Neue Details zu Nutzungslimits bei Apple Intelligence
Apple hat ein neues Support-Dokument publiziert, das die angekündigten Nutzungslimits der neuen Apple-Intelligence-Generation etwas konkreter macht. Betroffen sind Funktionen, die auf Server-Modelle angewiesen sind – von «Siri AI» über die neuen Bild-Bearbeitungs-Werkzeuge bis zu Dritt-Apps. Konkrete Kontingente und ein Einführungs-Datum der Limits nennt der Mac-Hersteller weiterhin nicht; fest steht einzig, dass erweiterter Zugang etwas kosten wird.
Zeitgleich mit dem Apple-Event vom gestrigen Abend hat Apple ein neues Support-Dokument veröffentlicht, das die angekündigten Nutzungslimits der neuen Apple-Intelligence-Generation etwas konkreter macht. Dass einzelne Funktionen limitiert werden, weil sie auf Server-Modelle angewiesen sind, hatte der Mac-Hersteller bereits an der «WWDC26» und dann nochmals an der gestrigen September-Keynote erwähnt; im Juli stellte Apple Aussicht, intensive KI-Nutzung an kostenpflichtige «iCloud+»-Upgrades zu koppeln.
Betroffen sind dem Dokument zufolge «Siri AI», die Bild-Bearbeitungs-Werkzeuge «Clean Up», «Extend» und «Spatial Reframing», die «Image Playground»-Funktionalitäten, die Modelle «AFM 3 Cloud» und «AFM 3 Cloud Pro» in «Shortcuts (Kurzbefehle)» sowie Dritt-Apps, welche die «Apple Foundation Models» (AFM) über «Private Cloud Compute» nutzen. Wie Apple schreibt, sei diese Aufzählung nicht abschliessend – die Limits sollen «in Zukunft» auch bei weiteren Funktionen greifen.
Ein konkretes Datum für die Einführung der Limits nennt der iPhone-Konzern nicht, ebenso wenig konkrete Kontingente: Die Limits sollen je nach Funktion, Komplexität der Anfrage, Systemauslastung und weiteren Faktoren unterschiedlich ausfallen. Den Ausschlag dürfte die Lancierung der neuen Apple-Intelligence-Generation zusammen mit den neuen OS-Generationen per 14. September geben.
Wie es im Support-Dokument weiter heisst, soll, wer ein Limit erreicht, die entsprechende Funktion nach einer Wartefrist wieder nutzen können. Und: ein «erweiterter Zugang zu solchen Funktionen» soll «gegen eine Gebühr verfügbar sein».
Konkrete Zahlen liefert das Support-Dokument einzig bei den kommenden Apple-Intelligence-Funktionen der «Home»-App: Zusammenfassungen von Security-Videos etwa stehen je nach «iCloud+»-Abo für eine begrenzte Anzahl Kameras zur Verfügung – für eine Kamera beim 2-TB-Abo, für zwei Kameras beim 6-TB-Abo und für fünf Kameras beim 12-TB-Abo. Auch diese Werte könnten sich mit der Zeit ändern, hält Apple weiter fest.
Die Nutzung von Apple Intelligence und Siri AI untersteht derweil jederzeit den Nutzungsbedingungen für Apple Intelligence. Wie 9to5Mac festhält, regeln diese unter anderem auch «Unreasonable Use (unangemessene Nutzung)»: Übermässige, missbräuchliche, automatisierte, betrügerische oder illegale Nutzung könne eingeschränkt, gedrosselt oder gesperrt werden. Apple behält sich zudem vor, Verstösse zu untersuchen und den Zugang zu den KI-Funktionen zu beenden. Mit der kommenden Lancierung der neuen AI-Generation könnten indes auch überarbeitete Nutzungsbedingungen eingeführt werden.
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