Entwickelt Apple bald in China?

Aufgrund des immer härteren Wettbewerbs sowie dem immer grösseren Innovationshunger der Konsumenten müssen die weltweit tätigen IT-Konzerne immer mehr Geld und Ressourcen in die Forschung investieren.

BrightWire berichtet nun unter Berufung auf ungenannte chinesische Quellen, dass Apples CEO Tim Cook während seines Chinaaufenthaltes mit Pekings Bürgermeister Wang Anshun über den Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums diskutiert haben soll. Damit würde Apple die eigene Präsenz in China deutlich stärken. Welchen Forschungsschwerpunkt Apple in diesem Forschungszentrum setzten könnte, wurde allerdings nicht genannt.

Cook soll ausserdem Andeutungen gemacht haben, dass ein Teil der Serverinfrastruktur für den App Store und iTunes nach China verlegt werden soll. Mit dieser Massnahme soll die Geschwindigkeit der beiden Apple-Dienste für chinesische Nutzer erhöht werden. Gemäss IT-Insidern könnte ein chinesisches Apple-Datencenter entweder im Nordwesten von Peking oder in der inneren Mongolei entstehen. Schon seit einiger Zeit gibt es allerdings Gerüchte, dass Apple in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hong Kong ein Datencenter bauen will.

Tim Cook besucht Anfang Januar während einigen Tagen mit anderen Apple-Managern China. Dabei machte der Apple CEO klar, dass Apple in naher Zukunft mehr als 25 Apple Stores in China und Hong Kong betreiben will. Cook will sich zudem dafür einsetzen, dass die Zulassungsverfahren in China beschleunigt werden. Der Launch der neusten Apple-Produkte soll damit in China zukünftig schneller über die Bühne gehen.
Apple versucht seit einigen Jahren, die Forschung zu internationalisieren. So wurden beispielsweise durch den Zukauf von Anobit im letzten Jahr Forschungskapazitäten in Israel ausgebaut.

Von Patrick Bieri
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3 Kommentare

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Kommentar von Patrick Bieri

@FiveO: dass bald eine der Mac-Linien in den USA gebaut wird, ist keinesfalls komisch. Die Produktionsverlagerung zurück in die USA scheint betriebswirtschaftlich Sinn zu machen. Der Anteil der Handarbeit (welcher zur Produktionsverlagerung nach Asien geführt hat) wird immer kleiner. Ausserdem sinken in den USA die Energiekosten.

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