Weitere Details zu Apples neuen Produkten
Spannendes zu den neuen M5-Chipsets, zum «MacBook Neo» und zu den neuen Studio-Display.
Publireportage für CHF 420.– Werbung auf macprime
Inhaltsverzeichnis
14-Zoll MacBook Pro mit «M5» unverändert
M5-Chips: Apples neue CPU-Core-Namen
M5-Chips: Mehr zur neuen «Fusion Architecture»
MacBook Neo meldet, wenn externer Bildschirm am falschen USB-C-Anschluss hängt
«Studio Display» und «Studio Display XDR» haben unterschiedliche Chips
Intel-Mac nicht mit neuen Studio-Displays kompatibel
14-Zoll MacBook Pro mit «M5» unverändert
Mit der Aktualisierung der 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit «M5 Pro» und «M5 Max»-Chips hat Apple die bereits im vergangenen Herbst eingeführten 14-Zoll-Modelle mit dem «M5»-Chip nicht aktualisiert. Das ist deshalb wichtig anzumerken, weil in den letzte Woche gezeigten neuen MacBook-Pro-Modellen Apples Netzwerk-Chip «N1» verbaut wurde – beim M5-14-Zöller war dies noch nicht der Fall. Das ergibt, dass sich die M5 und M5-Pro/-Max nicht nur in der Computing- und Grafik-Leistung unterscheiden, sondern auch im Hinblick auf Funk-Technologien. Das 14-Zoll MacBook Pro mit «M5» funkt entsprechend noch mit Wi-Fi 6E (802.11ax) und Bluetooth 5.3 – und nicht wie die neuen Modelle mit M5 Pro und M5 Max mit Wi-Fi 7 (802.11be), Bluetooth 6 (und theoretisch eigentlich auch Thread).
M5-Chips: Apples neue CPU-Core-Namen
Mit der Einführung der neuen «M5 Pro» und «M5 Max» hat Apple die CPU-Core-Bezeichnungen umgestellt.
Bisher war die Aufteilung einfach: Jeder Apple-Silicon-Chip hatte sogenannte «Efficiency Cores», die für Alltagsaufgaben gedacht sind und einen Fokus auf energiesparsames Arbeiten haben; und sogenannte «Performance Cores», die für anspruchsvolle Aufgaben ausgelegt waren. Mit dem M5 Pro und M5 Max gibt es jetzt aber plötzlich drei Kategorien: sogenannte «Super Cores» und – augenscheinlich wie gehabt – «Performance Cores» und «Efficiency Cores».
Neu nennt Apple die bisherigen «Performance Cores» bei den M5-Chipsets «Super Cores». Gleichzeitig gibt es in der CPU des M5 Pro und des M5 Max neue «Performance Cores». Sie basieren auf dem Super-Core-Design, sind aber auf energieeffiziente Multi-Threading-Performance ausgelegt. Sie sind quasi zwischen den früheren «Efficiency Cores» und «Performance Cores» angesiedelt. Gleichzeitig hält Apple die Bezeichnung «Efficiency Cores» dem regulären «M5» vor.
Kritiker sehen darin vor allem ein Marketingmanöver des Mac-Herstellers; Apple wiederum dürfte damit wohl stärker betonen wollen, wie schnell die Hochleistungskerne der Apple Silicon sind – und dass bei den «Efficiency Cores» weniger ein nicht-verhebender Vergleich mit Intels «E»-Cores gemacht wird.
Die neue Benennung gilt für die ganze «M5»-Generation – also auch für die im vergangenen Herbst eingeführten «M5»-Chips im 14-Zoll MacBook Pro, im iPad Pro und in der Apple Vision Pro. Die Umbenennung in «Super Cores» passiert auf dem 14-Zoll M5-MBP übrigens mit dem letzte Woche veröffentlichten macOS 26.3.1.
M5-Chips: Mehr zur neuen «Fusion Architecture»
Beim «M5 Pro» und «M5 Max» hat Apple zudem nicht einfach den Basis-«M5» hochskaliert, wie bei den bisherigen M-Chipsets – das Chip-Design wurde von Apple grundlegend neu aufgebaut.
Bisher basierten Pro und Max auf einem einzigen Die. Beim M5 Pro und M5 Max bestehen die Chips erstmals aus zwei separaten Dies, die über Apples neue «Fusion Architecture» miteinander verbunden sind. Eine ähnliche Vorgehensweise verwendete Apple bisher bei den «Ultra»-Chips – dort wurden zwei «Max»-Chips zusammengebracht. Apple bringt diese «Fusion» nun eine Stufe tiefer.
Der entscheidende Punkt: Das CPU-Die ist bei M5 Pro und M5 Max identisch – beide bauen auf derselben 18-Core-CPU auf. Der Unterschied liegt ausschliesslich im darauf-gesetzten GPU-Die: Gegenüber dem M5 Pro (20 GPU-Cores) verdoppelt diese der M5 Max (40 GPU-Cores), und auch die Speicher-Bandbreite wird verdoppelt (von 307 auf 614 GB/s).
Dieses neue Fusion-Konzept ermöglicht es Apple, auf Wafer-Ebene flexibler und kostengünstiger zu produzieren: Ein universelles CPU-Die, kombiniert mit GPU-Dies in zwei Grössen.
MacBook Neo meldet, wenn externer Bildschirm am falschen USB-C-Anschluss hängt
Das neue «MacBook Neo» verfügt über zwei USB-C-Steckplätze. Aufgrund der Expansion-Limitierung des «A18 Pro» sind die beiden Anschlüsse aber nicht gleich potent: Der hintere/linke Anschluss ist USB 3 mit einer Transferrate bis zu 10 Gb/s, während der vordere/rechte Anschluss auf USB 2 limitiert ist (also bis 480 Mb/s). An beiden Steckplätzen kann das Gerät aufgeladen werden. Aber damit beispielsweise ein externer Bildschirm an Neo genutzt werden kann, muss dieser zwingend am USB-3-Steckplatz hängen. Nur beim USB-3-Steckplatz steht die für ein Bildschirm notwendige Datenrate und DisplayPort zur Verfügung. Wie John Gruber von «Daring Fireball» von Apple erfahren hat, meldet sich macOS auf dem MacBook Neo, wenn ein entsprechendes Gerät an der falschen Büchse angesteckt wurde.
«Studio Display» und «Studio Display XDR» haben unterschiedliche Chips
Wie der von Apple für die neuen Studio-Displays veröffentlichten Firmwares zu entnehmen ist, sind die beiden neuen Bildschirme von Apple mit unterschiedlichen Chips ausgestattet. Im aktualisierten «Studio Display» ist demnach ein «A19»-Chip und im neuen «Studio Display XDR» ein «A19 Pro»-Chip verbaut.
Intel-Mac nicht mit neuen Studio-Displays kompatibel
Der genaue Grund dafür ist bisher nicht bekannt, aber wie Apple auf den Tech-Specs-Seiten der neuen Bildschirme informiert, ist das aktualisierte «Studio Display» und das neue «Studio Display XDR» nicht mit Intel-betriebenen Mac-Modellen kompatibel.
Gönner-AboAb CHF 5.– im Monat
👉🏼 Wir benötigen deine Unterstützung! Unterstütze macprime mit einem freiwilligen Gönner-Abo und mache die Zukunft unseres unabhängigen Apple-Mediums aus der Schweiz mit möglich.
Kommentare
Anmelden um neue Kommentare zu verfassen
Allegra Leser! Nur angemeldete Nutzer können bei diesem Inhalt Kommentare hinterlassen. Jetzt kostenlos registrieren oder mit bestehendem Benutzerprofil anmelden.