Patent-Lizenzabkommen zwischen Apple und Qualcomm verlängert
Der US-Chiphersteller Qualcomm hat am 24. September in einer kurzen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass das globale Patent-Lizenzabkommen mit Apple erneuert worden ist. Die neue Vereinbarung trete per 1. April 2027 in Kraft. Zur Laufzeit oder zu finanziellen Konditionen machte das Unternehmen keine Angaben.
Derzeit läuft noch das Abkommen aus dem April 2019, mit dem die beiden Konzerne ihren gut zweijährigen, weltweit ausgetragenen Patentstreit beilegten. Vereinbart wurde damals eine sechsjährige Lizenz ab 1. April 2019 mit Option auf zwei weitere Jahre, die Apple eingelöst hat – das bisherige Abkommen läuft somit Ende März 2027 aus.
Wie viel Apple pro Gerät an Qualcomm bezahlt, ist nicht öffentlich; Schätzungen aus dem Jahr 2019 gehen von 8 bis 9 US-Dollar pro Gerät aus.
Das Patentabkommen ist unabhängig vom Liefervertrag für Modems, der gemäss MacRumors iPhone-Lancierungen bis 2026 abdeckt. Apple setzt immer stärker auf die eigenen Modem-Chips «C1», «C1X» und «C2»: In der neuen iPhone-18-Pro-Generation steckt nur noch in der US-Version des iPhone 18 Pro Max ein Qualcomm-Modem. Das iPhone 18 Pro und das «iPhone Duo» sind weltweit mit dem «C2» ausgestattet, ebenso das iPhone 18 Pro Max ausserhalb der USA. Auf die Mobilfunk-Patente von Qualcomm dürfte der iPhone-Konzern auch mit eigenen Modems weiterhin angewiesen sein.
Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am
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