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Apples Prognose für Q1 2024: Mac besser, Wearables schlechter

Verschiedene positive Zeichen wie gute Zahlen aus den iPhone-Verkäufen und ein Q4-Rekord-Gewinn konnten die Wall Street vergangene Woche nicht vollends davon überzeugen, dass sich Apple auf einem guten Weg befindet. Nach der Bekanntgabe der jüngsten Geschäftsergebnisse sackte der Aktienkurs von Apple am Freitag zwischenzeitlich um über 3 Prozent ab. Erst gestern, mit der neuen Handelswoche, konnte sich der Kurs wieder erholen – mit dafür verantwortlich dürfte unter anderem auch sein, dass Apple-CEO Tim Cook und CFO Luca Maestri anlässlich der Geschäftszahlen-Telefonkonferenz reichlich Optimismus streuten.

Dass etwa das Mac-Geschäft im vergangenen Quartal um über ein Drittel schrumpfte, sei vorwiegend den schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen und den Release-Zyklen geschuldet. Vor einem Jahr gab es im Q4 mehr Mac-Verkäufe, weil im Frühlingsquartal davor Lieferengpässe herrschten – eine Situation, mit welcher Apple in diesem Jahr ohne selbigen Voraussetzungen nicht mithalten konnte. Maestri betonte, das Wachstumsminus von 34 Prozent bei den Mac-Umsätzen solle entsprechend nicht als Schwäche für den Mac angesehen werden. Der Apple-CFO erwartet vielmehr für das nun laufende Quartal bessere Zahlen aus der Mac-Sparte – nicht zuletzt auch, weil das Unternehmen dieser Tage die ersten neuen «M3»-Mac in den Handel bringt.

Gleichzeitig warnen die beiden aber bei der «Wearables»-Sparte vor einem möglichen Wachstumsminus im laufenden Quartal. Diese Sparte (offiziell «Wearables, Home and Accessoires») bündelt die Apple Watch mit den «Apple TV»-Settop-Boxen, die Displays, die «Beats»-Produkte und sonstiges von Apple herausgebrachtes Zubehör.

Auf das laufende Quartal blicken die beiden zuversichtlich und rechnen mit ähnlichen Zahlen wie vor einem Jahr – dies, obwohl das inzwischen laufende Geschäftsquartal eine Woche kürzer sein wird als das Q1 2023. Die positive Entwicklung sei indes abhängig davon, dass sich die wirtschaftliche Situation nicht weiter verschlimmert. Schlussendlich hätte Apple währungsbereinigt auch im vergangenen Quartal ein Umsatz-Plus im Vergleich zum Vorjahr ausweisen können. Die Weltwirtschaft spielt also weiterhin eine grosse Rolle darin, ob bei Apple bei der Schlussabrechnung ein Plus oder ein Minus steht.

Von Stefan Rechsteiner
Veröffentlicht am

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