iPhone-Sortiment: Preise erhöht, iPhone 16 Plus und iPhone-17-Pro-Modelle gestrichen
Mit der Vorstellung von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max verschwinden erwartungsgemäss das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max aus dem Angebot, neu gestrichen ist auch das iPhone 16 Plus. Gleichzeitig werden die vier verbliebenen Modelle teurer – hierzulande kosten iPhone 16, iPhone 17, iPhone 17e und iPhone Air je 100 Franken mehr als bisher.
Nach der September-Keynote räumt Apple jeweils auch im iPhone-Sortiment auf: Einige Modelle der Vorgänger-Generation werden eingestellt, andere bleiben als kostengünstiger Modellreihen-Einstieg weiterhin im Angebot. An der gestrigen Keynote gab es zwar neben dem im Oktober kommenden «iPhone Duo» ausschliesslich neue Pro-Modelle zu sehen – das «normale» iPhone 18 und womöglich eine zweite Generation des iPhone Air sollen erst im Frühjahr 2027 folgen –, in der vergangenen Nacht hat Apple aber das ganze iPhone-Sortiment angepasst, zumindest preislich.
Die letztjährigen und weiterhin aktuellen iPhone 17, iPhone 17e und iPhone Air sowie das vorletztjährige iPhone 16 bleiben im Sortiment, werden wegen der stark gestiegenen Speicher-Kosten aber teurer: In der jeweiligen Einstiegs-Konfiguration sind es je 100 Franken resp. 100 US-Dollar mehr. Im Euro-Raum beträgt der Aufschlag 150 Euro – mit Ausnahme des iPhone Air, das dort nur 100 Euro zulegt. Das iPhone 16 Plus hat Apple jetzt ganz aus dem Sortiment gestrichen.
Das iPhone 17e kostet neu 699 Schweizer Franken resp. 849 Euro oder 699 US-Dollar, das iPhone 16 799 Franken resp. 999 Euro oder 799 US-Dollar, das iPhone 17 899 Franken resp. 1099 Euro oder 899 US-Dollar und das iPhone Air 1099 Franken resp. 1299 Euro oder 1099 US-Dollar.
Wie gewöhnlich nimmt Apple die bisherigen Pro-Modelle mit der Veröffentlichung einer neuen Generation ganz aus dem Sortiment. Sowohl das iPhone 17 Pro als auch das iPhone 17 Pro Max sind ab sofort nicht mehr bei Apple erhältlich – auch heuer gibt es keine Ausnahme von dieser Regel.
Auch die neu vorgestellten iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max kosten gegenüber den 17-Pro-Modellen des vergangenen Jahres je 100 Franken resp. 150 Euro oder 100 US-Dollar mehr. Bei der grossen Welle an Apple-Preiserhöhungen im Juni waren die iPhone-Modelle noch ausgenommen geblieben; ebenfalls unangetastet blieben damals die Preise von AirPods und Apple Watch – die neu vorgestellten Uhren kosten gleich viel wie ihre Vorgängermodelle, während die AirPods günstiger geworden sind.
Grosser Speicher noch teurer
Wer eine grosse Speicherausstattung wählt – mit einem oder zwei Terabyte –, zahlt deutlich mehr als die 100 Franken resp. 150 Euro oder 100 US-Dollar Aufschlag: Beim iPhone Air kostet das Upgrade auf 1 TB neu 300 Franken resp. 350 Euro oder 300 US-Dollar mehr als vor der Preisanpassung; und das iPhone 18 Pro mit 1 TB ist 300 Franken resp. 400 Euro oder 300 US-Dollar teurer, als es das iPhone 17 Pro mit gleicher Speicherausstattung war.
Am stärksten fällt der Aufschlag beim iPhone 18 Pro Max mit 2 TB aus: 500 Franken resp. 650 Euro oder 500 US-Dollar mehr als beim entsprechenden Vorgänger-Modell. Beim iPhone 18 Pro lässt sich dieser Vergleich nicht ziehen – 2 TB gibt es hier erstmals; die Konfiguration kostet 2399 Franken resp. 2949 Euro oder 2399 US-Dollar.
Angekündigt hatten sich die höheren Preise schon länger: Seit Monaten steigen die Kosten für Arbeitsspeicher- und Flash-Chips markant. Bei den meisten Apple-Produkten hatte es im Juni bereits eine umfangreiche Preis-Anhebung gegeben.
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