Apple zeigt neuen Super-Chip «M5 Ultra»
Etwas überraschend hat Apple gestern Abend neue Chips vorgestellt und passend dazu den Mac Studio und den Mac mini aktualisiert. Neben der Einführung einer neuen «M6»-Generation hat Apple auch einen neuen «M5 Ultra» lanciert.
Der neue leistungsstärkste Apple-Chip basiert auf einer neuen Quad-Die-Architektur von Apple, ermöglicht durch die «nächste Generation» von Apples bekannter «UltraFusion»-Technologie. Der «M5 Ultra» besteht also aus zwei dank UltraFusion zusammengefügten Dual-Die-M5-Max-Chips – mit einer Bandbreite zwischen den Chips von über 4.4 TB/s und einer Anschlussdichte, die um mehr als das 6-fache gestiegen sein soll. Der Chip hat eine CPU mit bis zu 36 Kernen, eine GPU mit bis zu 80 Kernen und gemeinsamen Arbeitsspeicher von bis zu 512 GB und weist dabei eine beeindruckende Speicherbandbreite von 1.2 TB/s aus – 50 Prozent mehr als noch beim Vorgänger «M3 Ultra».
Die bis zu 36-kernige CPU besteht aus 12 «Super Cores» und 24 Performance-Kernen, die gemäss Apple eine «bis zu 1.25-mal höhere Singlethread-Performance und eine bis zu 1.3-mal höhere Multithread-Performance» liefere als der «M3 Ultra». Die GPU verfügt für jeden der bis zu 80 Kerne über Neural Accelerators. Gegenüber dem «M3 Ultra» resultiere so eine «bis zu 4.7-mal höhere GPU-Spitzenrechenleistung für KI», so Apple. Gegenüber dem «M1 Ultra» sei es sogar eine «mehr als 6-fache KI-Spitzenleistung».
Weiter informiert Apple, dass die GPU mit dem neuesten Apple eigenen Shader-Kern mit dynamischem Caching «der zweiten Generation» sowie mit Hardware-beschleunigtem Mesh Shading und Raytracing «der dritten Generation» ausgerüstet sei; das sorge für eine «bis zu 40 Prozent schnellere Grafikperformance» als beim «M3 Ultra».
Weiter hat Apple in den «M5 Ultra» eine noch leistungsfähigere Media Engine integriert – für dediziertes Hardware-basiertes H.264 und HEVC, Hardware-beschleunigtes AV1-Decodieren und jede der vier Engines kann auch zum Codieren und Decodieren von ProRes genutzt werden.
Zu alledem verfügt der «M5 Ultra» über eine 32‑Core-Neural-Engine (NPU) für das energieeffiziente und lokale Ausführen von komplexen KI-Aufgaben und Apple-Intelligence-Features.
Dank all dieser Technologien sollen diese SoC gemäss Apple «aussergewöhnliche Rechenleistung mit branchenführender Energieeffizienz» aufweisen. Apple umschreibt den neuen Chip weiter als das «ultimative Powerpaket für Pro- und KI-Workloads» und positioniert ihn genau dort: «Für ultimative Desktop-Performance» und das Ausführen von riesigen lokalen Frontier-KI-Modellen «und für alles andere» – von Musik-Produktion, 8K-Video-Schnitt und Foto-Bearbeitung über 3D-Renderings mit komplexen visuellen Effekten bis zu wissenschaftlichen Analysen.
Der neue «M5 Ultra» kann ab sofort im aktualisierten «Mac Studio» konfiguriert werden.
Ab CHF 5.– im Monat
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