ist beispielsweise doppelt so viel Arbeitsspeicher wie in den iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max.

Standardmässig soll die Brille ausserdem 256 GB Speicherplatz haben. Angeblich soll der Speicherplatz beim Kauf optional auch auf bis zu 1 TB erweitert werden können.

Der von Apple bisher kommunizierte Kaufpreis von 3499 US-Dollar dürfte entsprechend nur der Startpunkt sein.

Beim verbauten «M2» soll es sich derweil um die Top-Variante mit 10 CPU- und 8 GPU-Kernen handeln – also dem gleichen Chip wie im aktuellen MacBook Air und Mac mini.

Übrigens funkt die Apple Vision Pro nicht mit dem neuen Wi-Fi 6E (mit 6-GHz-Band), sondern noch mit Wi-Fi 6.

Erste Erfahrungen

Dieser Tage durften erneut eine Handvoll US-Journalisten beim Mac-Hersteller die Apple Vision Pro ausprobieren – nach der WWDC und zwei Demos im Spätherbst resp. Anfang Winter ist dies bereits die vierte solche Runde. Erstmals durften die Testenden auch ein Foto mit aufgesetzter Apple Vision Pro machen. Einige berichten von einem auf die Dauer eher schweren Gerät. Und neben anderen Funktionen konnten sie auch die virtuelle Tastatur von visionOS ausprobieren – diese mag derweil nicht alle gleich zu überzeugen. Auch wenn die Tastatur nicht bei allen gut angekommen ist: In visionOS können auch durch Diktieren oder das Verbinden externer Tastaturen Texte verfasst werden. Das umfasst nicht nur Bluetooth-Tastaturen, sondern auch – ähnlich Text-Eingaben auf Apple TV – das automatisch erkannte persönliche iPhone oder iPad. Umfangreichere Erfahrungsberichte gibt es bei Engadget oder The Verge.

Internationaler Verkaufsstart noch vor Juni?

Gemäss Analyst Ming-Chi Kuo plant die iPhone-Company noch vor der diesjährigen WWDC (wohl wieder im Juni) die Apple Vision Pro auch ausserhalb der USA in den Verkauf zu bringen. Welche Länder genau zur ersten Expansions-Welle gehören, weiss indes auch Kuo nicht so genau. In der Gerüchteküche wird jedoch um das Vereinigte Königreich, Kanada und China spekuliert. Apple selbst hatte vergangenen Juni angekündigt, die Apple Vision Pro werde nach dem Start in den USA «Im Verlaufe des Jahres 2024» international verfügbar gemacht.

Vorbestellungen nur mit Gesichts-Scan

Wer morgen Freitag eine Apple Vision Pro vorbestellen möchte, muss dies mit einem iPhone oder iPad machen. Für den Bestellprozess der Brille wird ein Gerät mit FaceID benötigt. Während des Prozesses wird mit dem iPhone oder iPad das Gesicht gescannt, damit Apple die zur jeweiligen Gesichtsform am besten passenden «Light Seal» und «Light Seal Cushions» in die Box legen kann – angeblich gibt es mehr als ein Dutzend Varianten davon.

FCC-Zulassung erhalten

Am Dienstag erhielt Apple dann auch noch rechtzeitig für den kommenden Verkaufsstart die Zulassung durch die US-Kommunikationskommission «FCC».

Apple Vision App-Store gestartet

Ebenfalls am Dienstag ging der App-Store zur Apple Vision an den Start.

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