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Impressionen von der Apple-Store-Eröffnung Zürich Rennweg

6 Kommentare — Veröffentlicht am Samstag, 31. August 2019, um 11:34 Uhr von Stefan Rechsteiner

Am heutigen Samstag-Morgen hat Apple am Rennweg in Zürich seinen neuen Schweizer Flagship-Store eröffnet. Der Store öffnete anders als erwartet nicht um 10 Uhr, sondern bereits wenige Minuten vor 9 Uhr seine Tore. Unter tosendem Applaus wurden die ersten etwa 40 Besucher, die zu diesem Zeitpunkt bereits vor dem Store warteten, hereingelassen.

Der 2008 an der Bahnhofstrasse eröffnete erste richtige Apple Store Kontinentaleuropas hatte diesen Donnerstag seinen letzten Tag – an der prominenten Adresse prangt seither das Apple-Logo nur noch auf dem zugeklebten Schaufenster: «Wir sind noch da. Nur ein paar Schritte weiter.»

Der neue «Apple Rennweg» befindet sich im über 750-jahre alten Geschäftshaus, in welchem bis vor wenigen Jahren noch das traditionsreiche Spielwarengeschäft «Franz Carl Weber» eingemietet war. Neu sind im Verbindungshaus zwischen der Bahnhofstrasse (62) und dem Rennweg (43) zwei Geschäfte angesiedelt. Zur Bahnhofstrasse hin wird demnächst Hyundai seine Luxus-Automarke «Genesis» präsentieren, hinten am Rennweg ist neu Apple Mieter.

Der Store begrüsst die Kunden auf Erdgeschoss-Höhe mit einem grosszügigen Eingangsbereich, bei welchem es gleich zum Start sechs Stuffen zu überwinden gilt. Ein Aufzug ist ebenfalls vorhanden. Danach präsentiert Apple auf sechs Tischen in zwei Reihen seine aktuellsten Consumer-Produkte – von den iPhone über Apple Watch und iPad bis zu den MacBook-Modellen. An den Wänden ist das ganze iPhone-Hüllen-Sortiment, die Beats-Kopfhörer und diverses anderes Zubehör ausgestellt.

Über eine Treppe ganz links gelangt man in das Obergeschoss, auf welchem man auf 12 Tischen und an Regalen an den Wänden das ganze Apple-Sortiment und weiteres Zubehör findet. Auch gibt es Tische für «Today at Apple»-Sessions und sonstige Service-Anliegen.

Der neue Store ist mit über 1000 Quadratmetern Verkaufsfälche mehr als doppelt so gross wie der bisherige an der Bahnhofstrasse (400 Quadratmeter).

Am Rennweg setzt Apple auffällig stark auf das Material Holz. Anders als in anderen Apple-Stores rund um den Globus hat Apple in Zürich auch einen Holzboden. Das verleiht dem Store eine gemütliche Atmosphäre. Im Obergeschoss gelangt dank einer Öffnung in der Decke Tageslicht in den Store. Sowohl gegen den Rennweg wie auch gegen die Bahnhofstrasse hin reicht der Store im Obergeschoss nicht bis zu den Fassaden bzw. Fenster. An diesen Orten befinden sich die Reparatur-Werkstatt und Pausenräume und andere Einrichtungen für die Store-Angestellten.

Weitere Impressionen in unserer Bildergalerie.

Bildergalerie

Bild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple RennwegBild: Apple Rennweg

Kategorie: Apple
Tags: Apple, Apple Store, Apple Store Zürich Bahnhofstrasse, Apple Store Zürich Rennweg, Schweiz, Zurich

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6 Kommentare

Kommentar von Gaia (#30173)

Ja, das ging wirklich sehr schnell und riecht nur nach Schnellschuss. Keine Genius-Bar, keine Apple Store typische (Steve Jobs)- Treppe! Vielleicht ist der Laden grösser, wirkt aber kleiner und beengend. Die Luft war im Apple Store unten nie wirklich gut aber am Rennweg oben war es doch heftig stickig. Es ist zudem nicht barrierefrei: grad so rein mit dem Kinderwagen oder dem Rollstuhl geht nicht, man muss da erst in den Lift. Alles in allem ein Schnellschuss, der nie die Eleganz und die Grosszügigkeit des ersten Apple Stores hat. Ich bin enttäuscht. Und ich hoffe sehr, dass es nur ein Provisorium bleibt.

Kommentar von Stefan Rechsteiner (#30174)

@Gaia: Naja, «Schnellschuss» … wir wissen ja nicht wie lange Apple schon an der Rennweg-Location gearbeitet hat. Die haben den neuen Standort ja für einmal sehr gut unter Verschluss halten können. Als es Mitte August auf einmal hiess, der Bahnhofstrassen-Store ziehe um, wurden ja alle ziemlich überrascht. Das es früher oder später soweit sein wird, war ja klar (siehe unseren Artikel vom Januar). Aber ich verstehe schon was du damit meinst – bin gespannt, wie es im Store so ist, wenn es z.B. Dezember ist. Draussen kalt, nass und dunkel … und der Store überfüllt mit Leuten im Vorweihnachts-Stress.
Ob Provisorium oder nicht – das ist die grosse Frage. Falls es eines sein sollte, dürfte es aber wohl kein «normales» Provisorium sein … Apple wird da wohl noch länger drin sein. … mal schauen wie es sich entwickelt.

Kommentar von Gaia (#30175)

@Stefan:
Oh das könnte man falsch verstanden haben: ich hoffe, dass es nur ein Provisorium ist. Es schaut nicht aus wie ein Provisorium aber ich denke, es wird Apple nicht gerecht. Mir ist schon klar, dass man entsprechende Räumlichkeiten erst finden muss. Nicht zuletzt darum hab ich mich immer über den kleinen und feinen Store an der Bahnhofstrasse gefreut. Er war zwar nicht sooooooo gross, aber er vermittelte Grosszügigkeit in seiner ganzen Konzeption. Und wenn man gerne auch im Ausland immer wieder Apple Stores besucht, hatte man immer auch das Gefühl, dass der Store in Zürich auf einer Linie mit den anderen Stores ist.
Nun das Gefühl hatte ich beim Store am Rennweg nicht.
Für mich passt es nicht zur Apple-DNA, dass man nicht ebenerdig in die Verkaufsfläche kommt. Junge Familien und Menschen mit Gehbehinderungen werden sofort auf ihre „Behinderung“ zurückgeworfen und müssen erst mal den Lift nehmen wo andere einfach reinlaufen und sich sogleich die Produkte anschauen können. Allein das schafft eine völlig unnötige Zweiteilung der Kundinnen und Kunden. Dieses Argument, die fehlende Apple-Treppe und die fehlende Genius-Bar verleitete mich, den Begriff Provisorium zu benutzen. Und immer noch hoffe ich, dass es sich dabei um ein solches handelt.

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